Was Trudelei, Taumeln
Ob was Zauberwerk ist oder nicht - aus der Entfernung hier schwer zu sagen.
Jedenfalls konnten sie bisher am Asteroiden nichts Besonderes messen. Wo immer SIE rumgemessen haben, auf welchen Kanälen, Spektren. Nebenher die Frage: Ob SIE einem Ergebnisse mitteilen wollen würden. Oder DAS nicht eher aus ihren Köpfen verbannen, ehe sie genauer was des "Unmöglichen" wissen. Oder so.
Nur, nebenher ist durchaus zu erfahren, daß SIE den Asteroiden im Auge behalten. Sie besprechen, informieren, daß sich der eine Asteroid, "Oumuamua" genannt, ein wenig komisch verhält: Des öfteren trudelt er wie besoffen in der Gegend rum, dreht sich mal schnell, scheinbar unwillkürlich, um die eigene Achse. Von vermuteten Gründen für dieses Verhalten sagen sie nicht notwendigerweise viel, halten lediglich die Tatsache fest, wie was Dinge am Asteroiden denn am Abgehen sind.
Also, sie teilen einem durchaus was mit. Um dich deinen eigenen Interpretationsmöglichkeiten zu überlassen, bei einem Gesteinsbrocken, den sie profan langgezogen, "zigarrenförmig" nennen.
Einzig und alleine, daß man in der Raumfahrt so das Problem mit der Schwerelosigkeit hat. Darüber hat man bereits oft und heiß in allen möglichen Wissenschaftszeitschriften diskutiert. Daß man das eigentlich gerne hätte, für einen Astronauten, menschlichen Raumfahrer eine Schwerkraft erzeugen zu können. Daß niemand mehr nur ständig so wie ohne jedes Eigengewicht rumschwebt. Zuviel an Muskelmasse, die Leute dabei bei längeren Aufenthalten in den Raumraketen und der und der außerirdischen -Station verlieren.
Dafür, für Gravitation wo zu sorgen, soll ein Drehmoment gut sein. Eins, was wahrscheinlich erklärt, daß sich so Ufos in Science fiction-Filmen ständig irgendwie in einer Art Kreiselbewegung befinden. Dauernd daß sich was dort irgendwo was um die eigenen Achse dreht.
Und nun, man siehe, am Asteroiden "Oumuamua" taumelt, torkelt ohne Unterlaß was rum. Hat das Ding Achsendrehung und so. Als befände sich das Gesteinsdingens nicht im luftleeren Raum, sondern auf der Erde in so strudelartigen Verwirbelungen im Meer. Auch ein Spielball von Kräften, wenn tiefseetechnisch was außer Kontrolle gerät und in einem Unterwasserstrudel mitgesaugt wird. Beinahe wirkt das droben in der Luftleere voranfliegende Asteroiden-Ding, als ob ihm beständig irgendwelche äußerlichen Kräfte mitspielen würden.
Nebenher war kürzlich ebenfalls was zu erfahren, hat's so Kameraufnahme gegeben, als stammen sie von einem optischen Beobachtungsauge her, das fix auf die Sonnenfläche ausgerichtet ist. Es waren laufende Bilder zu betrachten, daß sich auf der Sonnenoberfläche so dunkle Gebilde abzeichnen. "Löcher" wurden diese Erscheinungen benannt. Sonnen-"Löcher". "Löcher" in der Sonne. Als hätten sich infolge irgendwelcher unübersichtlicher nuklearatomarer Prozesse in der Sonne überraschend so Löcher gebildet.
Haha! "Löcher" gibt's auf Erden gewöhnlich, wenn wo ein Gebäude beschossen wurde oder eine Landmine mal hochgeht, weil einer unberatenerweise wo hinging, wo so was in Rauhen Mengen in den Boden eingegraben wurde. Da könnt ich ja jetzt glattweg, beim Thema "Löcher" hier in diesen Zeilen auch so was wie den Asteroiden "Oumuamua" mit diesen schwarzen Sonnenphänomenen in Zusammenhang bringen. Denn dieser Asteroid, der hat eine Flugkurve. Über die alle Welt auf Erden informiert sein könnte. Auf seiner reisefähigen Bahn war er ziemlich in die Sonnennähe geraten, stand in so Textzeilen zu lesen. Ohne daß der Asteroid dabei von der Sonnengravitation schlimmer angesaugt worden wäre. Keine Rede davon kann sein, daß er geradewegs in die Sonne hineingeflogen ist. Ehe so was geschehen hätte können, zeigte die Asteroiden-Bahn einen leichten "Abprall"-Knick. Eine Flugkurve nahm der Asteroid damit, mit der es für den Asteroiden wieder aus der unmittelbareren Sonnennähe fortging. Richtung der Erde, daß er daraufhin mal kam, um in Erdnähe von einer Linse bemerkt zu werden. Vor ein paar Monaten ist der Asteroid demnach der Erde wie der Sonne früher ein wenig nähergekommen. Ohne auch hier von so was wie der Erdgravitation größer eingefangen zu werden. Sondern gleichfalls hier von wo wegzuprallen, mit einem mehr oder weniger deutlichen Knick in der Flugbahn?
Nur, auf welche Geschwindigkeit sich der Asteroid damit nun neuerlich beschleunigte, mit welchem Tempo es von der Erde hier weggeht, das teilten sie einem bisher weniger mit. Ob sich die Reisegeschwindigkeit erhöhte. Oder was es genauer mit ihr auf sich hätte, wenn Wissenschaftler sich lange überlegt haben, so Gravitationsabpraller für die eigenen ins Sonnensystem geschossenen Forschungssatelliten zu nutzen. Die Satelliten sollen wo ranfliegen, beispielsweise an den Saturn, um von dort anschließend mit erhöhterer Geschwindigkeit wegzuschießen. So möchte man das mit der Satellitenbeschleunigung mit jedemmal Planetenannäherung hoch-"jazzen". Dafür nimmt man selbst größere Umwege in Kauf, denn wenn der "Speed" erst mal in die Höhe gegangen ist ...
Das war demnach kein Thema am Asteroiden, wenigstens nicht so, daß es sich medial verbreitet hätte. Beiläufig war so etwas scheint's nicht mitzukriegen. Bei all den Überlegungen, mit denen man in der Wissenschaftlergilde umtriebig ist.
Wobei das mit den Löchern auf der Sonne ... Der Asteroid "Oumuamua" war also da, Sonnennähe, und relativ kurze Zeit nach dem Vorüberkommen des Asteroiden zeigt die Sonnenoberfläche so Phänomene, als wär da auf der Sonne was Besonderes am Abgehen. Von dem es auch heißt, daß es geradewegs selbst auf der Erde was Folgen haben könnte: von wegen so dieser finsteren "Löcher" auf der Sonnenoberfläche.
War da doch was losgewesen, als der Asteroid "Oumuamua" nahe der Sonne war? Daß da irgendwas angestellt wurde? Habe schon mal Science fiction-Heftchen von so böswilligen Außerirdischen in der Hand gehabt, die Sonnen absichtlich zerstören, implodieren lassen.
Außerdem was einen Roman in den Fingern gehalten, daß Fremde deshalb Richtung "Terra" kamen, weil "Terra" so ständig Licht abstrahlt. Wie ein hell leuchtender Fackelschein in der Nacht, "Terra". Die Erde wie ein Fackellicht, das eigentlich weithin in die Tiefen des Weltraum hineinleuchtet. Und das im Grunde heute bereits seit nahezu siebzig, achtzig Jahren. Der blaue Planet, der hell scheint, vielfach strahlt. Wenn man sich überlegt, daß was aus zwölf, fünfzehn Lichtjahren Entfernung bei halber Lichtgeschwindigkeit innerhalb einer Zeit von fünfundzwanzig, dreißig, fünfunddreißig Jahren zur Erde hingereist kommen könnte. So die halbe Lichtgeschwindigkeit, von der die hiesige Menschheit glattweg heutzutage so ziemlich träumt. Was man denn alles mit sich anstellen könnte, hätte man mal erst "nur" die halbe Lichtgeschwindigkeit in Griffweite ... Da könnte der Missionar wie nach der Entdeckung Amerikas regelrecht mit sich und seinem exklusiven Wissen ins weite Weltall hinaus aufbrechen, den einen "Gott" über hübsch viele Welten und die einheimischen Lebewesen, angefüllt mit "Unglauben", bringen. Raumfahrer, Astronauten könnten mit halber Lichtgeschwindigkeit in allernächster Zukunft mal ganz anders reisen wie derzeit noch mit dieser plumpen Raketenrückstoßtechnik. Mit der man nicht mal schnell kurz zum Mond kommt. Mit der man überdies noch nicht größer wo hinwollte als auf den Erdenmond.
Wohingegen, bei halber Lichtgeschwindigkeit ...
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