Welt im steten Wandel
Was wohl demnächst daherkommt, wenn das mit der großen Gluthitze vorbei ist?
Im letzten Winter, bereits Jahr '18 nach dem Millenium, war tagelang das mit der "Kältepeitsche" am Ticker. Über Tage hinweg: Tiefsttemperaturen. Was ist, wenn so was sich im Laufe der folgenden Wintertage über Monate hält, so, wie derzeit das mit der Hitze und der Trockenheit?
Von Sibirien her zog es nach Innereuropa hin.
Anscheinend sorgt "El Ninjo" momentan nicht gerade für viel Abwechslung. Die Durchmischung des Meerwassers fällt langsam ziemlich flach. Es bleibt an der Oberfläche bedenklich bei einer gleichbleibenden Temperatur: ziemlicher Wärme. Sogar weltweit zu bemerken. Als hätte "El Ninjo" den Absacker.
Und weil das eine wegfällt, Abschlaffung hat, hat man bald keine besondere Abwechslung mehr, sondern ein Dauerwetter. Ein einziges Klima, über Wochen und Monate hinweg. Immer dasselbe. Statt mal Regenschauer, ab und zu, brennt einem die Sonne in einer Tour runter. Oder aber, über eine längere Zeitphase hinweg, in der Folge: nichts als Regenfall. Oder Eis, Kälte.
Richtig festgefressen hat sich im Augenblick ein einziges Klima: das das mit der Hitze bringt. Monate bereits, als gäbe es keine größeren Klima-Veränderungen mehr. Dürfte man den Wintermantel wegwerfen, wie so die reichsdeutsche Soldateska Anno dazumal, die in Rußland einfiel, als die von ihrem geschwinden Sieg so überzeugt war. Was daraus wurde, ist bekannt.
1881 soll es das letztemal derart heiß gewesen sein. Immerhin. Noch eine Wetteraufzeichnung.
Eine Dauerhitze, die alles mögliche zum Schmelzen, Abschmelzen bringt, derzeit. Beste Thermofroste, Gletschereis und so, mit allem, was sich gasförmig drunten eingefroren verbarg, wird freigesetzt.
Bloß, dies gerade, das ist auch nur eine lang anhaltende Wetterperiode. Daß sich die Frage stellt: Was kommt mal danach? Wenn das hier ein Extrem ist, in welches torkelt man in der Folgezeit?
Im Augenblick ist es heiß, heiß, heißer - daß keiner an die Möglichkeit eines dauerbewölkten Himmels denkt, an eine Kälte- oder Eiszeit.
Allerdings leugnen gewisse menschliche Kräfte im höchsten Maße irgendeinen Klimawandel. Und das, obwohl Umwälzungen einen dermaßen massiv zu erwischen beginnen.
Gerade war noch Hitze, Trockenheit. Und dann liegt alles unter einer Schneehülle, einer dicken Eisschicht. Wochen-, monatelang. Oder das mit dem Regen, das hört einfach nicht mehr auf ...
Daß Lande am Ende großflächig unter Wasser liegen. Überlegt man sich das. Das, daß in Europa auf Berggipfeln Muscheln und so was in Gesteinsschichten gefunden werden. Daß Wissenschaftler gedankenverloren erzählen, daß europäische Berge mal unter Wasser lagen. In der Tiefsee am Meeresgrund ...
Spaßig, nicht?
Um die Zugspitze, um das Matterhorn herum schwamm Meeresgetier. Und es könnte auf ein neues dort schwimmen. Nichts mehr mit Bergsteigern mit ihren Seilschaften und so.
Immer länger werden sie hier, einzelne Wetterperioden.
Welche gibt es? Die mit dem Hitzeaufkommen, momentan. Dann der Regen: Dauerregen. Und der Winter: ewige brutale Kälte. Nicht mehr enden wollen die Tiefststandtemperaturen.
Wenn die vereinzelten Wetterphasen alle so anhaltend werden, dann ...
Hitze bringt Wüste. Regen großflächige Überschwemmungen. Wasser ist ebenfalls zu jeder Menge Landnahme fähig. Und Kälte gefriert den Boden irgendwann metertief, könnte man gut nach dem Neanderthalerleben am Gletscher schauen, wie der damit zurechtkam. Zu viele waren die Neanderthaler am Schluß nie. Der "Homo sapiens" weiß ...
Alles zutiefst zerstörerische Mächte, nichts, das man auf die Dauer erleben möchte. Was für ein Freund war "El Ninjo" doch. Den Europäern.
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