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Blog von TeddeMehr

Das Jahr '18 hatte schon so ein paar Tage mit manchem

25. August 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Jetzt ist später Jahr '18-August-Horizont.

Das eine oder andere ist die letzte Zeit vorübergegangen. Als hätte nichts dabei gewirkt, als könnte es überhaupt nicht mehr aufhören.

Beispielsweise so ein Prozeß um eine rechte Zelle. Bei der lieber ständig ausschließlich von drei Personen die Rede war. Zwei tote Hauptpersonen und eine, die beim Ableben der anderen nicht dabei war.

Der Rest an Kopfzahlen, der lief so nebenher. Der unaufhörliche Nebensatz. Als wären nach dem "Zellen"-Gesetz nicht bis zu neun, zehn Köpfe für eine Zelle notwendig, neun bis zehn, die miteinander Arbeitsteilung betreiben. Wobei klar ist, wer dann soweit ist, daß er selber viel was Nebenfiguren ansagen kann und so, daß er ewig nun mit den Anführern der einen Zelle rumstreitet, am Ende weggeht, eine eigene Zelle aufzumachen. Mit sich am Führungsposten oben. Während die Gründer der ursprünglichen Zelle bleiben, wo sie sind. Oder wie immer da was abläuft, wer nach einer gröberen Auseinandersetzung von einem Ort verschwinden muß, wer nicht.

Auf alle Fälle ist eine "Zelle" eine eher übersichtliche Zahl an Leuten. Aber sicherlich einigen mehr als drei. Wobei es, kommt man zu einem Ergebnis von drei, sich das höchstens auf die Führungsstruktur der Zelle zuspitzt. Die, die das mit dem Ansagen, dem Umsetzen an den Tag legen, während die vom Rest Zuarbeiter sind. Allerdings vielleicht ab und an mit dem Wunsch, in einer Hierarchie aufzusteigen. Womit das mit der eigenen "Zellen"-Neubildung seinen Lauf nehmen könnte, wenn man höchstselbst für sich einen "Betrieb" eröffnet. Wobei jede Zelle für sich ist, jedoch ähnliche Ziele wie die restlichen Zellen verfolgt.

Oder ist der Charakter hier nicht gut genug beschrieben?

Dieser eine jahrelange Prozeßakt, der ging also mit der Verurteilung der Hauptangeklagten und denjeniges des näheren, ferneren Umfelds zu Ende.

Wie zufrieden man mit den Urteilen ist, das kommt ganz drauf an, welche Perspektive man hat. Wer man ist.

Eins, das wollte bei so diesem Prozeß allerdings nicht so recht in die Sicht geraten. Welche Beteiligungen es darüberhinaus noch gab. Etwa die Charakteristik, wie von Staats wegen dort mitgespielt wurde, bei so Anschubhilfen und Pipapo. Diejenigen Namenlosen, von denen einer bei einem mörderischen Geschehnis so unmittelbar dabei war, daß derjenige nebenan und an einem Spaß-Rechner rumspielte. Als zur allgemeinen Lärmbeschallung hinzu losgeballert wurde, war er so in seinen Rechner-Spaß vertieft, daß er, hinten und vorne von dem am Monitor ergriffen, nicht allzuviel mitkriegte. Andererseits: schon mal der Fragestellung wert: Was er dort überhaupt so zufällig zu suchen hatte? Fast könnte man vermuten, da wollte wer im Hintergrund sich Sachen versichern, daß hier Dinge, Kleinigkeiten sich schon fortsetzen. Statt zu lange Stagnation und Gähnen hinzunehmen. Eine wahre Flut an Verschwörungstheorien, die man hier ins Kraut schießen lassen kann. Was mit angeleiteten, gelenkten eingesickerten Einzelpersonen mancherorts zu tun hat

Ohne, daß man dann am Ende von irgendwas Genaures da wissen wollte, so gab man es von offiziellen beiläufig staatlichen Stellen her kund. Es mitteilen: das ging schon gar nicht. Das der Tatsache, daß man allem so nahe war, aber doch so "ferne". Nichts geriet in Klarsicht davon, daß man doch größer was mitkriegte, sich rübermeldete, nach woandershin? Wo man da was unbestimmt erwartete. Wie mit Ungeduld. Oder was?

Wie das bei denen nun in Wirklichkeit so war, abging, wo an dem Platz das mit den engeren Kontake stattfand, das ist eher der eigenen Phantasie überlassen, als daß es, trotz dieser Prozeßdauer, besondere Aufhellung gefunden hätte. So nichts der so mysteriös, wie unbeteiligt Rumstehenden, der Lungernden da und dort. Was auch je im Schilde geführt wurde, das geht für ein Ratequiz.

Diese einen Kreise, überlegt man sich, "Agent provocateur", das ist so Begriff. Eine Benennung für dergleichen.

Praktisch, bei dir Ankommende, auch in der Lage, anzuleiten und bei Ereignislosigkeit ein Späßchen hervorzurufen. Als müßte unbedingt wo sich irgendwas abspielen. Oder aufs neue. Nicht, daß da sich welche allzu lange sinnlos in der Gegend rumräkelten. Fersehguckten und so. Privatheit und Spaß miteinander, Wein, Weib und Gesang, nicht der Sinn der Sache. Jetzt hat wieder was zu passieren, sonst ... Sonst kriegt da wer was Mittel gekürzt, kann denn sofort Privatier werden.

Das also, daß der "Agent provocateur" zu Ideen verhilft. Es ist wirklich öfters wo in Geschichten beschrieben, wie so was zugeht. Nordamerikanische Agenten, in Südamerika unterwegs und so. Krawalle anzuzetteln, Aufruhr. Und hier, an der Stelle: ist eben das mit der Rechtslastigkeit. Einer gräßlichen rechten Last. Mit der man, als Staatsangestellter, Beamter. Vor Ort ist man selber kaum je. Nirgendwo selber größer in Sicht. Auf keinem Foto. Höchstens immer die Zubringer, Zwischenleute, übermittelnden Mitarbeiter, von denen man behauptet, daß man die am Schluß gar nicht direkt kennt, erscheinen da. Jeden kann man auch nicht persönlich kennen, oder?

Wie so was mal zugeht, und was an dem Platz genauer alles betrieben, angestoßen wurde. Nicht zu vieles im Laufe dieses einen Prozesses größer am Ticker aufgetaucht. Bei allerlei vernichteten, im Reißwolf gelandeten Akten und gelöschter Datenlage. Nichts in einer besonderen Weise, daß die Dortigen was stört. Aufgescheucht hat man wenig bei IHNEN.

Diese große, lastende Gerichtsgeschichte, die ist erst mal immerhin vorüber. Hat mancherlei dumpfe Leere und Undurchsichtigkeit hinterlassen. Den ureigenen Rückschlüssen ist man überlassen.

Praktisch hat der Prozeß so ungeheuer lange gedauert, aber mit dem und dem wollte man sich nicht auch noch beschäftigen. Als ob man dafür keine Zeit hätte, trotz des immensen Zeitaufwands, den man tatsächlich betrieb. Mehrere Jährchen lief die Prozeßunternehmung. Und es könnte ja noch was nachkommen. Daß es zu einer Neuaufnahme oder dem kommt. Für neue spannende Momentchen mit Anfahrtsreisen für eine Gefangene. Dem alltäglichen gewohnt gewordenen Umgang mit männ-, weiblichen Anwälten und Polizisten und der und der Geschichte, die schon mal zwischendurch unterwegs passiert. Daß er wieder vorbei ist, der eine, der öde Gefängnisalltag. Mit ewig demselben Stundenplan. Ab dem Wecken am Morgen ...

Nicht zu verachten, zwar, gewissen Umgang hat man immer. Als gewichtige Person kommt schon der eine oder andere immer wieder gerne bei einem vorbei. Bei dieser Gegenwart nochgerade. Man vernimmt Gerede. Auf Medien darf man zeitweilig gucken, bleibt dahingehend informiert. Man weiß davon, wie es zugeht auf der Welt.

 

 

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