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Blog von TeddeMehr

Ein Drittel für elf, zwölf, dreizehn

10. September 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Natürlich geht das klar: Aus meiner Sicht läßt sich in Wahrheit schwer was sagen.

Vieles kann, muß aber nicht sein. Viel zu vieles.

Nichtsdestotrotz Kleinigkeiten auffällig, in jüngster Zeit. Wie hier etwa im weiten Weltenraum so von so Wissenschaftlern nach Rumschwirrendem gesehen wird. Ganz genau wollen sie was wissen. Ziemlich exakt was die Geschwindigkeit von jedem Flugkörper. Sehr viele Kommastellen dahinter; Insbesondere Exaktheit soll vorherrschen.

Mittlerweile reicht beispielsweise was von einem Tempo von 40 für einen im Raum rumirrenden Stern nicht aus. Man hat diese einsame Sternenfahrt noch mal nachgemessen. Kommt dabei im Heute auf so was wie fünfzig. Zehn mehr als früher, das Tempo, das der Treibgut-Stern ohne jedwedes dazugehörige Planetensystem nun tatsächlich drauf haben soll, der eine, der sich dem hiesigen Sonnensystem annähert.

Das nur, um ein Beispiel zu bringen, wie es da bei so den Sternenguckern derzeit zugeht: Man braucht nicht mehr irgendeine Geschwindigkeit von so einem Flugkörper, auch wenn die schon ausreichend genug eingeschätzt wäre, sondern muß etwas bis hinter dem Komma genauer am Auftritt haben.

Nebenher schon die Frage, was das zu bedeuten hat, wenn da nun so eine Exaktheit in der Geschwindigkeitmessung gefragt ist. Daß man alte Tabellen gegenrechnet, ausbessert. Möchte man Radarfallen für zu schnell gewordene Asteroiden/Meteoriten aufstellen? Die die Raumverkehrspolizei dann doch nicht verfolgen kann, selbst wenn die eine Geschwindigkeitsüberschreitung bemerkt.

Oder ist dort was irgendwas anderes los. So bei denen, die so beständig in den Sternenhimmel hinausgucken. Hat es bei ihnen irgendeine Störung im beruflichen Normalbetrieb gegeben? Geradezu eine Verstörung. Daß der Blick hinaus in die Untiefen des Sternenhimmels nicht mehr der alte ist. Sie, zwar immer auf der Suche nach den letzten Erkenntnissen. Von wegen dem "Urknall". Oder bei dem, was für Planeten so bei fernen Sonnengestirnen noch so entdecken sind? Bloß ... Muß man das mögen?

Schon sicherlich was dafür, sich Kleinigkeiten zu fragen: Könnte man es nicht doch schaffen, die eine Sonne umkreisenden Planeten deutlicher in Sicht zu kriegen? Planeten in Sonnensystem in vieler Lichtjahre Ferne. Bei den ungeheuren und komplexesten Rechenprozessen, zu denen man in der Rechnerwelt mittlerweile in der Lage ist. Ratzfatz.

Nebenher, nicht von der Hand zu weisen, es entspricht der Wahrheit: Man entdeckt neuerdings Planet um Planet bei Sternen. Planet um Planet. Nichts mehr da der ehemaligen Exklusivität des "blauen Planeten". Nichts mehr für ein eitles Alleinstellungsmerkmal. Wie zu der Zeit, als sich die Sonne um die Erde drehte.

Heutzutage sieht man in Wissenschaftspublikationen immer wieder wie ehedem auch schon immer diverse Planetenabbildungen. Meint dabei mit Sicherheit: alles normal. Das wäre eine Vorstellung von so wem, wie so ein Planet ungefähr aussehen könnte? Weil ein künstlerisch Begabter was Phantasie hatte, sich so fremde Welten vorstellte und diese zeichnerisch abzubilden vermochte. Daß es selbst einem Foto nahekommt, "Fotorealität" besitzt.

Einzig und alleine, wenn da überhaupt keine Phantasie von wem mehr im Spiel ist, keine "künsterlische Darstellung" ... Kann nicht in der Gegenwart seit einem kleinen Weilchen jetzt das die Betriebsmöglichkeit sein, daß das, was man auf einem fotoähnlichen Bildnis sieht, die Wahrnehmung einer Realwelt ist? Die man für sich nun schon mit einer Winzigkeit an Restlicht herausholen konnte, aus dem ungefähren Schattenumriß. Rausgerechnet aus dem Dunkel: eine Lichtjahre ferne Planetenkugel. Eine mit Atmosphärenfärbung und allem restlichen Pipapo.

So klar sprechen DIE am Sternenguckerhimmel das schließlich nicht aus, was da immer so bei ihnen am Horizont los ist. Etwa, was der Grund ist, daß sie sich wie aufgeschreckt so um die Gründlichkeit der Exaktheit in der Geschwindigkeitsbestimmung bemühen. Aller eigenen Hilflosigkeit zum Trotz. Als möcht man wenigstens das Genaue auf der Tachonadel kennen, wenn man schon sonst nicht viel unternehmen könnte, würd was bei einem losgehen..

Wie könnte man sich so eine Arbeitsatmosphäre bei so den in die Sterne guckenden Berufswissenschaftlern im Augenblick vorstellen? Eine Regionalität, aus der tatsächlich nicht ständig was Neues ans Bewußtsein der Öffentlichkeit dringt. Die denkt sich das immer nur, sie wär da besser über vieles unterrichtet.

Betrachtet man sich ungefähr jenes Bild, das eines Asteroiden/Meteoriten. Das eine "künsterlische Darstellung" sein sollte. Die Geschehnisse bei dem einen Asteroiden/Meteoriten. Erst, daß der Asteroid/Meteorit monatelang so in bescheidener Raumfahrt, viel vom Menschen beobachtet, selbst mit Impulsen noch von ihm überschüttet, weil man von der Erdkugel aus was an ihm in der Gegend rumvermessen hat, "tuckerte". Herum, daß der längliche Brocken sich "flözte". Eine regelreichte "Touristenreise". Oftmals zeigte sich der Asteroid/Meteori dabei mittendrinnen bockig, sich um sich selbst drehend. Als ließe sich beständig der Beschuß durch rumschwirrendes Weltraumgestein an ihm bemerken.

Bis im März des Jahres '18 nach dem Millenium eine Stunde kam: daß dieser eine Asteroid/Meteorit an Fahrt gewann. Brutal, daß der aus dem Stand losknallte. Sich zu einem wahren Geschoß entwickelte. Geschwind alle Grenzen der Beschaulichkeit sprengend. Bis das ein Vorantreiben hatte: ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit. Ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, das wird wie nebenher erwähnt, daß man beruhigt drüber hinweglesen könnte.

Ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, daß da anscheinend die Geschwindigkeitsmessung plötzlich war, als hätte da wer genug gehabt von all der Gemächlich-, Langsamkeit. Plötzlich hatte er die Lust, auf das Gaspedal zu steigen. Durchaus was einen "boost" im Angebot habend, wie so eine Rakete einer Spielewelt, in die man nach der Schule für ein paar Minuten abtaucht, sich eine Sekunde vom Alltag abzulenken.

Kann man die Meldungen so glauben, die einem nahegebracht wurden: ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit.

Ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit, das klingt zu vielen scheint's nicht besonders. Ein Drittel, das ist vielen n dem Sinne kein solcher Irrsinn, wie es etwa die Lichtgeschwindigkeit wäre. Und das, obwohl man selber ... Hat man denn selber auch nur annähernd dergleichen anzubieten? Außer in "Science fiction"-Filmen, "Warp" bei "Enterprise" oder so, den "Hyperraum" bei "Perry Rhodan".

Bei einem Drittel an Lichtgeschwindigkeit hat man sich demnach nicht so zu erregen, wie bei echter Lichtgeschwindigkeit. Obwohl man als Mensch, nicht mal das Profan-Tempo des einen Asteroiden/Meteoriten, mit dem er nur so jedermann den Traktor spielte, erreichen hätte können.

Auch mit dem Asteroiden/Meteoriten-"Töfftöff" wäre man nicht zurechtgekommen, hätte man gewollt. Hätte nichts hochschicken können, das auch nur annähernd in der Lage gewesen wäre, den Asteroiden/Meteoriten in seinem gewöhnlichsten Flucht-"Töfftöff"-Flug einzuholen. Daß man allerhöchstens auf eine Sonnenumlaufbahn hoffen hätte können, um dann doch bei einer Rückkehr des Asteroiden/Meteoriten an einem vorausberechneten Punkt an ihn herankommen zu können; bei etwas Glück trifft man die Oberfläche.

Hätte sich Asteroid/Meteorit denn zu einer Sonnenumlaufbahn entschlossen. Statt dessen jedoch: Innerhalb kürzester Frist jagte der Asteroid/Meteorit an den Rand des Sonnenssystems ran, um wieder rauszufliegen, dorthin, wo er ursprünglich hergekommen war, was man dem Asteroiden/Meteoriten von offizieller Stelle auch zugesteht.

Nach irgendwohin auf einer geraden Reise? Die Äonen-weite Weltallwüste zu durchpflügen. Oder hat man denn doch beläufig einen kleinen Verdacht, wo so ein Reiseziel vielleicht sein könnte? Wohin sich die Fugrichtung verbiegen könnte.

Bei "Tau Ceti", zwei "Supererden" und zwei Planeten, über die man Bescheid weiß. Dann zusätzlich noch zwei zusätzliche Sternensysteme mit passenden Sonnen in dem Lichtjahre-Radius. Keine dieser beruhigenden Wracks, Sterne, die vor halben Ewigkeiten implodierten.

Bei einem Drittel an Lichtgeschwindigkeit fühlen sich einem überdies elf, zwölf, dreizehn Lichtjahre plötzlich viel, viel näher an. Beunruhigend. Und wenn man da Planeten auch schon so genau sehen kann, wie sie in Wirklichkeit sind - wer weiß, was man wahrnimmt, was sonst noch so dort bei den Planeten abgehen könnte.

 

 

 

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