Typischer Fall von Pustekuchen
Da freuen sich welche, weil gewisse Nervengifte, die für das Bienen-, Hummel- und Insektensterben im allgemeinen verantwortlich sind, verboten worden wären.
Pustekuchen!
Eher ein typischer Fall von Pustekuchen. Eher der Erwähnung wert, wo hier die Entsprechung ist: daß wer das Kleingedruckte nicht gelesen hat. Wollte, konnte.
Manchen Sinn, den man nicht mitgekriegt hat. In dem Sinne, daß zwar Gifte ein bißchen vordergründig verboten wurden. Diese jedoch weiter in Gebrauch bleiben dürfen. Hektoliterweise kann sie jedermann auch in der Zukunft des weiteren erwerben, hat er einen Kauf von so was für sich in der Absicht.
So überhaupt nicht aus dem Verkehr gezogen werden die netten Dinge einem. Bloß im allgemeinen soll der Bauer und so was das nicht mehr so in der Art aufs Feld ausbringen dürfen wie es derzeitig noch großflächig wahrgenommen werden kann. In mancherlei Gewächshäusern, bei Privatleuten darf jede Menge davon zukünftig in Einsatz bleiben, in den Boden einsickern, all das. Tausenderlei Giftzeug, obwohl man ansonsten was andres in der Gegend rumerzählt. Nichtsdestotrotz könnt es weiterhin gebrauchsfähig verortet werden. Etwa, weil es auf einfachste Weise via weltweites Netz zu beziehen, zu erwerben ist. Dorthin hat sich der Verkauf im großen Stil dann demnächst hauptsächlich verlagert. In die "Online-Shops", -"Stores". Wo was verharmlost gepriesen wird, als wär da was das reinste Zuckerwasser für die Kleinkindernährung, was man anbietet.
So schaut das aus. Das ist die Wahrheit. Nur umstrukturiert sollte man sich den gesamten, umfangreichen Handel für die Profitgier einiger weniger hemmungsbefreiter Giftvertreiber-Firmen denken. Dergestalt die tatsächlichen bestehenden Verhältnisse besser für sich betrachten. Alles wie immer, bloß daß du dich bei Interesse kurz nach anderen Orten umzusehen hast. Ehe du herausfindest, daß eigentlich alles wie eh und je ist. Daß da keine Beschränkungen für irgendwas sind. Sorgen, Besorgungen hat man dabei am allerwenigsten welche.
Also, alles schön und gut, was die eine Seite sich im Augenblick freut. Nur, durchaus eine obskure, verwunderliche Freude. Besser hättest du dich zu fragen: Was freuen die sich denn? Wegen Verbotsgeboten, allerhöchstens wie so ein fadenscheiniges Feigenblatt. Besser, man sieht nicht hin, damit es nicht aus dem Grunde schon runterschwebt, am Boden landet. Alles eben für den bereitet, zurechtgemacht, der nichts genauer in der Wahrnehmung haben möchte. Nichts besser wissen. Da feiern sich irgendwelche wirklich mit Geschrei ab, hüpfen juchzend jubilierend rum, dabei ändert sich nicht das Allergeringste an irgendwas. Bloß eine kleine Umstrukturierung der gesamten Giftler-Industrie wird alsbald mitzukriegen sein. Samt einem Schattenhandel. Bei ein paar verlogen verharmlosenden Bezeichnungen auf den Verpackungen, an den Etiketten der Giftflaschen.
Dinge hier, wie so diverse Witzverbote, bei unzweideutigem Augenblinzeln: Willst du das machen, tu's doch. So schlimm wird's für dich schon nicht werden.
Du mußt es nur nicht herumerzählen. Was du treibst, davon müssen die Verkehrten nichts erfahren. Wenn du es unter der Hand machst, insgeheim, im Verborgenen, laß dich nicht erwischen.
Dasselbe Prinzip, wie gegenwärtig auch beim Leerfischen der Meere gilt. Die Jagd auf Wale und all das. Wenn du nicht zu arrogant zu achtlos wirst, braucht dir nichts zu passiern. Trotz allem. Vielleicht wird mal sogar was bei dir übersehen. Drüber hinweggeschaut. Weißt du?
Allerdings: Ab und an könnt's schon hübsch teuer werden. Für einen als Privatmensch. Auch gut und gerne mal fünfzigtausend Euro für so eine mit einem Giftmittel "unkrautfrei" zurechtgespritzte Hausausfahrt. Im Bereich des möglichen. Wie gesagt: Man hat nebenher durchaus achtzugeben. Daß keiner blöderweise vorüberkommt, der was bei einem nicht sehen, entdecken darf.
Gewisse Sorgen, du weißt, die hat man schließlich. Nur ... Wenn du die Acht hast. Dir bewußt bist, dann ... So ist es nun mal im Leben: Es liegt ganz bei dir.
Alles kann man in Wahrheit in rauhen Mengen auch zukünftig beziehen. Die allerschlimmen Neonikotinoide. Ein breitgefächerter Garten an Giften ist das. Daß der Handel so freiweg auch zukünftig läuft, ist bereits jetzt gesichert. Daß man alles so ohne weiters locker kriegen kann. Es geht sicher nur ein wenig mehr hier um Mundpropaganda. So die Giftverbreiter-Firmen haben denn doch kein Interesse an was, das ihnen die gut laufenden Geschäfte verdirbt. Gleichgültig, was das für eine Umwelt zu bedeuten hat. Oder über kurz oder lang die eigene Gesundheit. Bei einem Landwirt, der mal unvermittelt verstirbt; an irgendeinem Krebs oder so. Und es wird auch ausgezeichnet so weiterlaufen, wie jetzt die Tage. Nur eben dann eben mehr und mehr unter der Hand. Wie gesagt: der "Online-Handelsverkehr", der ist für jeden offen. Der ist hier das von mal zu mal größere Ding.
So ernst ist es denn doch außerdem mit nichts. Schon gar nicht damit, daß man so Sorgen hätte. So die Sorge von wegen doofer Bienen, der "Hummel" und dem Rest. Solange weiter die Obstschalen voll sind. Hauptsache, die mit Hummeln, Bienen gefüllten Kisten, die gehen auf Reisen. Können auch bei dir vor Ort dort rausgelassen werden, obwohl du lange beim Abspritzen bist ...
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