Wo die Schatten dräuen, wurd ein Örtchen heller
Lustig, wie das den Anschein nimmt. So "unterhaltene" Reisende in europäisch-deutschregionalen Panzerfahrzeugen.
Als wären die Europäisch-Deutschstämmigen, zumindest was Regierung, doch ganz einverstanden mit dem türkischen Eindringen auf das syrische Kurdengebiet. Bei der hohen Zahl an Waffenlieferungen und dem, das die jüngste Zeit im Bundestag dahingehend zugegeben wurde. Irgendwie auch eingestanden. Was heißt: Bloß gekämpft wird nicht auch noch an der türkischen Usurpatoren-Seite.
Fast unausstehlich, das Bild, das steht. Wie das aufscheint. Was da anfragenden Abgeordneten gegenüber beiläufig an Geständnis an den Tag gelegt wurde.
Als hätte man über die türkischen Absichten im vornhinein Bescheid gewußt, würde so was sogar noch nachdrücklich stützen, das, was dort in Syrien gegenwärtige Jahr '18-Tage mit den türkischen Eindringlingen und Landnehmern los ist.
Jedenfalls total die bedenkenlose Handlungsweise, die man für die Region an den Tag legte. Gleichgültig dabei das mit den guten Beziehungen zu den Kurden im allgemeinen. Kurdische Kämpfer gegen eine Terrormiliz, die man ausbildet. Die Kurden, die, auf die man sich im Kampf gegen diese Miliz zumeist eher verlassen konnte als auf manch andere. Geradezu die undefinierbaren Türken unter dem Joch von einem ... Geführt von einem oberkomischen Staatspräsidenten, dessen Undurchsichtigkeit zumindest überdeutlich in der Wahrnehmung sein sollte.
Der eine, der ganz offensichtlich eine Regierungsform in der Türkei für seine Bevölkerung abbildet, die mit der des "Duce" in Italien gut und passend umschrieben wäre. Eine Art von "Duce" ist in der Türkei in Sicht. Ein politisch rechtsrausdrehender Machthaber. Ein türkischer Nationalist und richtiger Autokrat. Zudem mit jeder Menge Religion in der Hinterhand, die bei ihm zu allem dazupaßt.
Noch dazu einer ist der darüberhinaus ... Der nun als Nationalist zu jenen gehört, die nichtsdestrotrotz ihres schrillen Nationaltamtams nicht daheimbleiben konnten. Hinter ihren üblichen Staatsgrenzen.
Ein paar solcherart Vorherrscher vor ihm, die ebensowenig in der jeweiligen Heimatregion blieben. Sondern raus mußten, von hinter ihren bewachten Grenzzäunen hervor, woanders einzumarschieren ...
Soldateska, die er also anwies, die eigenen türkischen Staatsgrenzen zu überschreiten.
Wobei man vor allem die Kurden in Syrien sieht, die angegriffen werden, als "Terroristen" beschimpft. Als welche, von denen das mit dem "Terrorismus" ausginge. Als syrische Kurden. Als "Terroristen" werden jene syrischen Kurden von der Türkeiseite aus benannt und bekämpft. Eingedenk dessen, daß man als Türkei ewige Jahrzehnte lang bereits kurdisches Gebiet besetzt hält. Einen Teil des wilden Kurdistans, wo man den Einheimischen als türkische Oberherrschaft nach Möglichkeit möglichst wenig Autonomie für die türkisch benannte Kurdenfläche einräumen möchte. Momentan sogar gar keine. Überdies jene türkischen Kurden oft mit "Terroristen" gleichsetzt.
Das Lästige an den türkischen Kurdengebieten scheint richtiggehend die kurdische Bevölkerung zu sein. Der kurdische Ureinwohner. Die Kurden, die nicht recht echte Türken werden können. Etwas, was man in dem Sinne auch nicht so einsieht, weil es einen Unterschied zwischen Kurden und Türken geben muß. Daß der Türke etwas mehr ist als ein Kurde. Wie in den fünfziger Jahren ein weißer Amerikaner in den USA etwas mehr war als ein schwarzer Amerikaner. Der weiße Amerikaner war gegenüber dem schwarzen bessergestellt.
Dort die Türken demnach, hier so die Kurden. Durchaus als dummen Faktor zu begreifen, daß weiterhin Kurden in ihrer kurdischen Heimat leben.
Die türkischen Kurden ... Und jetzt befindet man sich als Türke auch noch in der seit Jahr und Tag von Syrien okkupierten Kurdenregionalität. Befährt damit mehr Land als vorher.
Und mit dem war man scheinbar Deutsch-Europäischregional ganz einverstanden? Konnte den Hintergrund des ganzen türkischen Eindringens nach Syrien hinein auch überblicken? Hatte vollstes Verständnis dafür? Konnte dieser Denke derjenigen Türken, deren Erster der eine Staatspräsident ist, tatsächlich nachverfolgen? Die türkisch abgesandte Soldateska, die heute viel mit deutschstämmigen Panzern Landschaft bereist, mit deutschstämmiger Munition aus deutschstämmigen Kurzwaffen ballert?
Ist das nicht schräg?
Deshalb also, daß sich der eine Kopfnicker beim Staatspräsidenten so freute, sich so freundlich kumpelhaft, hemdsärmlig traut zu einem verhielt - weil er ziemlich alles kriegte, was er als Beauftragter wollte. Wie es sich sein Oberherr, der Staatspräsident, wünschte, es ihm anbefahl, bekam er es.
Dessen Willen, den der eine bei jeder Freundschaftsgeste wiederspiegelte, sonst nicht viel. Anders wäre der eine wohl auch kaum auf seinen Posten geraten. Könnte dort nicht bleiben. Bis heute. Wäre er nicht als wartender Rumsteher für die Kopfnickerei besonders geeignet.
Und man ließ IHM den Auftrag umsetzen, liefern.
------