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Blog von TeddeMehr

Die, die jedem die Welt falschrum drehen wollen, zeigen einen Kummer vor

11. September 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Tag für Tag geschieht was, fast überall kann mal was abgehen, was Unerwartetes.

Heute liest man andauernd von so Handgreiflichkeiten, die dann ausarten. Männergruppen, die irgendwie, so oberseltsam, aufeinandertreffen. Plötzlich ist was am Abgehen, liegen ein, zwei am Boden rum. Momentan kriegen anscheinend dabei ständig die Falschen was ab, sonst gäb's drum weniger Erregung.

Als müßte man sich geradezu insbesondere deswegen aufregen, weil einer bestimmten Seite die Falschen von dem Unglück und dem Unglück betroffen sind. Während sie das, das sie anderen beibringen, dann weniger der Rede wert finden. Dinge, kaum für eine größere Betrachtung interessant, und bestimmt nicht für den Auftrieb, bei dem sie momentan den Aufgeregten, Empörten präsentieren. Wie man sich eben derzeit immer aufführt:  sich künstlich erregt herzeigt. Oder auch bei so Trauermärschen in stiller Andacht, das.

Und, was begreift man dann gerade, guckt man da auf das in der Medienwelt hin: Es dreht sich alles ständig hauptsächlich um Auslandsstämmige, Um Personen mit einer anderen Herkunft. Die sich zu was hinreißen haben lassen. Vielleicht, weil sie den Charakter haben, wenn herausgefordert, Antwort zu geben. Statt die Köpfe niedergesenkt zu halten. Vor welchen, die von oben herab an sie herantreten, bei ihnen was rumdeuten.

Erwähnt wird dabei augenblicklich geradezu wenig von den Geschehnissen einer Vorgeschichte hie und da. Aus dem Vorlauf klingt das Wenigste auf, als will man was geheimer halten. Nur eins ist dabei überdeutlich: die einen sollen die Armen sowie die Guten sein, während die anderen dauerhaft die bösen Buben sind. Bei einer etwas klareren Strukturierung  von "Gut" und "Böse", die im Augenblick zu begucken ist.

Wieder jetzt, Jahr '18-Septembertage, daß was losging: bei zwei "Afghanen", die ... Von denen einer noch nicht ausgewiesen wurde, obwohl man es tun hätte können, sollen oder so. Ein "Deutscher", der dort bei denen und scheinbar noch ein paar anderen war, einer, der nicht mal da Attacken zum Opfer fiel, sondern einer Gesundheitsfrage, bei manchen Übungen, vollbringt man die.

Eine Streiterei unter mehreren spielte sich ab, wie zuvor schon in einer größeren Stadt des Ostens. Dort kriegte auch einer was ab. Der mit der "deutschen" Abstammung. Ein Messer, das in Sicht kam, das einer der "Auslandsfraktion" mit sich führte. Eins, das zuvor nicht unbedingt jeder nächtliche Spaziergänger zu sehen kriegte. Wie der oder die manch anderes auch nicht so kennenlernte.

Das war das, das mit dem es hochtreibt, diese Tageszeiten: ein Messerstich. Das zweite scheint ein wüsteres Geschubse mit Schlägereiansatz gewesen zu sein, die der eine bei einem normalen Körperzustand gut überstehen hätte können. Bloß wußte der eine, den was betraf, das nicht so, oder dergleichen, wie es um ihn und sein Befinden genau stand. Und nun, das Resultat, nach Geschehnissen, von denn ein Arzt dem EINEN möglicherweise abgeraten hätte, nach handfesten Übergriffen gegeneinander: einer war der Tote.

Und es soll sofort wieder losgehen. Wie in der einen Stadt zuvor. Dieser städtische Moment. Die Empörung soll jedermann überall hochkochen, und man will ohne Unterlaß in Trauer marschieren. Von wegen dem einen auch wieder länger, den eher ein Unglücksmoment anbetraf. Zu Aufmärschen wird aufgerufen. Vielköpfig erscheint was von irgendwoher zu den Trauerkundgebungen, wie bestellt. Weil welchen die Perspektive stimmig ist, ihnen reinpaßt. Ein Europäischdeutschstämmiger war gegen "Afghanen" gegangen. Hätten die nun, die "Afghanen", was übler abgekriegt, ob das jetzt irgendwo größer diskutiert würde? Weil aber einer, der eine, der das Pech mit dem Ableben hatte. etwas "Deutscher", Einheimischer war, ein Ureinwohner, und vielleicht Weißer als die anderen, im Rassedünkel, aus dem Grund, daß ...

Mann, Mann! Nebenher legt man wert darauf, daß der, den ein Messer angriff, kubanische Abstammung hatte und eher "links" gewesen wäre, verständnisvoller für all die Auslandsstämmigen. Aber nebenher doch ein Fußballfreund, der mit einem, mit IHNEN, umging, irgendwie nächtens Spuk hatte. Zusammen mit ein paar. Daß IHN ...

Anscheinend alles so erfolgreich momentan, das, das sich in einer Oststadt tat, daß man rechtsrausdrehend sofort auf die Wiederholungstaste drücken möchte. Klarste Rollenverteilung: alles nur der böse Ausländerfinger, nicht vertrieben, "abgeschoben". Der, dem man nicht den kleinsten Fetzen Kleid gönnen möchte, den er am Leib trägt, oder was zu essen, was zu allem Überfluß noch schmeckt - der der Widerpart ist, gegen "gute", "arme" und "vergessene" Deutsche. Dabei immer das eine Maß: der, der was mitkriegt - und wer nicht. Und hier hat es einen "Deutschen" betroffen. Deswegen hauptsächlich die Empörungswelt.

Als wäre es nicht überall auf der Welt so, daß die Leute unterschiedlich sind. Nicht jeder läßt sich alles immer gleich gefallen. Ganz davon abgesehen, daß einer selber auch aggressiver sein kann. Und wenn man den dazu noch, vielleicht absichtsvoll, provoziert, weil man ihn kennt, über ihn und seine leichte Reizbarkeit Bescheid weiß. Und wenn er ohnehin nervöser ist als üblich. Daheimgeblieben ist er mal nicht, hat sich eingesperrt. Dann, hat er ab und zu eine Waffe dabei, die er zu ziehen in der Lage ist, sie hervorzuschaffen. Am Schluß vielleicht zorngeflutet einzusetzen.

Fragt man sich außerdem: Unter welchen Voraussetzung begegnen sich da welche? Als was treten die einen Herumlungernden auf die anderen Herumlungernden zu? Könnte es nicht sein, daß da unbestimmt "Bürgerwehr" gespielt wird. Als die "Deutschen" auf "Patrouillengang" geschickte Typen. Und wenn es dann dabei geschieht, daß es anscheinend nicht den Richtigen betrifft, daß nun welche nach größerer Sicherheit etwa in einer Stadt plärren, die selber für jede denkbare Unsicherheit gut sind. Als DIE, auf die man sich sicher verlassen kann, bildet man mit ihnen eine "Bürgerwehr" oder so. Weil die normale Polizei einem plötzlich nicht mehr reicht, bei der Möglichkeit, daß man die dann zwar rufen kann, wenn was ist. Aber klar, die müssen erst mal in ihren Wägen herkommen. Da möchte man dem Anscheine nach schon von Haus aus Leute vor Ort haben, nachdem immer zu jeder Sekunde was sein könnte. Mehrere, die beständig allüberall herumpatrouillieren. Damit ja "Sicherheit" herrscht, Stunde um Stunde oder so. Und besonders nachts.

Nur, nicht überlegenswert, wie sicher dann die Welt mit diesen Patrouillengängern erst wird? Mit denen, die sich wichtigtuerisch das Tausendste anzumaßen anfangen. Als hätten sie einem was anzusagen.

Solcherlei Leute hat man denn bereits mal gesehen, in der "Weimarer Republik". SA-Leute, die gingen mancherorts in ihren uniformähnlichen Kleidungsstücken auf Patrouille, den gewöhnlichen Bürger vor allem und jedem und immer wieder zu schützen. Vor dem "Verbrechen" und so. Nebenher jedoch nicht vor sich. Was denn auch ganz gut gewesen wäre, hätte wer da die normalen Bürger irgendwann vor DENEN noch besser geschützt. In der Gegenwart, nach so über siebzig Jahre, da verblaßt das Bild scheint's viel zu vielen. Die da viel zu vorschnell wem was glauben. Die Hast des ersten Blickwinkels. Wie die des Lynch-Mobs. Bei einer gerechten Spießbürgererregung. Nur wegen JENEN da, die so die Rechtsrausdrehung haben, soll sich denn derzeit kein Spießbürger mehr erregen. Daß keiner mehr den Wolf im Schafspelz von da sieht. Von dem konnten die Deutschen in den Dreißigern auch kaum mehr was erkennen. Weil der sie bis ins Letzte beherrschte. Mit einem Endresultat ...

Also, könnt man denn nicht meinen, wie manche Geschichte steht, was so Festnahmen anbetrifft, daß die Normalo-Polizei derzeit eigentlich alles im Griff hat? Die einen "Afghanen": massiv festgenommen. Bei der anderen Messerstecherei ist auch nur ein Täter flüchtig, einer, dem man nicht augenblicklich habhaft werden konnte. Der Rest: geschwind vielköpfig eingebuchtet. Nur das, das mit den nach Rechtsrausdrehenden, das scheint die Normalo-Polizei nicht unbedingt so im Griff zu haben. In dieser Jetztzeit des Jahres '18. Da gäb's zwar jede Menge zu verhaften, Handschellen anzulegen und zu Verhören wegzuführen. Mehr über dies und das zu erfahren. Einzig und alleine, die übersieht man ... DIE läßt man außen vor.

 

 

 

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