Richtig Neues kommt nicht aus der Tonne
So kann was kommen.
Früher war dort die "DDR". Ein "kommunistisches" System. "Kommunistisch" vor allem, weil Bürger sich da was anlernen mußten. Von klein auf. In der Schule kriegten sie es vorgesetzt. Das eine, mit einer Art "Kommunismus"-Slang. Bei einer gewissen Enge des Platzes, so rechts, links im politischen Kreisverkehr. Rot kann locker braun werden, braun rot, so nah ist man sich.
Auch fast was wie leere Worthülsen für einen, hatte man da Sprache drauf. Bei dem was denn bei viel Militarismus, Gleichschaltung und Ein-Parteien-Staat dort in der "DDR" sonst noch so war: kleinbürgerlichster Mief. Ein ordentlicher Muff. Am liebsten, daß man nicht gestört werden wollte. In der diesigen, trüben Kleinlaubenidylle.
Besonders am Aufscheinen, wenn die eine Partei, nichtsdestotrotz, was darüberhinaus von dorther im Volk angelangte, Leute aus aller Herren Länder einlud. Vor allen Dingen aus befreundeten kommunistischen Ländereien. Aus Asien trafen sie ein. Reisende kamen aus Afrika. Da war dann was für ein paar zu sehen. Auch ohne Brille. Daß ein Gast ein wenig dunkelhäutiger, schlitzäugiger war als so das gewohnte, traute Abbild von einem selber. Deshalb, daß sie alles andere als Herz- und Freundlichkeit kennenlernen konnte. Die eigentlich lediglich der Staat angeordnet hatte. Das hatte man als "DDR"-Gast mehr oder weniger zu erfahren. Daß aus der braunen Vergangenheit der deutschsprachigen Gegend mit Links-Sprech viel zu viel bewahrt wurde. Das des einen Gestrigen. Ressentiments brachen sich ihre Bahn. Alles andere als bei den Ureinwohnern zu übel angesehene braune "Kameraden" konnten rüberkommen, den "Neger", das "Schlitzauge" "klatschen". Böse zusammenschlagen. Im Schatten der großen einen Parteiführung soll das ziemlich verbreitet gewesen sein. Daß alles bei den abstrusesten kleinbürgerlichen Vorurteilen war, als wäre da was geradewegs aus dem gewaltigen Verlierer-Reich von zuvor in die krause "DDR" herübergeraten.
Bei dem Unterdrückungsstaat "kommunstischer" Einfärbung mit einer autokraten Parteiführung und einem einzigen als einen ewigen "Parteiführer" oben am Podium, hatte sich zuviel aus der Nazivergangenheit erhalten. Bei einem Schulunterricht, der viel des Soldatentums lehrte, Wie es bereits die Tage früher beim "Reichsbürger" ungefähr ähnlich war. Der so was gleichfalls jahrelang hatte. Kindliche Leibesertüchtigung für das spätere Soldatenwesen. Soldat, meist der Mann. Währenddessen in der "DDR" auch mal die Frau was Uniform nehmen durfte. Obwohl ...
So war das, aus der kleinbürgerlichen Muffgestalt samt ihrer leichten Erregbarkeit heraus, war man schon in der alten "DDR" zu allem möglichen fähig. Haufenweise Gruppierungen, die die "DDR" kannte. Nicht erst mit den "Skins", daß es anfing. Dieser Mode, die eher aus Großbritannien über den Kanal nach Europa rüberschwappte. Sondern lange desgleichen die fünfziger, sechziger Jahre. Während man aus der "DDR" langhaarige Musikgruppen mit scheinbarer "Hippie"-Gesinnung zum Liederspielen in den Westen schickte, trieben im Hinterland der "DDR" massenweise rechte Militanz- und Schlägertrupps ihr Unwesen. Sogar Leute, daß DIE umbrachten. Je nachdem, zu was sie bei dir fähig waren. Wie du ausgesehen hast. So die "Punks" waren die Feinde der rechtsrausdrehenden in der "DDR"-Gegend rumpöbelnden "Skinheads".
Nach dem Mauerfall bewahrte man sich in den Gebieten der Ex-"DDR" noch oft das mit dem "Linken". Man wählte eine "PDS", eine "Links"-Partei. Als wäre man deswegen etwa links und nicht anfälliger für ganz was anderes. Das sich seit ein paar wenigen Jahren immer deutlicher vorzeigt: deutlichst rechte Sauce.
In den östlichen Regionen blickt man das insbesondere heute. Wie das so ist, das mit dem äußeren rechten und linken Rand. Was da alles angenähert rumflözt. Was für kurze Wege es im Grunde von Rechts- nach Linksaußen und umgekehrt gibt. Aus "Links"-Wählern, werden heutzutage massiv Rechtsraus-Wähler, Die besonders für die sind, die sich mit dem schönen Wort "Alternative" schmücken. JENE: JENE erleben im Osten, die alte, frühere "DDR", besonderen Aufschwung.
Auf alle Fälle sind SIE dort weiter vorn dran als anderswo. Wo SIE erst noch anlanden wollen. Gerne größer mit sich rüberkommen würden. Mit einem Augenzwinkern. Als wäre hier ein "Freund", eine "Freundin". Herrsche eine Vertrautheit. Vor allem wegen der deutschen Sprache, in der man sich einwandfrei unterhalten kann.
So eine Stimmung aus dem Osten, die kocht hoch. Gegenwärtig, Jahr '18 nach dem Millenium", zu sehen und zu hören. Sogar Tote und Verletzte soll es gegeben haben. Bei ausländerfeindlichen Übergriffen. Dem mit dem Geist der Rechtslastigen im Hintergrund. Ein "Deutscher", der insbesondere starb. Weswegen nun ... Herausragend Aufregung am Plan sein soll, als sollte man sich nicht fragen, was dieser rein weiße "Deutsche" ...
Besser, du guckst nicht nach Ursache und Wirkung. Wer und warum. Exklusivere Frauen-"Beschützer" oder dergleichen waren da anscheinend des Nachts unterwegs. Und dabei, daß einem was passierte. Einer was abkriegte.
Tja, auch in der "DDR" trafen DIE manchmal bei ihren ausländerfeindlichen Übergriffen, erkannten sie an einem die eine oder andere Hautfarbe oder so Unterschiede, auf Widerstand. Auch in "DDR" schon endete für manchen Angreifer was übel. Daß ein weißer "DDR"-"Skinhead" sich rumwälzte und nicht wer umgekehrt. Oder sonst ein Pöbel-"Normalo", der abkriegte. Der nichts von der Freundschaft wußte, die die eigene Parteiführung einem befreundeten "kommunistischen" Bruderstaat entgegenbrachte.
Auch in der DDR war was am Köcheln. Wollte Dampf raus aus dem Kessel. Wie im Heute. Eben diese Regionen. Dieselben. Ganz die gleichen.
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