Diese Teleskopaugen
Teleskopaugen von der Erde aus, aus dem Orbit um die Erde. Immer besser die Auflösung, schärfer der Blick. Vordergründig von wegen des Urknalls. An das Ende möchte man blicken, oder noch näher ran an den Anfang, damals, als nach dem Motiv der "Urknall"-Theorie das Universum entstand. Überdies lärmt und knarzt es im weiten Weltenraum ganz schön. Hintergründige Geräuschkulisse, die von dem "singularen" Urgeknalle herrrühren solen.
Aber nicht nur in die unsäglichen Untiefen des Weltenraums geht der Blick. Auch woanders sieht man Kleinigkeiten immer deutlicher, angeschärfter.
Mehr und mehr Planeten werden entdeckt. Planeten, die auf Bahnen Sterne umkreisen. Erst war nichts - und jetzt beherrscht in der Gegenwart fast die Inflation die Szene.
Unter den Neuentdeckungen sind in der jüngsten Zeit immer häufiger nicht nur so jene unwirtlichen Planetenwelten. Die man wahrnimmt, guckt man im eigenen Sonnensystem nach Jupiter, Saturn hin. Sondern mit jedemmal mehr so die Dinger in einem lebensrealistischen Sonnenentfernungskreis ...
Der eine Kreis, daß dort in ihm auf Planetenkugeln oder so eine erdähnliche Atmosphäre und dergleichen die Möglichkeit sein kann. Eine Lebensentstehung, wie auf Erden. Dergleichen Atmosphärenverhältnisse demnach, wie sie die Erde hat. Na, "Terra" eben. Bloß so fürchterlich extraterrestrisch. Die Erdenwelt entkernt all der Exklusivität von vor ein paar Jahren.
Wahre Sehnsuchtszeilen, die man in Artikeln lesen kann. Als hätte man selber keine schöne Welt. Daß man am Ende auf den Gedanken kommt, man müßte nur in der Lage sein, sofort dorthin aufzubrechen. Zu der und der fernen Welt. Auf der ...
Und es gibt in neuerer Zeit glattweg so Bilder .... Bilder von so Planetenkugeln mit Atmosphären. Früherdings wußte jedermann, das sind "künstlerische Darstellungen". Irgendein phantasiebegabter Künstler mit hohen zeichnerischen Fähigkeiten und mit wissenschaftlichem Hintergrund hat sich so eine Welt erdacht. Wie so eine andere Erdenwelt ungefähr auszusehen hätte. Auf einem netten Bildchen was von seiner Vorstellung atmosphärisch hübsch Realität werden lassen.
Bloß, gerade so momentan ... Beim Nachdenken über Heutiges.
Da war also eine Abbildung, die ließ mich privat plötzlich an Pornografie denken. War das Porno? Da schaute das Bildwerk ja bedenklich nach was aus. Als wäre da real was fotografisch aufgenommen worden.
Die Frage hernach: Wie scharf hat man da so Objektivaugen eigentlich schon? Auf dem Mond könnten sie einen Kiesel erkennen und so. Und der Blick könnte seitdem noch schärfer geworden sein. Praktisch Tag für Tag mehr, so wie Geheimdienste in Gegenwartstagen Milliarden von Menschen auf der Erdkugel in der deutlichsten Wahrnehmung haben. Jeden einzeln von zig Milliarden Erdenbürgern. Samt einer fetten, satten Geheimakte mit Foto und allem Pipapo. Mitsamt einigen Penislängen vielleicht, haargenau die Körbchengrößen.
Was ist dann erst was die Möglichkeit, in elf, zwölf, dreizehn bis fünfzehn Lichtjahren? Mit welcher Schärfe kann man da was deutlich kriegen? Es sich noch schärfer rechnen lassen? Bis man was ... IHNEN da was aus der Unschärfe in die beste Deutlichkeit heraustritt.
Quasi ein Nacktbild von einer fremden Welt in so und so vielen Lichtjahren Entfernung? Also, nichts mehr schnöde Umschattetes, Umrißhaftes, kaum was dort zu erkennen wie ein läppischer, müder Schattenriß. Sondern viel, viel besser.
Als wäre da eine Dame vorgetreten, wie die Natur sie schuf. Lief unbeschwert in einem Garten herum. Ohne daß die ahnen konnte, daß man sie schon dermaßen angespitzt auf dem Objektiv und der Aufnahme hat. Daß man sie mit allem Drum und Dran nackig besieht. Nichts, das sie zu wünschen übrig läßt.
Sie wäre besser nicht so unbesorgt vorgetreten. Wenn sie eine ist, die weniger von sich was sehen lassen hätte wollen.
Gestern ist gestern, heute ist heute. Ist das Foto demnach eine reale, wirklichkeitsgetreue Weltenabbildung, die Nacktheit, Blöße eines wirklich existierenden Planeten? Nichts mehr Gekünsteltes, phantasiereich Zusammengeschnippeltes. Sondern die Abbildung einer Realwelt in "kurzen", "schalen" elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren Entfernung, auf die man Klarsicht gekriegt hat?
Und zwar steht dort weiter geschrieben, daß es längst vier Planeten sind. Von denen man besser was weiß. Erst mal: ihre Existenz. Beim Stern "Tau Ceti". Exakt dort. Und auch in der Fünfzehn-Lichtjahre-Ferne, bei einem roten Riesen. Ene Art eines überraschenden Planetenrundes. Scheint's besser auf der Aufnahmensicht oben.
Finde nur, das bei dem Roten Riesen, das ist schon seltsamer. Da könnt es sich vielleicht auch um eine Art Fehlermeldung handeln. Da hieße nämlich ja was. Na das, daß auch bei "Alpha Centauriii", nur so 4,5 Lichtjahre entfernt, die Chance wäre, was aus dem Schatten, der Umdunkelung zu holen ...
"Exoplaneten", wahrhafte "Supererden". Das Wort "Supererde". Bei jenen Zeilen, total die Sehnsucht. Man müßte bloß auf einen lockeren Sprung auf die schnelle dorthin.
Man siehe: elf, zwölf, dreizehn Lichtjahre. Eine Strecke. Lohnen würde es sich, was Gerät zur Hand zu haben, mit dem man schneller werden könnte. Ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, die wäre vielleicht mal gut. Ein aktives "Sonnensegel", das einen dahingehend beschleunigt. Gravitationsanschub, der Sprung von Planet zu Planet ... Dann wäre man mit einem Drittel Lichtgeschwindigkeit in vierzig, fünfzig, sechzig Jahren dort. Vierzig, fünfzig, sechzig Jahre, die könnte selbst ein Mensch der ersten Reisegeneration noch erleben ...
Ein Tempo, ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, das zwar nicht an das des Lichts heranreicht. Trotzdem wäre ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit erträglich schnell. Wenigstens für die allernächste Lichtjahreumgebung. Die von "Tau Ceti" und dem. Eins, zwei, drei.
Kommen momentan größer die Lichtsignale rein, dann ist das das Licht von vor elf, zwölf, dreizehn Jahren und so. Man beguckt sich hier auf Erden Geschehnisse auf "Tau Ceti" von vor elf, zwölf, dreizehn Jahren. Wie die Beschaffenheit von was vor elf, zwölf, dreizehn Jahren war.
Schon die Frage: Man starrt auf ferne Planeten - nicht auch mit dem Hintergedanken eines Problems: Ist wer dort auf diesen Welten? Etwa das "Tau Ceti"-System. Ein hübsches Problemchen, ein kleiner Horror, daß da wer mit Bewußtsein sein könnte. Der Bewohner eines Planeten. Bei vier.Planetenmöglichkeiten noch dazu.
Ein noch größeres Problem wird das, kommt die Idee auf, daß wo was von einem Ort, wo man selber erst mal hinreisen möchte, vielleicht längst was "bemannte", "unbemannte" Boten da sein könnten. Nach allem, was man im Grunde von sich selber weiß: daß die Erdkugel wie eine Laterne in die Tiefen des Weltalls hineinleuchtet. Wie geht es nun, das Sprichwort mit den Motten? "Wie die Motten ins ..."
Irgendwie könnte die Erde wo nicht undeutlicher sein, in elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren Entfernung. Und die eine Welt, die von der einen Wissenschaftsseite. Bei der mir urplötzlich die Idee kam: Ist der Planet gar keine Zeichnung. ein Kunstobjekt, eine "künstlerischen Darstellung"? Sondern echt? Die wirkliche Aufnahme einer fernen Welt. Besehen aus elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren Ferne ...
Ich weiß das denn nur momentan noch nicht so, wie scharf man da schon was kriegen kann, das in elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren Entfernung ist. Was für Durchbrüche SIE haben, und was davon an die breite Öffentlichkeit dringt ...
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