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Blog von TeddeMehr

Von einer Beichte, die weh tun muß

27. August 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Eben liegt der August des Jahres '18 in den letzten Zügen. Und "Prominente", von denen man oftmals nicht sagen kann, wie und woher sie die "Prominenz" so haben, haben sich für ein paar Tage zusammensperren lassen. Für eine ausreichende Menge Geld, Geld, das der eine oder andere von ihnen mehr oder weniger nötig hat.

Man merkt, so Männ-, Weiblein, langsam gewohnt, daß dauernd die Kameras auf sie gerichtet sind. Manches, das Umstände machen könnte, in der Weise, daß Hemmungen einen beirren, das ist nicht mehr unbedingt so.

Dabei führen sie sich mit Bier in der Hand auf, als wären sie irgendwie größer interessanter, daß man ihnen ständig selbst bei den gewöhnlichsten Späßchen noch zugucken müßte.

Nochgerade, nichtsdestoweniger, es gibt Vorkommnisse. Eben war ein solches. Eine, die einen eigenen Netzkanal berühmt wo hat, sich dort ausdauernd frivol vorzeigt. Immer darauf geachtet, mit Wasserwaage und Senklot, nur kurz davor zu sein, nicht nackig rumzulaufen. Um irgendwie Markanteres lüsternen Blicken vorzuenthalten.

Die, die darin ihr Geschäftsfeld hat, hat nun eben die Jahr '18-August-Zeit vor aller Welt eine komische Beichte abelegt. Auch noch mit so todernster, ungeschauspielerte Atmosphäre. Als wäre sie selber von was und von sich ziemlich betroffen. Überaus angegriffen.

Was da mal bei ihr war, und worüber nun jedermann Bescheid wissen darf, weil dort im "Haus" viel geredet und abgelassen wird, das zur Währung gehört, in der man zahlt. Ob jeder das nun im Bewußtsein haben wollte oder nicht, nichtsdesotweniger, sie gab jedem die Kunde, irgendwann mal hätte sie eine Abtreibung an sich machen lassen. Sie "wußte" nicht, von wem das Ungeborene war, als wäre das der Unterschied, aus dem sie es eben an sich anstellen ließ. Ihre Behauptung, nicht die geringste Ahnung gehabt zu haben, von wem das sich in ihr entwickelnde Kind war. Jemand Wichtigeres, Bedeutsameres war es auf alle Fälle nicht, daß ihr was andres einfallen hätte können, als das mit dem Abtreiben.

Das ist DAS. Das von sich teilt sie der Welt mit. Drückt SIE aller Welt aufs Auge. Von DORT aus. Aus dem "Haus". Sie, wie extra DAS vorbereitet, damit dem Zuseherpublikum vorbeizukommen.

Durchaus was des "Haus"-Tarifs, mit dem welche einziehen dürfen. Unter der Voraussetzung, was auf Lager zu haben. Aller Welt auch was von Beziehungen daherzureden, die man mal mit jemand anderem aus dem Prominenzbereich hatte, wie das mit dem, mit ihr so war. Wie genau es denn bei dem oder ihr im Privathaus beim Zusammenleben zuging. Darüber, daß man da dem Voyeur was Kleinigkeit Unterricht gibt, der durchaus auf so Neuigkeiten gespannter, angespitzter wartet.

Und nun DIE eine, die bereits mit einem Duschkopf unterm Höschen bei Klarsichtwassser im Whirlpool zu blicken war, mit dieser Information am allgemeinen Weltenfunk: Mensch, ich hab abgetrieben. Ich hab 'n Kind von irgendwem Unwichtigen, Namenlosen wegmachen lassen. Was ich zwar bereue. Flenn. Heul. Seufz. Die Kameras bieten beste Sicht auf jede Träne. Scheinbar meint sie es auch ernst, zahlt in dieser Landeswährung zurück, warum sie reinkommen durfte, zwischen all die Restlichen mit einigermaßen Prominenzstatus geraten.

Kann ja nicht behaupten, daß mich das gerade sehr betrifft. Mir ist deswegen nicht zum Heulen zumute. Mir kommt's vor: Da könnt sich eine ihr Geld verdient haben. Wenn auch ein wenig seltsam bitterlich.

Das mit der, greift es mich denn irgendwie an? Außer mit dem einen beiläufigen Faktor, daß ich, sollte ich mal selber unbestimmt mit was populärer werden, jemanden nun kenne, dem ich vielleicht besser aus dem Weg gehen sollte. Weiblich oder nicht. Bei dem Hintergründigen, das für einen bei dem und der losgehen könnte.

Das scheint tatsächlich ein Effekt zu sein, was sich abspielte, in einer Alle-Welt-Beichte-Aufführung, daß dort reingehen darf, daß man schon was abzusondern haben sollte. Mit dem man sich die Vorausbezahlung und das Treiben hernach verdient. Und die eine, die hatte nun die unbestimmte Idee, allen zusehenden und lauschenden Leuten, von einer Abtreibung bei ihr was zu berichten. Bei heißen Tränen im Ernst und so.

Obwohl es aussieht, so voller Frivolität und freiweg sich da Männ- und Weiblein miteinander aufführen. Da könnt demnächst genau dasselbe fast wieder sein. Daß es nach einem Akt des Zusammenseins zu so was kommt, daß eine ein Kind von wem erwartet. Ohne das größer bedacht zu haben. Zuvor. Was danach wäre, trifft man keine Vorkehrungen. Derweil so was mal von so was kommt. Mit dem zig Tausende anbei ihre Problemchen haben, während das jemand leicht und flockig und gedankenlos geschieht. Nicht im Plan. Nachdem man ein paar Minütchen zusammensein konnte. Daß es neun Monate werden. Oder vorher mal beizeiten irgendwo ... Was aus dem Hinterhofkino. Bei einer "Engelmacherin". Einer ohne Namenschild an der Tür. Auf der anderen Seite könnt's die Möglichkeit geben, bei dem Prominenzfaktor vor Ort, daß man sich entschließt, sich die Frage, ob man es sich behält, mit einen "Ja" zu beantworten.

Viel ergriffen bin ich persönlich ja nicht eben von dieser Information, die ich nebenher kriegte: eine hat abgetrieben. Ich denk lediglich drüber nach, wegen des Ortes, von dem heraus die Neuigkeit kommt. Die, daß man sich mal ein Kind wegmachen ließ, weil's von irgendwem war. Überlegt man sich schlußendlich einerseits dderartige Szene, wird heutzutage darauf geachtet, daß so eine Abtreibung möglichst noch während eines gewissen Zeitraums geschieht. Währenddessen so eine "Engelmacherin" früherer Zeit. Wenn die für Abhilfe sorgte. Wann immer. Wie viele Monate auch vergingen, seitdem man das mit dem Kinderkriegen merkte. Das, daß die das Problem auch grundsätzlich aus der Welt schaffte..

Besonders lustig ist das demnach hier eben im Grunde nicht, das, von was einem da aus einem Prominenten-Haus Mitteilung gemacht wird. Um darüber in Gedankenfluß zu geraten. Dort, eine Einrichtung eines Fernsehsenders für mehrere Tage, wo was durchaus interessanter sein muß. Damit Zuschauerzahlen bleiben. Die Quote ausreichend erfüllt ist. Daß das mit der Soll- und Habenrechnung des Buchführungsmenschen hinhaut, am Ende des Tages. Dafür kriegt man die Geldbeträge auch aus- und angewiesen. Mit dem Hintergrund, die "Hosen runterzulassen".

Aus der Sichtweise heraus, erzählt eine aller Zuschauerwelt ernsthaft von einer Abtreibung. Mit viel Traurigkeit und Tränenreichtum. Als wären so die Nacktszenen mit ihr schon größer verbraucht gewesen. Hätte sie kein Potential darüberhinaus mehr gehabt. Nach dem mit dem Duschkopf.

 

 

 

 

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