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Blog von TeddeMehr

Zurückfallen, Sturz zurück nach - wohin?

30. August 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Spaßig, was der "Beatles" am offenen Ticker, was Harmloses, aber nebenher Experimentelles der "Beatles": "Yellow submarine"... Da läßt einer für die Jedermann-Öffentlichkeit dort Bildmaterial fürs Draufklicken aufscheinen, sechziger Jahre, die "Beatles".

Mitten in der Nacht denn, eine späte Jahr '18-August-Gegenwart, ist was passiert. Ein paar Leute begegneten sich nächtens, man keifte sich böse an. Es gab da, als das mit der Aggression überquoll, schließlich ein Messer bei einem. Ein Messer, das zustach ...

An der Stelle sagen welche, man solle nicht so wegen denen was fragen, die zustachen. Einer verstarb, der, der wäre der, an den man exklusiv denken sollte. Von wegen seiner Herkunft. Der, der gestorben wäre, wäre, als ein etwas reinerer "Deutscher", doch der, den man zuvorderst bedenken müßte. Herausragend das mit dem "Deutschen".

Als müßte man für einen "Deutschen" mehr Romantik empfinden, als für irgendwen, der als Flüchtling in der Europaregion "Deutschland" eintraf. Wenn es sich um so Dinge handelt, die... Die nächtens sich aufstacheln. Bis bei einem eine Stich- und Hiebwaffe rauskommt. Die man mal dabei hat.

Außerdem geht hier wohl so was wie ein Geist des Neides ab. Eine weite Fläche hat sich der erschaffen. Weil so welche aus den Ostregionen des europäischdeutschen Regionalgebietes denken, die, die neu aus der Ferne eintrafen, die würden umschnuckelt. Besser, als SIE, die früher doch "DDR"-Gebietler waren.

Tja, Kleider beispielsweise schauen an einem neu aus, wenn man sie noch nicht länger getragen hat. Und Essen, wie sich das zubereitet und am Ende schmeckt, das kommt ganz auf den Koch an. Was der oder die zaubern kann, selbst bei weniger Zutaten ...

He, außerdem, ist es denn nicht glattweg so und so viele Jahre später, seit dem mit dem Mauerfall?

Einen Status darüberhinaus als den Gewöhnlichen, Üblichen dürfte so einer aus den ehemaligen "DDR"-Landstrichen lange nicht mehr haben. So, wie das eben bei jedem ist. Den man weniger umsorgen muß, sich weniger wegen ihn bekümmern. Selbst Babys werden größer, und es fällt der Mutter, dem Vater auf, daß man bei dem oder der nicht länger am Wickeltisch Windeln wechseln muß. Selbst Hunde oder Katzen können stubenrein werden, melden sich, wenn sie kurz raus müssen.

Echter biestiger Neid gegenüber jenen, die da auf der Flucht ankamen, soll da östlich mitspielen. Ein besonders umtriebiges Neid- und Es-fehlt-mir-was-Gefühl. Noch dazu, wenn Jungs auf Mädchen scharf sind, Mädchen auf Jungs. Bei dem, was da passieren kann ...

Was des Restlichen, über das man am liebsten überhaupt nicht nachdenken möchte. Überlegt man sich das, daß man denen im Osten über Jahre hinweg insbesondere so viel Rechtes, Rechtsrandiges durchgehen hat lassen. Rechteste Last, die dort am Brüten war und ist. Drüberhinweggesehen hat man über mancherlei, sich östlich blind und taub gegeben. Polizeiwägen fuhren achtlos, blind vorüber. Geradezu oftmals war bereits was davon zu lesen, wie es in Ostregionen europäisch-deutsch so zugeht. Daß Leute mit einer fürchterlich rechten Gesinnung "ostdeutsch" auf ziemlich fruchtbaren Boden fielen und fallen. Schwer zu sagen, warum. Denn es wählten anfangs so viele eine "Links"-Partei. Trotzig. Fast kann man sich das Heutige mit seinen Erscheinungen so erklären, beantworten, daß der Weg von Links- nach Rechtsdraußen kein wirklich weiter ist. Eher ein Katzensprung. Im politischen Kreisverkehr fährt man sich voraus und hinterher.

Gestern noch wie einer linksraus, geht das, sind die Enden verbunden, ratzfatz, daß das mit sich, so linksrausdrehend, nach rechts raus abdreht, Der alte kommunistische Staat, was war der am Ende? Eine autokrate Despotenwirtschaft. Autokrat wie das System, das sich rechtsläufige Ostlinge in der Gegenwartswelt erträumen. Despotismus, nicht mit der Aufschrift "links", vielmehr das mit der rechten Gesinnung. Wohl einen "Führer"-Staat. Von oben herab, daß von einem einzigen durchregiert wird. Per Dekret. Verfassungsgemäß gemacht. Daß es gesetzlich verbriefte Anordnung ist. Vielfach der wartende Vasall. Der oder die, was immer wie duckmäuserisch ergeben rumsteht,, Keiner, der sich was des Widerspruchs gestatten sollte, sich auch nicht gestattet. Höchstens dazu darf er knapp noch in der Lage sein, möglichst eine ihm gegebene Anweisung auch um- und durchsetzen zu können. Sonst hat er nichts zu unternehmen, als nach dem Mund zu reden, möcht sich da jemand seinen Posten erhalten. Der nächste Ehrgeizling wartet bereits vor der Tür draußen; noch kann er, sie, es außerhalb bleiben.

Diese Art Wirtschaft, wie aus der der "DDR" bekannt und vertraut. Nur eben, jetzt, die Gegenwart, aus einer rechtslastigen Geisteshaltung heraus. Der aus dem Vorvorgestern von zuvor. Wohl das, das welche wirklich damit meinten, wenn sie immer davon geredet haben: daß sie vor Adenauer, Erhard zurückgehen wollen.

Sieht man hin, wen es da jene gestrigen Tage gab. Vor Adenauer, Erhard. Daß man voraussetzt, daß die Bestimmten, die daherredeten, nicht die Alliierten meinen, die Alliierten, als die für ein paar Jährchen die Herrschaft nahmen. Dann geht klar, daß sie wohl an jene zwölf Jahre denken, die der ungeheuerlichen nationalsozialistischen Tristesse. Die Jahre ab '33, wahrhaftige Trauerjahre. Jahre für den besten Alptraum als mögliches Einzelschicksal für jeden. Sechs Jahre Weltkrieg, in denen gipfelte es nebenher. Nichts als dumpfes Elend im Gleischschritt, bei Aufmärschen in schweren Stiefeln und dem und dem Geschrei im Fackelschein, mit dem sich das mit dem großen Krieg in der "Friedenszeit" vorbereitete. All dem mörderischen Geschehen, dem nach '33 vom um vielerlei Konzentrationslager wissenden Biederbürger nur solange zu entkommen war, solange jenes Soldatenwesen nicht besser bewaffnet war.

Das also, dieses Gestern.

He, wirklich, die in den Ostregionen, die wollen weiterhin immer noch größer bedudelt werden? Daß sich alles und jedes um sie kümmert? Das Patschehändchen hält? Möglichst das mit dem Windelwechseln, beim ekelhaftesten Rechte-Last-Geplärr? Daß man nicht abdreht? Nicht nach ihnen hinguckt und nicht lieber beiseite tritt? Könnt denn sein, daß das besser nicht gesehen werden soll, wie tief in brauner Soße rumgestanden wird. Beim Kleinbürgermief mit all seinen empörten Erregtheiten, dem Vorschnellen. Dieser Kleinbürger, der sich anbei so frei fühlt, daß er kein Gesetz kennen möchte, freiweg einen Lynchmob bildet. Mit dem Strick in der Hand droht, damit, daß man loslaufen will. Der "Anständige", der was selber in die Hand nimmt, zu was sonst kein Mensch in der Lage ist. Was braucht es hier Recht und Gesetz, wenn einer Sache rasch ihr Ende bereitet werden kann? Eine lange Untersuchung durch irgendwelche Polizei, Ermittlungsbehörden und so - nein, danke! Doch alles klar hier. Was dann vom nächsten Ast runterbaumelt, das baumelt dort runter ...

 

 

 

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