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Blog von TeddeMehr

Plötzlich sich beim "Snack" vorm Monitor erschrecken

19. August 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Nichts Neues an der Asteroiden-, Meteoritenfront. Zumindest hat mich mal nichts einer besonderen Neuigkeit erreicht, man hätte da wieder was Größeres auf Lager.

Eine der Suchmaschinen hab ich ignorant deswegen gerade nicht angeschmissen. Aber, ich kann mir was vorstellen. Dinge, die los sein könnten, unter Umständen.

Was davon, daß da Sternengucker so am Strohhalm ihres gekühlten Cola-Getränks ziehen, Kleinigkeiten von "Schnell-Iß" in der Nähe. Demnach an Börger-Ware knabbern. Während sie weiter die Bildschirme begucken. Schließlich starrt jede Menge Volk am Astronomen-Horizont viel nach den Rand des irdischen Sonnensystems: weiter wegen dem, das "Pluto" dann ersetzt. Die größte, der außen wahrgenommene Kugeln, die könnte es werden, oder? Das eine Teil, das, wenn man es selber zu Gesicht kriegt, auch den Charakter hat, daß man sich höchstselbst rühmen kann. Als Name könnte man Erwähnung finden, entweder alleine oder als Teil jener Mannschaft, die als erstes was aus der Dunkelheit holte und genauer vermessen hat, was am besten zuvor keiner in der Weise in der Wahrnehmung hatte. Ein Ding einer Dimension, daß es eigentlich auch einem tatsächlichen Planeten nahekommen kann..Oder man hat urplötzlich eine ganze Reihe an Planetenkugeln mehr, die man in Schulbüchern nennt.

Unvermittelt, beim Rumkauen und Getränkeschlürfen, ein schriller Schrei: "Da! Schaut hin! Der Brocken dreht sich eben um, Leute. Der verdammte Brocken dreht sich, um die eigene Achse. Hat das verkommene Mistding echt noch nie gemacht, uns die andere Seite zu zeigen."

Egal, was man vorher machte, man nimmt das vom Kollegen auf den eigenen Bildschirm. Man entdeckt, daß sogar welche hinter einen stehen, die schnell angelaufen kamen. Beinahe, als hätten sie nicht selber einen Tisch mit eigenem Monitor und dieselben Möglichkeiten.

Großes Staunen. Rausglotzen aus den Äuglein. Dann: erleichtertes Seufzen. Auf- und durchatmen allerorten.

Eine Stimme sagt: "Auch nur das, was wir überall sehen. Ein Glück. Kann jeder wieder zurück an die Arbeit gehen."

Die nächste: "Was guckst du? Bist du nicht froh drüber? Hättst was andres gern?"

Und das alles, was spannend ist, wegen eines einzigen Asteroiden: "Oumuamua" geheißen. Wegen all der Zeichnung auf der Asteroiden-Oberfläche. Die so genannte "künstlerische Darstellung". Vielfach Interpretierbares, das sich abbildete, irre komische Erhebungen, Vorsprünge. Als hätte sich verschieden Natürliches abgemüht, nach was Bearbeitetem wie eine Röhre, Abdeckglocke und Pipapo auszusehen.Selbst an der Bauchfläche, diese Ebenheit, irre strikte gerade Linien zu gewahren, wie vom Lineal gezogen. Als könnte sich dort irgendwas Hangarmäßiges öffnen, klaffen, auftun.

DAS des vielen, das am Asteroiden "Oumuamua" dermaßen bösartig Phantasie in Gang zu setzen vermag.

Der eine Asteroid, der sich momentan, glaubt man den Meldungen, überhaupt nicht mehr im Sonnensystem der Erde aufhält. Davongeschossen ist er. Aus eigener Kraft weggeballert. Zwar nicht mit Lichtgeschwindigkeit. Auch nicht mit der halben. Aber, immerhin: laffe ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, die man an Beschleunigung errechnete.

Ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit: überaus schrecklich. Nahezu oberschrecklich. Weil, weit jenseits der menschlichen Vorstellung. Menschenwirklichkeit ist ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit nicht, nicht mal ein Viertel, ein Fünftel Lichtgeschwindigkeit. Man selber hat so was einfach nicht auf Lager, zur Hand. Nichts nennt man im Augenblick sein Eigen, das auch nur klein wenig an so was ranstinken könnte. An was, das loszuckt und ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit schnell werden kann. Aus dem Stand so abrupt böse abgehen. Daß es innerhalb von Minuten, bei einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit, das terrestrische System verlassen hat. Auch mit einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit, dauert das nämlich die eine oder andere Minute. Von der Sonne braucht das Licht mit Lichtgeschwindigkeit acht Minuten zur Erde. Acht Minuten Weltenleere-Distanzbewältigung.

Keine Lichtgschwindigkeit, die man dem Asteroiden "Oumuamua" nachsagt, daß er "Top-Speed" raushaute. "Bloß" ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, die man in dem Fall berechnete. Fast etwas, so was überhaupt zuzugeben, daß diese Rechnung stimmt. Die, daß was ohne Vorwarnung so ein Tempo kriegen kann. Ohne daß man es sich größer erklären kann, nebenher.

Schlußendlich: "Nur" vermessen hat man den Asteroiden beiläufig. Ihn mit jeder Menge der eigenen Meßsignale überschüttet. Mit Ergebnissen, Tatsache, so viel wurde einem nicht gesagt. Außer solchen Inhalten, die einen beruhigen, hat nichts geklungen. Informationen, die was nicht wahr sein lassen wollen. Sondern Teil der Herrschaft der menschlichen Vernunft und des Abstrakten bleiben. Oder: ausschließlich Teil der eigentlichen wissenschaftlichen Vorsicht sind. Oder dauert etwas in Wahrheit nicht immer ein bißchen, bis man sich durch einen Wust an Datenlage hindurchgearbeitet hat? Daß man alles Erdenkliche in Betracht zog?.

Man selbst arbeitete zuletzt im August des Jahres '18 nach dem Millenium auf der Raumstation "ISS" richtiggehend wichtig an gewissen freudlosen Robotik-Späßen. Was DAS noch werden soll? Diese Gegend. Vielleicht stimmt es ja wirklich, was sie behaupten: daß es auf "Oumuamua" kein Leben gab, "Oumuamua" unbelebt war. Keine irgendwie gearteten Lebewesen unterdrunten im Asteroiden verborgen. Trotz so der Möglichkeit von "Bullaugen" ... Alles unbelebt am Asteroiden "Oumuamua", das haben SIE mitgeteilt.

Bei vierhundert Meter Länge, achtzig Meter Breite, der Asteroid "Oumuamua". Daß es spaßig ist, öfters mal rumzuüberlegen, latscht man wo auf der Straße rum und sich fragt: War das nun die Länge von vierhundert Metern? Wie lange war dieser gegangene Straßenabschnitt? Bist du fünfhundert Meter rumspaziert, jetzt? Oder nicht? Vierhundert Meter ist eine Stadionrunde. Zweimal vierhundert Meter könnte der Athlet auf "Oumuamua" auf dem Gestein laufen; auf der unteren Fläche besser als auf der oberen. Dazu: zweimal die Breite von achtzig Metern. Dann hätte man ihn als Sportler, Spaziergänger umrundet ...

Der Asteroid "Oumuamua", der hat mit Sicherheit seine Spuren hinterlassen. In der Wissenschaftlerwelt. Als ganz was Komisches, Seltsames, Obskures. Daß man schon nervöser sein könnte, diese Gegenwartstage, beim allerkleinsten Vorkommnis, beispielsweise beim Rausstarren Richtung Sonnensystemrand. Beim extraterrestrischen Planetenentdecken. Bei dem Nachschauen nach den diversen Signalarten von dort. Überdies hat man derzeit den besonderen Wunsch, von allem und jedem im leeren Raum die genaue Tempoangabe reinzukriegen. Das haargenau Exakte ist hier gefragt.

Hat man unvermittelt auf einem der üblich-gewohnten Brocken am Systemrand eine Veränderung in der Monitorsicht. Etwa, daß da sich einer um die eigene Achse rumwirbelt. Da ist man am Ende bestimmt froh, sonst nichts weiter Neues dran zu entdecken, als die gewohnten Einschlagslochbilder, die von eh und je. Nachdem das Sternen-, das Asteroiden- und Meteoritengucken gewissermaßen an Spannungsmoment gewann.

Woran "Oumuamua" die Schuld hat. Wenn man sich plötzlich verschluckt, beim Essen oder Trinken. Weil sich wo was im finsteren Äther von Sonnenlicht bestrahlt bewegt, rumdreht. Seit "Oumuamua" kann man bestimmt gut auf viel verzichten. Möchte man in dem Sinne auch von Glück sprechen, daß man im "Job" seine Ruhe hat.

 

 

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