Gleiches Recht für alle
Im Jahr '18 nach dem Millenium hat der Fußball eigentlich Sommerpause. Trotzdem wird noch Fußball gespielt. Von "National-Mannschaften". Unter dem Stern von "nationaler" Hymnensingerei und vereinzelter Landflächen.
Ein großes Turnier, tauglich für den allergrößten Ruhm, einen Eintrag in die ländlich-örtlichen Geschichtsbücher, so eins steht jetzt noch an. Wochenlang.
Da hat ein Bundestrainer auch vor kurzem schon mal über die Härte seines Berufes philosophiert: Träume kann er zerplatzen lassen und so, indem er Leute nicht mit auf das "Nationen"-Turnier nimmt, von dem man überaus ruhmreich zurückkehren könnte.
Tatsächlich hat er sich so bewiesen. Vier, die dachten, sie wären eventuell auch bei der Fahrt für den besonderen Ruhm dabei, als Mitglied einer Teilnehmermannschaft, die hat er einwandfrei ausgeschieden.
Einfach so vier, die die Koffer packten. Wahrscheinlich vier, die er zuvor schon ungefähr als die fürs Aussortieren im Kopf hatte. Wobei geblieben wurde. Unwillig, auf neue Entwicklungen einzugehen, was an anderen nebenher zur Kenntnis zu nehmen. Auf die Veränderungen in der Perspektive, was welche anbetrifft, eingehen zu mögen. In seinem Bild, Vorsatz ist er gebleiben. Stur. Zwei, so welche mit einem Migranten-Hintergrund, die er in der Mannschaft beließ. Daran denkend, daß auf das Jubel- und Klatscherpublikum Verlaß wäre. Auch eingedenk dessen, dieser Tatsache, was die unbesorgt, freiweg an Besonderem im Angebot hatten. Mit was im Gepäck sie wie Verwandelte zum großen Treffpunkt kamen. Und zwar mit nichts der fußballerischen Art. Sondern mit dem Vorzeigen einer besonderen politischen Rechtsrausdrehung. Lediglich einer, so die rechte Rausdrehung der türkischen Art. Mit der sie als anderswo Wohnende, Spieler einer anderen Europaregion großflächig ausbrachen.
So, daß sich das der beiden wiederspiegelte, der Sinn, in dem jegliches von ihnen den Gipfel hatte. Nichtsdestotrotz, daß diese beiden im Heute, allgegenwärtig zu blicken sind. Alles andere als heimgeschickt, auf ihren verdienten Urlaubsreisen nach einer anstrengenden lange Sportsaison. Wie es wahrscheinlich jedem Spieler sonst passiert wäre, einem, der weniger Migrations-Hintergrund hat, daß es keine andere Möglichkeit gegeben hätte, als doch noch auf den zu verzichten. Hätte der sich auf Deutsch vergleichlich geäußert, wie die einen sich auf Türkisch äußerten. Das, für wen und was sie sich türkisch als nützlich erwiesen. Auch noch mit unsäglichen Geleitworten und trotzigen Sätzen dazu.
Es ist ja tatsächlich DAS nicht viel was anderes auf Türkisch wie auf Deutsch. Das mit dieser Rechtsrausdrehung. Dieser Rechtsrausschwung. Einer a la "Duce". A la "Duce" erst mal. Denn für den Raster des "Nationalsozialisten" braucht es dort noch eine Zahnraddrehung ein-, zweimal weiter.
Und die, die sich dergestalt aussprachen, das sind auch lange keine unschuldigen Teenager, so jungen Leute mehr. Sondern geradezu in ihren Vereinen gesetztere Spieler. Wie sie auch bereits, so Mitte, Ende der zwanziger Jahre ihres Lebens, Leute sind, die einges hinter sich haben. Etwa in prominent durch bunte Blätter geisternden Beziehungsfragen und das; nur mit "Modells", Sängerinnen und so ist man auf der sicheren Seite. Nirgendwo ist da noch ein Anfänger wo dabei. Wer, den man einen vom "Nachwuchs" oder "jugendlich" nennen könnte.
Jetzt haben sie sich auch lange ziemlich absichtsvoll an der Seite des einen Staatspräsidenten gezeigt. Mittels Fotografien, die eine halbe Ewigkeit vorhalten. Anbei von einem gehabten sie sich, als Türkischstämmige, der in der Türkei in den Gegenwartstagen nur noch die letzten schnöden Meter zu gehen hat, diese bewältigen möchte, um sich endgültig ermächtigt zu sehen. So ähnlich wie was einer im Jahre '33 in der Weimarer Republik. Der eine Türke wird dann demnächst ermächtigt sein, wie der eine bei den Deutschen ermächtigt wurde. Das, mit dem der Türke bereits seit längerem herrscht, das wird ihm dann nicht mehr länger alle drei, vier Monate verlängert werden müssen. Wenn er erst die Parlamentsdemokratie durch das Präsidialsystem ersetzt hat, braucht er DIE nicht länger. Dann steht sein Regime nämlich selbstverständlich, steht in der Staatsverfassung. Ist alles bei ihm mit seinem Regime verfassungsgemäß und nach dem Gesetz geworden.
Genau dieser letzte Weg, den die "Nationalsozialisten" mit der "Weimarer Republik" auch noch knapp zu gehen hatten. Nach dem Jahr '33-Wahlentscheidabend. Wofür sie Anno '33 noch Helfershelfer anderer Parteien brauchten, die, die SIE an den Thron herangeleiteten. Mit anderen konnten die "Nationalsozialisten" dann das, amtlich die Stimmen zusammenkratzen, der "Weimarer Republik" offiziell den Garaus machen. Wie es der eine Türke nun gerne mit der Parlamentsdemokratie in der Türkei tun würde. Das in der nächsten Zukunft irgendwann demnächst zu tun gedenkt. Was immer er sich damit dann Zeit läßt, was angestellt wird, daß der türkische Anno '33-Tag ein wenig anders aussieht. Obgleich das Endergebnis dasselbe ist.
Deshalb besorgt er sich wegen eines Wahlkampfs. Alles offiziell zu halten, "anständig" in der Erscheinung zu bleiben. Aus diesem Grund braucht er noch Leute, Wähler. Nebenher so tolle Fotos mit Promi-Leute, die er vor sein Klatschervolk hinhalten kann. Damit dann, wüßten die Türken um die "demokratische" Mehrheit im Staate Bescheid, daß SIE es denn doch gewählt hätten, daß sein blutiger Willkürstaat die letzte Hürde genommen hätte. In eine legale Verfassung gegossen weltweit legal gesehen werden kann. Dazu sollen ihm die Türken noch verhelfen, das für ihn abbilden, daß sie selber grinsend und erfreut in ihr Joch gestiegen wären. Als wär das was, das sie nötig hätten, bräuchten.
Und da dafür haben sich zwei Migranten-Stämmige nützlich gemacht, hergegeben. Das wird allerdings nur nicht so wie eine deutsche Entsprechung von etwas Rechtslastigem, dieser bestimmten Rechtsrausdrehung gesehen. Anscheinend, weil es "lediglich" die türkische Entsprechung von so was ist.
Irritieren lassen möchte man sich deutschsprechend davon jedenfalls arrogant nicht. Deshalb kann man da wegen der deutschen Sprache, in der geredet wird, nicht das bißchen umdisponieren. Anscheinend zwei, die mehr anstellten, als bloß kurz eitel und trotzig zu sein, nicht in ihren verdienten Urlaub schicken. Trotz der Ansage eines besonderen Talents im Kader, zwei nicht abreisen lassen. Obwohl die beiden ziemlich zweifelhafte sportliche Leistungen in einem Dress bewiesen, mit Sicherheit auch nicht viel besser sind als die anderen, denen man das mit der Härte ansagte, die man heimschicken konnte, "Träume zerstörend".
Sähe man Dinge richtig. Daß was der Migranten-Stämmlgen schon was anderes war, wie was eines jungen Spielers, der sich nicht gerne was sagen läßt, der auch gerne mal für sich was riskiert, sich nicht unbedingt ständig an Vorgaben halten will.
Lieber hat man sich diese beiden Migranten-Stämmigen behalten. Obwohl sie alles anbieten, angeboten haben, sie zu sehen und heimschicken zu können. Wo immer ihre Heimat im Heute genauer verortbar ist. Setzt man die gleiche Härte an, stellt man sich was mal vor, wie was für einen Deutschen mit weniger Migrations-Hintergrund gekommen wäre. Wie wohl krass was mit ihm verfahren würde. Für den wäre vieles noch der Weltuntergang pur, sich mit sich so geäußert zu haben, wie das die mit den bestimmten Staatspräsidenten-Bildchen und dem Drumherum taten.
Also, das, um was es sich hier dreht: gleiches Recht für alle. Führen die beiden "Migrations-Stämmigen" da in Urlaub, wäre das nur recht und billig.
Wer weiß, ob so ein ursprünglich Deutschstämmiger, käme er mit dergleichen rüber, nicht auch noch in seinem Bundesligaklub den Spind räumen dürfte. Auch noch zu dem gezwungen wäre. Unverhofft. Daß er, den man vorher als "unverkäuflich" benannte, doch jemand wäre, eine "Verkaufsmasse", die auch billiger weggehen dürfte, Hauptsache, man ist sie los. Ob es unter gewissen Voraussetzung nicht plötzlich gleichgültig wäre, was da so einer früher mal für "Marktwerte" hatte Oder immer noch hat. Wie wichtig man ihn vorher im Klub gesehen hat: Er kann auch gerne ablösefrei wechseln. Wo immer er hinwechseln möchte, er kann das auch ohne Ablöse..
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