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Blog von TeddeMehr

Insbesondere DIE mit den "National"-Grenzen

28. März 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

"Duce, Duce"-Rufe hallten in früheren Tagen oft aus italienischen "Volksempfängern".

Bis in den heutigen Tag hinein wird der "Duce" in Italien romantisiert. Als wäre der "Duce" mit seinem Faschismus was für einen in einer relativen Demokratie lebenden Italiener.

Dem Faschismus, mit dem der eine sich sogar den Nationalsozialisten im Dritten Reich der dreißiger, vierziger Jahre mit sich annäherte. Zum "Führer", daß der "Duce" regelmäßig hinreiste. Der "Duce" viel öfter beim großen "Reichsführer" als der reichsdeutsche "Führer" zu ihm hin abreiste.

Läßt sich schon fragen, warum irgendwer so Faschisten in der Gegenwart mit irgendeiner Art Romantik bedenkt. Statt dort in Italien oder selbst noch in der deutschen Europaregion den Willkür- und Unterdrückerstaat bei den Altvorderen zu entdecken. Einen Staat, selber in ihm zu leben, ihn zu erfahren, doch nicht größer was Lohnens- oder Erstrebenswerteres ist.

Da sollte man überall jeden als jemandem mit einem unfreundlichen Akt betrachten, der einem in so einem Geist wie der des "Duce" oder des "Führers" ankommen möchte. Bei dem, was mit einem selber in so einem Staatengebilde passieren könnte. Wie es die Früheren in Italien und im Dritten Reich bei den Deutschen boshaft kennenlernten, erfuhren.

Über siebzig Jahre seit DENEN, das spricht eigentlich eine deutliche Sprache. Erst heute wieder dringt zu viel zu vielen was Trug durch solcherart Leute, Ewiggestrige, vor.

Alles reinste, blutigste Willkürherrschaft war das damals allüberall. Auch die reinste Boshaftigkeit gegenüber den eigenen Regionalbevölkerungen. Am Ende ge- und verblendet in kriegerische Auseinandersetzungen getrieben, zu Dingen veranlaßt, die besonders bei den Reichsdeutschen in das unsäglichste, widerlichste Vorstellbare ausarteten. Einfach, weil Bestimmte ihre trübsten Vorurteile noch verwirklichen durften. Schamlos selbst von hinter dem Beamtensessel hervor.

So einen erblindeten Staat, den man selber nicht für das kleinste bißchen bräuchte, bei der Arbeit zuzusehen, dazu muß man heutzutage nur Richtung Türkei blicken. Dort regiert er quasi, ein Nach-, Wiedergänger eines "Duce", mit überreichlich Religion als zusätzliches Beiwerk in der Hinterhand. Auch die dicke Packung Religion hat der eine Staatspräsident dann am Ende für sein dahindämmerndes Volk jederzeit bereit. Bei Gefängnishalden, in denen sich alles mehrfach aufeinanderstapelt. Zahllose Wissenschaftler, Lehrer, Beamte bis hin zu Polizisten, Journalisten, selbst noch "Amnesty International"-Mitarbeiter, die sich ein- und weggesperrt dort dichtgedrängt in den Zellen drängen. Gäbe es die Schließer dieser Gefängnisse nicht, wäre dort alles zu finden, was man irgendwo auf der Straße auch gerne treffen würde wollen. Im Café, Restaurant sich zufällig dazusetzen. Selbst privat hätte man manche in der Möglichkeit. Daß man sich schon fragt, was das denn für weiter für Leute sind, die da der Urlauber aus Europa in den Basaren allüberall kennenlernt. Mancherlei Verbrecher? Diebe? Betrüger? Beutelschneider? Die Schänder, Mörder, die man zufällig amnestiert hat, um wieder für mehr freien Gefängnisplatz zu sorgen? Denen begegnet man dann freiweg bei seinem Urlaubsaufenthalt in der Türkei?

Oder was ist das noch für ein Volk, das türkeiweit nicht hinter Gittern hockt? Jene graue, gleichgeschaltete, gesichtslose Masse, die der Staatsmacht gutgläubig, kritikbefreit lauscht?

Tja, auch in Italien oder im Dritten Reich war es damals ähnlich wie in der Türkei heutzutage.

Nur, der "Führer", der verschiffte mißliebige Leute in die Konzentrationslager. Oder ließ aus ihnen Arbeitssklaven machen, die sich unter dem Motto "Arbeit macht frei" totschuften durften. Und der "Duce", der kannte so was tatsächlich nicht weniger. Der "Duce", der mochte ebensowenig eine Opposition, nachdem er selber aus der Opposition heraus die Macht ergreifen konnte. Jahre früher als der "Nationalsozialist".

Und siehe, der "Führer", der "Duce", die fühlten sich mit ihren "Nationen" irgendwann kriegerisch. Die befahlen nach ein paar Jahren scheinbarer Ruhe und Friedens aggressivste Ausseinandersetzungen mit Soldaten. Der "Führer" und der "Duce", die blieben als Nationalorientierte nicht daheim hinter ihren jeweiligen lokalen Grenzen. Sondern mußten von hinter ihnen raus in die Ferne. Mit der Waffe in der Hand. Der Reichsdeutsche, der belog seine Bevölkerung extra, obwohl er als der Aggressor angreifen ließ, indem er vorgab, das "deutsche Reich" würde von einem Nachbar extra angegriffen. Und die ergriffenen Maßnahmen wären kein Angriffskrieg, sondern dienten einwandfrei der Selbstverteidigung. Das behauptete er jedenfalls vor seiner von Haus aus hauptsächlich desinformierten reichsdeutschen Volksschar.

Dergleichen spricht im Heute so ähnlich auch der Autokrat in der Türkei. Der ständig was von Selbstverteidigung im Mund führt. Den "Terrorismus" in seinen trügerischen Sprachregelungen nutzt. Gegen "Terroristen" müßte er sein Land verteidigen. Durchaus die Frage dabei, wer hier der wirkliche Terrorist bei den Kurden und so ist. Jetzt eben erst mal jenseits der türkischen Grenzlinie auf kurdischem Urland in Syrien. Die Kurdenregion, die sich die Syrer vor einer halben Ewigkeit für sich genommen und behalten hatten.

Wie das dort weitergeht, das in Syrien, das kann keiner so recht überblicken. Wie das möglich werden könnte, daß die türkische Soldateska das einmal eroberte Land irgendwann doch wieder verläßt. Wenn der große Staatsführer doch von einer Erneuerung des "Osmanischen Reiches" träumt. Und in Syrien hat man derzeit erst mal bereits ein wenig Land für so was genommen. Eh im Grunde weniger das der Syrer, eher jenes der Kurden, altvorderes Kurdenland. Von dem man ja bereits seit einer halben Ewigkeit selber einen Teil besetzt hält. Wie die Perser desgleichen. Die Iraker. Und eben die in Syrien.

Wo ist man denn, wo reist man in seinen Panzern rum? Erst mal "nur" syrisches Kurdengebiet. Wie es das in Persien gibt, im Irak. Viel, viel altes Kurdistan. So kleinflächig war das wilde Kurdistan ehemals nicht.

 

 

 

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