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Blog von TeddeMehr

Zwei, nicht unter den vier

5. Juni 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Da wird einem ja mal das, bei einem Tor mitzujubeln, schal.

Eine europäisch-deutschregionale Politikerin hat so Kerle mit einem bestimmten Migrationshintergrund ungefähr so beschrieben: Sie leben anderswo, genießen dort alle Vorzüge und Freiheiten. Aber gleichzeitig fühlen sie sich seltsam zu was starker Führung hingezogen, einer deutlichen Ansage. Verehren regelrecht so welche Leute, die was autokratische Regentschaft an den Tag legen. Die Inszenierung einer vorgestrigen Heldenverehrung.

Wie sie etwa so bei einem ist, der sich derzeit auf einer obskuren "Wahlkampf"-Fahrt befindet. Wegen den vorgezogenen Wahlen, die demnächst in der Türkei anstehen. Wahlen, die dem einzigen Zweck noch dienen, an Stelle der Parlamentsdemokratie, von der türkisch nur noch hinter vorgehaltener Hand die Rede sein kann, ein undurchsichtiges "Präsidialsystem" mit exklusivem "Führer" zu setzen.

Eine "Führerschaft", wie sie nun tatsächlich schon länger auf türkischem Gebiet herrscht. Der eine, zusammen mit den SEINEN der EINEN Partei, von oben herab, daß er durchregiert. Jedoch bis dato alles unter einem Deckmantel, den eines "Terrorbekämpfers".

Unter dieser Voraussetzung, daß der das am besten könnte, irgendwelchen "Terror" zu bekämpfen, hat man IHN in der Türkei installiert. Nachdem er Staatspräsident geworden war, ein vormals in der Türkei eher repräsentatives Amt. Ohne größere Einflußmöglichkeiten. Außer der, schöne Reden zu halten. Weil der eigentlich Mächtige ja der türkische Ministerpräsident wäre, der sich vor dem Parlament zu rechtfertigen hätte, von wegen seines politischen Treibens. Im Gegensatz zum neuen angedachten "Präsidialsystem", in dem einer, wird das verfassungsgemäß, nur noch Dekrete verfaßt, die an Untergebene weiterreicht, daß diese sie durchsetzen. Ohne daß hier Ansagen noch mal besonders diskutiert werden. Keiner da, der irgendwas größer anzweifeln darf, sondern, möchte einer am schnöden Pöstchen bleiben, am besten umsetzt, was ihm geboten wurde.

Praktisch geht es in dem türkischen, möglichst gelenkten "Wahlkampf" nun darum, daß die eine Parlamentsdemokratie abgeschafft wird. Für eine "neue" Ordnung. Mit der eine Partei, die des einen Staatspräsidenten", sich ermächtigt. Das Regime, der Willkürstaat, der sich nach einem Wahlentscheidabend offiziell verfassungsgemäß machen will. Dito: die dazugehörige Gesetzgebung.

Dieser letzte Akt, der nun dahingehend voller Bedacht mit einer "Wahl" dahingehend eingeläutet ist, daß die "Ermächtigung" endlich käme. Nach einem gewissen längeren Hinwarten. Die Türkinnen, Türken selber sollen noch mal kurz vertrauensvoll selber die Hand anlegen, per Kreuzchen in der Wahlkabine. Daß alles für die Augen der Welt in der Türkei seine Richtigkeit hätte. Weil es doch "demokratisch" gewählt wurde. Dafür soll nun das türkische Volk selber noch Sorge tragen: indem es für das Knebelsystem eines blutigen Willkürstaats mehrheitlich zustimmt. Bestmöglich, ohne die bestimmten Folgen zu überblicken. Die "Duce"-Art mitzukriegen, die dieses alten Italieners, daß es um die sich dreht.

Hernach muß sich der EINE nicht länger alle paar Monate von so einem Klüngelkreis seine Herrschaft erneuern lassen. Danach braucht ER keinen mehr von DENEN. Weil das Ding eins A für ihn festgemacht ist. Installation hat.

So einem tristen "Führer", der ihnen als was Starkes, Mächtiges scheint, sicherlich auch, weil ER und die SEINEN alle Medien unter massiver Kontrolle haben, daß überall die türkischen Medien nur immer DAS in Sicht ist, laufen die jungen Türken nun hinterher. Wahnsinnigerweise selbst die, die es besser wissen könnten, weil sie ausländisch wohnen. Als wären auch sie nicht im geringsten in der Lage, irgendeine andere Sichtweise als die in der Türkei entwickeln zu können. Als gäbe es bei ihnen auch nur diese EINEN Landesnachrichten und so. Die in der Türkei, in der heute fast schon kein anderes Wort mehr was gilt, als das von DENEN, von IHM und SEINER Partei. Mit einem aufgeheizten Nationalismus und all dem Pipapo eines diktatorischen Rechtsrausdrehers, der sämtliche Charaktere dieser Weise längst erkennen läßt, daß ER nun selbst Soldateska die Heimatgrenze überschreiten und auf anderer Leute Territorium eindringen ließ. Wie was einer, Vergangenheit, eine Jahr '39-Erscheinung. Als jemand seiner trauten Bevölkerung auch was anderes zu erzählen wußte, als das, was eigentlich in Wahrheit geschehen war. Nicht das mitteilte, daß man einfach so angriff, sondern man wäre angegriffen worden, müßte sich deswegen verteidigen.

Und für so was haben da zwei Nationalspieler der europäisch deutschen Region sich nützlich gemacht. In SEINEM und DIESEM Sinne Worte abgesondert. Für diesen "Wahlkämpfer" sind SIE zu einem vereinbarten Treffpunkt gekommen. Für den EINEN, der nur noch knapp was eines Weges zu gehen hat, alles bei sich offiziell werden zu lassen. Daß die Wandlung von einer Parlamentsdemokratie in ein Präsidialsystem unbesorgt geschehen kann. Nachdem die Türken dafür traut, naiv ihre Wahlstimmen hergegeben haben.

Und nun haben diese beiden Deutschen mit "Migrations"-Hintergrund immer noch nicht den verdienten Abschied bekommen, für ihr Tun, mit dem es für jeden anderen der Spieler dort, die keinen solchen "Migrations"-Hintergrund haben, würde der dergleichen Vergleichbares daherreden, den Weltuntergang gegeben hätte. Statt dessen werden diese zwei, immerhin bereits jenseits der fünfundzwanzig, fast schon dreißig, mit der und der tollen Liebschaft ruhmreich gegangen, Familienväter, als "junge Leute" abgetan, die man "nicht ewig verdammen" sollte.

Dabei hätten diese beiden, eh fast nie sonderlich auffällig im Dress, bei einem Kader, von dem man seit längerem nur in höchsten Tönen spricht, doch nicht das bißchen gefehlt, oder? Nachdem SIE es einem, bei den vielen Talenten, die sich drängeln, schon leichtmachten, einen verabschieden zu können. In Urlaub zu schicken.

Alles dafür, daß sie unternahmen. Ein verlängerter Urlaub, das wäre es wirklich für diese beiden das mindeste gewesen. Statt sich nach einer langen Saison in langen intensiven Trainingseinheiten abrackern zu müssen. Einer hat ohnehin immer wieder "Rücken", und der zweite, der kommt aus langwierigen Verletzungen ...

Statt dessen belohnt man sie nun mit einem großen Turnier. Andere hat man an ihrer Statt heimgeschickt. Als hätte man eine Perspektive, könnte einfach nicht von einen festen Plan abrücken. Ganz egal, wie sich das Bild überholt hat.

"Für meinen verehrten Präsidenten - hochachtungsvoll".

Nein, danke! Da wird einem ja echt jeder Torjubel schal, bei so was. Bemerkt man ein Gesicht, daß man einem zujubelt, fast schon MUSS, eins, mit dem der nicht die verdiente Urlaubsreise antrat.

Und der EINE, der den "Wahlkämpfer" mimt, sind die zwei denn tatsächlich erfolgreicher im Turnier, kann er DAS eine Trikot grinsend vor sein ausgesuchtes johlendes Klatscher- und Jubelpublikum halten.

Ekelhaft.

Wie dieser Spott, mit dem man sich anbrachte. Daß Leute, die erst allesamt gepfiffen hätten, doch schließlich jubelten. Als der eine der beiden, die nicht außen vor bleiben, denem man die Tür nicht zugemacht hat, die die Möglichkeit, im Gegensatz zu anderen, weiter haben, zu was Ruhmreicherem auf der Welt, denn ein Tor schoß.

Anderen haute man an deren Statt die Tür vor der Nase zu. Redete bemitleidenswert, wie hart man sich mit Entscheidungen getan hat. Jeder von denjenigen, die man heimschickte, hätte das Turnier ebenfalls verdient gehabt.

Die, die wirklich alles dafür unternahmen, nicht dabei zu sein, die hat man sich allerdings behalten.

Warum aber nur?

 

 

 

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