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Blog von TeddeMehr

Jetzt regen sich glattweg DIE andern auf

30. Juli 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Witzig, es gibt eine Abwehrreaktion im konservativen Lager gegen das "Neue" bei ihnen, das auch schon wieder ein Weilchen zwischen jenen Zelten rumspukt. Mit einem Auftrieb, den einige durchaus seit der Jahr '17-Wahl deutlicher in der Wahrnehmung haben.

Unvermittelt wehrt sich doch wer gegen DAS, worüber man selbst nicht großartig rumdiskutiert hat, was einige jedoch als unausgesprochene Übereinstimmung bei jedem in der Gegend wähnten. Die Verrohung der Sprache, die stößt da auf, das stete Weitertreiben in eine bestimmte Richtung. So rechts raus. Dorthin, wo andere großgehen wollen. Ganz und gar unglaublich wird das empfunden, wo man sich plötzlich selber im Jetzt verorten soll.

Und jetzt wurde die Tage frisch die nächste Abwehrreaktion bekanntgemacht. Die der einen etwas anderen. Die, die man mitkriegt. Plötzlich, daß DIE auf- und rumschreien. Für eine "Einheit" sind; "Zusammenhalt", daß da was eine "Union" wäre, sein solle. Während die, die sich auf einer Plattform zusammenfanden, mit den monatelangen Neuigkeiten in der eigenen Umgebung nicht so zufrieden, selbst als "Sektierer" abgetan werden. Man ausgerechnet sie als "profilllüstern" beschreibt. Sie. Sie, geradezu von JENEN, die ... Nur, weil sie doch plötzlich einige mehr geworden sind, daß es heißt, daß sie alles nur täten, einzig um vorndran in die Presse zu kommen, Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung für sich zu gewinnen. So gefährde man denn allerdings "Ziele".

"Ziele"?

Fast möchte man sich hier an der Stelle vor Lachen am Fußboden unten kringeln. Was für eine Umkehrung von Verhältnissen!

Alleine zu Zeiten, wo mancherorts die nächste Wahl immer näher rankommt. Weswegen ... Weswegen man sich fast verwirrt überschlägt, rumpurzelt. Fast schon verzweifelt, wie man sich getrieben fühlt.

Diese Wahlentscheide. Manche doch deswegen nur in einer größeren Wallung, Erregung. Weil sie den Wahlausgang mit seinen Zahlen insbesondere fürchten. Daß ihnen da was abhandenkommen könnte, was man immer selbstverständlich hatte, wenn welche ganz ANDERE zu viel an Zulauf kriegen.

Besonders aus einer einzigen Richtung weht hier der Wind. Tatsächlich der Grund, warum man sich im Heute herumverdreht, -windet. Kaum zu fassen, was deswegen an den Tag gelegt wird. Was man doch als das ansehen müßte, daß andere auch sich umsahen, die daraufhin feststellen konnten, wie es die Restlichen neuerdings feststellen, daß sie viel mehr sind. Unzufriedene. Leute, die sich mit was nicht sonderlich wohlfühlen. Mit dem, wo man sich im ureigenen Betrieb hinbegeben möchte. Als würde jedermann dort hin- und mitkommen wollen.

Was ja der Anlaß ist, warum die einen ganz oben erwähnten Konservativen sich grundsätzlich aufregen. Heute geradezu davon überrascht, wie groß die eigene Zahl tatsächlich doch ist. So hochzahlig, daß man sich derzeit als eine "Bewegung" beschimpfen lassen muß. Nur weil man, ein paar mehr geworden. Mehrere Tausend. Mehrere Tausend, die nicht glauben konnten, was da bei ihnen im konservativen Haus los ist. Welche Gespenster drinnen unbesprochen offen ihren Spuk haben. Wohin ihnen rumgedeutet wird, als wäre da auch nur irgendwie was. Und urplötzlich müßte man rasch dorthin. Das, mit welchen Charakteren plötzlich hier gearbeitet wird. Was man glaubt, an den Tag legen zu müssen. Als wär man höchstselbst so ein Politiker. Nur daß es früherdings nicht in der Weise zu entdecken war, die im Orginal ... Und die im ganz Alten, die endeten als nichts als Steigbügelhalter. Alles soll allerdings trotzdem, für die eine Wählerstimme mehr. Nebenher bei einem Verlust an vielerlei Bodenfläche, die man lieber entschiedener als fest behalten hätte.

Man hat doch nicht nur an DIE verloren, bei der letzten Großwahl.

Alles, als könnte man das trotzdem anstellen, undiskutiert. Bloß DAS. DAS, daß man für sich hinnehmen müßte. Als wäre eine Einigung in der Hinsicht. Mit größter Selbstverständlichkeit. Voll die Selbstverständlichkeit. Ausschließlich wegen "Alternativen", die irgendwohin zurückwollen würden.

Jenseits von allem, daß DIE sich hinwünschen. So ein Wünschen, daß sie haben. In Wahrheit nach einem Systemwechsel und so.

Was lediglich damit anfängt, daß sie nach vor Adenauer, Erhard zurückgehen wollen würden.

Nun das, als hätte man selber keinen Begriff mehr von Adenauer, Erhard. Hätte bei Adenauer, Erhard was Platz freizumachen. Mit was Oskurem, Seltsamem rüberzukommen. Richtiggehend mit einer Unsäglichkeit, als ob ... Alls ob man nicht mehr gut unterrichtet wäre. Man das Damalige mit seinen Endergebnissen nicht mehr kenne.

Damals, als urplötzlich keine "Weimarer Republik" mehr war, wurde das etwas einer Art ... Etwas anderes, das anstelle der "Weimarer Republik" trat. Breit grinsend. Höhnisch. Von oben herab.

Ein dumpfes Despotenregime, das wurde nach der "Weimarer Republik". Mit einem Personenkreis, der jeder Beschreibung spottet. Der jegliches an Werten den Bach runtergehen ließ, alles überall ins Elend schickte.

Eine Kleinigkeit, die bewiesen ist.

Für so was möchte man trotzdem Neuigkeiten haben? Daß die aus dem Gestern, die bis heute herüberreichen, nicht ausreichen. Andere Partei. Daß man sich gegenwärtig den neuen Larven von dort kampflos er- und preisgibt. Nur weil da unsägliche Zeiten mit ihren Verhältnissen über siebzig Jahre her sind.

 

 

 

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