Was bremst?
So Licht, das ist, blickt man vor sich hin, wie der Blitz schnell. Ist was allerdings weiter weg, dann gibt es irgendwann Verzerrungen. Erst mal unmerklicher Art. Zum Beispiel: Auf den Mond, dorthin ist das Licht in acht Sekunden unterwegs. Zwar auch nur ein Moment, aber immerhin bereits acht Sekunden Verzögerung, weil das Licht eine kleine Wegstrecke zurückzulegen hat. Und je größer die Entfernungen im Weltraum werden, um so länger ist das Licht dorthin unterwegs. Bis man anfängt, was in Lichtjahren, Parsek zu messen.
Die Wissenschaftler oder so Berichtende über wissenschaftliche Geschehnisse, die texten, daß der Asteroid "langsam" sein soll. "Langsam" heißt hier, schnell genug, daß dem Teil so leicht nicht viel Raketentechnisches von der Erde aus hinterherkommt. Ganz davon abgesehen, daß man überhaupt nicht auf so was vorbereitet ist, so einem Brocken mit abstrusen Aussehen und unübersichtlichen Phänomenen auf der Gesteinsoberfläche hinterhermachen zu können. Trotzdem der "nur" so eine "niedrige" Geschwindigkeit von zweiundvierzig in der Sekunde hat.
Die Asteroiden-Flugbahn mal so, daß die Sonne letztes Jahr besser auf ihn schien. Daß manches an dem Steindingens heller ausgeleuchtet war. Sozusagen: "belichtet".
Bei einer geheimnisvollen, atmosphärischen Düsterkeit, die den Brocken schließlich umstrahlte. Auch deutlichst auf dem einen Bildwerk wahrzunehmen, das mit den mysteriösen Nischen, Höhlungen, Bruchkanten des "Fischähnlichen", das "Oumuamua" heißt. Ene "künstlerische Darstellung" soll was diese Aufnahme sein, als hätte wer ein Fotobearbeitungsprogramm anzuwerfen gehabt. Dort dran irgendwie mit dem Interesse, herumzumanipulieren. Ehe man das mit der "künstlerischen Darstellung" ansagte, wurde ja auch lang und breit von wegen einem "außerirdischem Raumschiff" und so rumgeschrieen. Geradezu aus Sternengucker-Kreisen, daß im nachhinein festzuhalten bleibt, es wurde was dafür getan, daß der Asteroid "Oumuamua" ein wenig Aufmerksamkeit der Welt bekommen könnte. Damals, im Gegensatz zu der langweiligen berichteten "Stille" am Asteroiden heutzutage.
Andererseits also, nicht viel was angedacht, von anderen Leuten, die mit Teleskopen in die Nachtschwärze rausstarren, irgendwen auf Erden größer zu beunruhigen oder dem "Ufologen" allzu viel Futter zu geben. Bei dem, daß man fast denken, festhalten könnte, daß nicht viele unter den Sternengucker-Leuten von den "Anständigen", "Normalen" der Gilde diese Belobigung erfuhren, weil sie plötzlich an dem Asteroiden "Oumuamua" unvernünftig was wahrzunehmen glaubten.
Obwohl ... Der Aseroid "Oumuamua", der hat was. Auf dem einen Fotowerk, weswegen die Frage der "Nachbearbeitung" ja interessant bleibt. Außerdem: Manche Leute von Sternenguckerfach dort diskutieren den Asteroiden "Oumuamua" immer noch. Nur so der Rest, der wird wenn möglich für die breitere Öffentlichkeit weggelassen, seitdem bekannt wurde, daß der Asteroid "Oumuamua" ein "zusammengebackener Eisbrocken" sei. Einer, wei es ihn eigentlich im Sonnensystem zig tausendfach gibt. In Asteroidengürteln. Daß daraus resultierend eigentlich die Sprachregelung ein klein wenig verwirrt, daß der Asteroid weiterhin von außerhalb des Sonnensystems herstammen soll. Ein extrasolarer Irrläufer. Einer, den sich das "Solarsystem" eingefangen hat und der irgendwie nicht so schnell fliegt, daß er augenblicklich für uralt gehalten wird. Woher er überdies herkommen soll, ein Ort, wo es in der näheren ferneren Umgebung Sternenkatastrophe gab. So ein zwielichtiges Sternen-Doppel, das seine besten Zeiten lange, lange hinter sich hat, daß dort jegliches zerstieb und im Heute eher "Freak-Show" ist.
Nun, die aus der Wissenschaftlerregion diskutieren das Taumeln, Torkeln, Um-die-eigene-Achse-Drehen des Asteroiden, das. Solcherart spontanes Verhalten. Als wäre was Strudel in Leeren Raum der Schwerelosigkeit. Und wie "langsam" der Asteroid doch fliegt, weswegen er ja so alt sein soll.
Die Flugkurve des Asteroiden, da war eine Zeichnung zu blicken: der Asteroid, als er der Sonne nahekam. Ohne in diese direkt hineinzufliegen, Opfer der massiven Anziehung der Sonnengravitation zu werden. Statt dessen machte die Flugbahn des Asteroiden dort in einer gewissen Sonnennähe einen kleinen Knick. Daß man fast meinen könnte, der Asteroid wäre dort doch weggeprallt. Ein klein wenig, daß sich die Flugkurve änderte. Beim "Abprallen".
Später ging es für ihn in die Nähe der Erde ging, dort, wo er von dem Kameraauge eines Observatoriums ins Bild gebracht wurde. Um von der Erdanziehung ebenfalls nicht eingefangen zu werden. Wovor sich ja auch keiner fürchten hätte müssen, bei einem ordinären Eisbrocken.
Die Reise ging wieder von der Erde weg. Wie da von der Sonne. Nur, wie das daran so ist, wie der Asteroid sich von der Erde weg beschleunigt, das scheint relativ spärliches Tempo. Deswegen ja auch die Vermutung der Ewigkeit der Sternenreise des Bruchstücks.
Die Gravitation hat den Asteroiden überhaupt nicht so beschleunigt, daß sich die Frage stellt: Ist das ein Normalabpraller? Oder - warum bleibt der Faktor "eingebremst"? Schließlich, das Ding mit der Gravitationsschleuder. Ein Moment, an das die irdischen Wissenschaftsleute auch denken. Praktisch, daß ein Satellit Umwege fliegt, um von Planeten und seiner Gravitationslinie "wegzuschießen". Um mit jedemmale des "Davonprallens" geschwinder zu werden. Bis was Ding eine Geschwindigkeit hätte ...
Bei dem Asteroiden "Oumuamua" jedoch gewahrt man nur was unmerklichere Beschleunigungsrate. Daß auch hier manchmal die Phantasie mit ins Spiel gerät.
------