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Blog von TeddeMehr

"Frau Doktor" hilft wie "Der Doktor"

1. Juni 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Die alten "Dr. Who"-Filme sieht man immer einen "Doktor" in weiblicher Begleitung. Während der Schauspielerin die eine oder andere Sprechrolle zugeschanzt wurde, damit sie nicht nur so sinnlos beim Doktor rumsteht und ständig was von ihrem Brustvorbau herzeigt. Während der Doktor am Ende des Tages ein Problem löst.

Nun gibt es einen weiblichen Doktor, eine weibliche Manifestation, Reinkarnation des Doktors. Eine der Frauen-Partie mit männlicher Begleitung. Der man die eine oder andere Sprechrolle zuschanzt, damit da einer nicht so ständig sinnlos bei der einen Frau Doktor abhängt und doof guckt.

Wohl schwieriger, das für ihn, so das Moment der Oberweite unterzubringen, da und dort großflächiger was weiter raushängen zu lassen, nahe dran, endlich doch ganz der natürlichen Gravitation und den Blicken freimütig ausgesetzt zu sein.

Muß man sehen, die Frau Doktor löst zum Schluß die Fälle. Und die eine oder andere Zusätzliche aus dem Frauenlager gerät ebenfalls in Sicht, hilft bei der "Frau Doktor" mit, mit ihrem mehr oder weniger deutlichen Brustumfang, bei so der anderweitiger Problemlösung, weil dergleichen bei der Mann-Stammbesetzung nicht unbedingt so geboten ist, daß da zufällig was größer der Betrachtung unterkommen sollte. Wo immer die Frau Doktor hineingerät. In welche leichtgeschürzten Parallelwelten auch immer. Beizeiten sieht man sich gezwungen, auch das Hochgeschlossene, Militante der Umgebung mal wieder aufzulockern.

Das der verschiedensten Weltenebenen, so nah und doch so fern.

Der "Doktor" - "wumm!"

Eh, die "Frau Doktor" - "wumm!

Schon die Macht, der "Doktor", die "Frau Doktor".

Erscheint der "Doktor" in seinen Folgen, ist alles für die Problemlösung gesichert. Desgleichen ist das bei der "Frau Doktor" in ihren Folgen. Ist der "Doktor" zu blicken, die "Frau Doktor", ist jedes Kümmernis irgendwann weit weg. Alles schlußendlich toll gebongt. Kommt bei den Szenen jeder Folge jedesmal nur drauf an, wie das immer hinhaut, bis die Inkarnation des "Doktors", der "Frau Doktor" so weit ist.

Nur, das eine ist der Film. Die Traumwelt eines vorgefertigten Produkts. Einmal besser abgefilmt, einmal schlechter. Entscheidend, die Form des Regisseurs und die Geschichte, mit der er es zu tun hat.

Sieht man sich aber die Wirklichkeit an. Der Asteroid "Oumuamua", der wurde gesichtet. Nirgends kam man davon ab, den einen Asteroiden als was von "außerhalb" betrachten zu lassen. Trotz der Ansage der Anständigen, den der "Science fiction"-entkernten Wissenschaftsleuten, die was sind in ihrem Beruf. Quasi ein Eindringling ins "Solarsystem" von draußen, der eintraf. Obzwar was üblich Zusammengebackenes aus Granit und Eis und manch anderen Materialien.

So schon, ohne sich was besonders Obskures zu denken, war der Asteroid "Oumuamua" was, das auf der Aufnahme komisch, düster daherkam. Mit diesen unübersichtlich umdunkelten Höhlungen, Öffnungen seitlich. Fast wie "Bullaugen". Der Aufbau wirkend wie ein Fisch oder eine "Speerspitze" oder "Zigarre". Auch ohne dem, das man an dem Asteroiden "Oumuamua" als "künstlerische Darstellung" abtun möchte, war der Asteroid unheimlich was. Ohne der Tatsache, das Interpretierbare dran zu blicken, Das, das man sonst noch jedesmal dran an der "gläsernen" Oberflächenschmelzstruktur gewahren möchte, hat es erst das Bewußtsein erreicht, daß es inbesondere irritiert, zum Stirnrunzeln bringt. Die Kleinigkeit, die auf Erde zu zwischenstaatlichen Irritationen führen würde, sieht man ein Fluggerät zufällig  drüberfliegen, wären daran Embleme, Symbole nicht abgedeckt. Das Einbestellen von dem und dem Botschafter wäre alsbald fällig.

Und da nun, bei dem Thema, muß man sich vorstellen: Im Heute gucken so die Wissenschaftler von Berufs wegen nach dem Rand des irdischen Sonnensystems. Mit dem Hintergedanken, vielleicht mal "Pluto", den seit neunzehnten Jahrhundert weltweit bekannten "Planeten", durch einen anderen Planeten zu ersetzen. Man müßte sich nur auf einen einigen können, dann ... Nach alles und jedes, was einigermaßen Größe entwickelt, wird demnach bei dieser Planeten-"Fahndung" geschaut. Und, nebenher, steht man immer noch ein bißchen unter dem "Oumuamua"-Eindruck. Die Art, wie der Asteroid "Oumuamua" aufgebaut, "zusammengebacken" war und ist. Der eine milchige Kristallschmelz mit dem, das unter drunter war, dazu: die diversen "Torten"-Schichten an diesem Asteroiden.

Kann man das denn glauben, wie rasend schnell der Asteroid am Ende aus dem Sonnnensystem hinausballerte? So was von Ein-Drittel-Lichtgeschwindigkeit, echt wahr?

Mit der Lichtgeschwindigkeit ist man in ein paar Sekunden am Mond, mit halber braucht's auch nur in ein paar Sekündchen mehr. Und bei einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit wirkt sich diese Zeit auch erst ein wenig toller aus, wenn man fünfzehn, zwanzig Jahre mehr braucht, um wo in Zwölf,-, Dreizehn-Lichtjahreentfernung hinzureisen. So nach "Tau Ceti" und so. Wo man mit Lichtgeschwindigkeit in zwölf, dreizehn Jahren wäre; bei halber in fünfundzwanzig, dreißig Jahren. Und, nimmt man das mit dem einen Drittel der Lichtgeschwindigkeit, dann ... In fünfzig Jahren spätestens hätt man die Entfernung bewältigt.

Fünfzig, sechzig Jahre, das läßt fragen: Wie alt wird man? Was ist für einen der Faktor "Zeit"? Fünfzig, einhundert Jahre - hin und zurück. Ein bißchen Umgucken, Touristik mit einberechnet.

Da wird es einem bei der ständigen Asteroiden-Beschau wegen der Planetenfahndung ja angst und bange. Wenn's den "Doktor", die "Frau Doktor" nur in Filmwerken gibt, und dort ist es einmal spannender, weniger spannend, bis alles glücklich endet.

He, der Drecks-Asteroid da mit der relativ glatten sichtbaren Fläche, der dreht sich plötzlich um. Das ist doch jetzt nicht der Asteroid "Oumuamua", oder? Den will man nun wirklich nicht sehen! Frage: Meldet man das jetzt? Braucht man den Stuß? Oder übersieht man die Vorgänge nicht besser, überlaßt das den anderen, denen, die ebenfalls hinstarren, um alles und jedes zu kartografieren? Muß man wirklich selber was davon laut werden zu lassen, das wär doch der eine Asteroid, "Oumuamua" oder was "Oumuamua"-Ähnlichkeit?

 

 

 

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