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Blog von TeddeMehr

Draußen was als viel zu schnell geblitzt, dann Blitzermarathon

23. September 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Jeder kennt den Filmanfang mit dem Satz von den "unendlichen Weiten".

Es stimmt, es sind auch unendliche Weiten. Wirklich unendliche Strecken, die man bewältigen können müßte, um von Punkt A nach B zu kommen. Angesichts von dem des Menschen beruhigende Abgründe, da dieser diese bisher einfach nicht das bißchen bewältigen kann. Toteste Hose, bis jetzt.

Bei der Ware, die der Mensch derzeit zur Verfügung hat, ist es immer noch das der sechziger, siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Daß man hier Generationsraumschiffe in Planung haben müßte, möchte man mal kurz eine Distanz zwischen den Sternen bereisen. Etwa nach "Alpha Centauri". "Alpha Centauri", das so in etwas mehr als vier Lichtjahren Ferne seine "Freak-Show" hat. Weil es sich bei den Sternen, die sich bei "Alpha Centauri" versammeln, um nur noch was so die Überreste von Sternen handelt. Weil auch so ein Stern seine Lebensdauer hat, daß sich dort, "Alpha Centauri"-Region, in einem Zeitraum von Äonen, irgendwie Sonnenüberreste zusammenfanden. Um auf einem Haufen beieinander rumzustehen. Aller Wahrscheinlichkeitsrechnung nach allerhöchstens von Planetenformen, dem und dem eines "Jupiters" oder "Saturns" umschwärmt. Oder toten Gesteinsbrocken, daß von was mit einer "Mondlandschaft" zu sprechen wäre.

"Alpha Centauri", das wäre das Allernächste im Umkreis. Wobei wirklich bestenfalls die Wissenschaft ein größeres Interesse an "Alpha Centauri" und Umgebung haben dürfte. Für den Wissenschaftler ist bei "Alpha Centauri" viel.

Etwas andererseits, das die der Sternenguckergilde die Jahre über immer ziemlich beruhigt hat. Die Tatsache, daß es in der nächsten Nähe zum terrestrischen Sonnensystem nicht unbedingt größer was Besonderes gibt. Nicht viel, bei dem zu vermuten wäre, daß es aus den Weiten, Untiefen des Weltalls her den einen, den blauen Planeten irgendwie größer in Bedrängnis bringen könnte. Obwohl es lediglich vier Lichtjahre Distanz hat, was bei "Alpha Centauri" der Fall wäre.

Eine Kleinigkeit, die man sich dann erst wieder in so elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren Ferne ausmalen kann. Diese Problematik. Bei so drei Sonnensystemen in diesem Radius, die hier an die Qualität der Erdsonne heranreichen. Nichts weiter mit dem Überrest, der was mit Sternenalterung und Sonnenhochgehen zu tun hat, daß es im Grunde zu vernachlässigen wäre.

Selbst wenn am Sternenguckerhorizont in der Gegenwart bald ein regelrechtes Sonnensystem mit "zwei Supererden" bei "Tau Ceti" entdeckt wurde, bei mehreren gesicherten Planeten, sind das immerhin elf, zwölf, dreizehn Lichtjahre. Doppelt, dreifach so weit entfernt wie "Alpha Centauri". Elf, zwölf, dreizehn Lichtjahre, eine durchaus gigantische Distanz, würde man sie in Kilometer oder Meilen umrechnen.

Weit genug also weg, könnt man meinen. Einmal, daß es schwer wird, nach dort hinzugelangen. Aber gleichzeitig ebenso desgleichen die Schwierigkeit, sich von "Tau Ceti" aus Richtung dem blauen Planeten und in dessen System zu verschiffen.

Und nun ... Die Irritation. Weshalb  man ...

Weswegen ja was geradezu schrecklich wäre. Ein Schrecken, würde da was stimmen. Die Geschwindigkeitsangabe, den Asteroden/Meteoriten namens "Oumuamua" anbetreffend. Daß da was urplötzlich ein Tempo auf die Tachonadel gekriegt hat. So was: ein Drittel des Lichts. Ein Drittel des Lichts. Erst schien dort ein Traktor ... Um sich in einen Rennwagen zu verwandeln.

Darf man den Ansagen mit dem Geschwindigkeitsaufkommen irgendeinen Glauben schenken.

Ein Drittel des Lichts. Hat man Gerätschaft zur Hand, das ein Drittel des Lichts schnell werden kann, rückt da manches ziemlich näher ran an einen, nicht? Das weiter weg schien. Da wird bei einem Drittel des Lichts an Geschwindigkeit was Strecke plötzlich bewältigbarer. Bei elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren.

Muß man sich bloß vorstellen. Hätte man was mit einem Drittel des Lichts zur Hand, daß man denn in knapp vierzig Jahren bei "Tau Ceti" wäre. In seinem Fluggeschäft bei "Tau Ceti". Vielleicht mit was mit sechzig menschlichen Lebensjahren, daß man auf was der "Supererden" bei "Tau Ceti" runterblicken könnte. Da was mit eigenen Augen sehen. Jetzt könnte man, in der Umlaufbahn um den Planeten, damit beginnen, das mit der Landung auf der einen dieser "Supererden" vorzubereiten. Sie für sich einzunehmen, in Besitz zu nehmen. Oder was immer hier die Idee eines Menschen wäre, der sehnsuchtsvoll, verlangend auf den und den Planeten runterstarrt. Eine Welt mit einer Atmosphäre ... Grün angehaucht, die Planetenatmosphäre. Das Grün, ein kleiner Gegensatz zur Erdatmosphäre, die dem Betrachter eher das Blau als Färbung darbietet. Guckt man auf die Erde runter. Auf "Terra". Dann ist das der blaue Planet.

Ein Drittel des Lichts, das der Asteroid "Oumuamua" plötzlich, fast aus dem Stand, auf der Geschwindigkeitsanzeige draufgehabt haben soll. Aus dem irdischen Sonnensystem mit Erde, Mond, Mars, Jupiter, Saturn rauszuballern. Mit einem Drittel des Lichts davonzuknallen.

Schrecklich doch, oder? Hätte man sich bei der Meldung von einem Drittel des Lichts nicht in der Geschwindigkeitsmessung vertan, was das wäre. An was das denken ließe, würd man mal an was denken.

Wäre, aus dieser Sicht heraus, nachdem man von wenig eine Ahnung hat, nicht ein Drittel des Lichts ein unvermitteltes menschliches Problem? Überlegt man sich, wie erdnah "Oumuamua" mal war, sich rumtrieb. Dieser zusammengebackene Eis- und Gesteinsbrocken. Mit ein paar Emblemen oben, daß er jedermann als eine "künstlerische Darstellung" benannt wurde. Den Umstand in der Hinterhand, daß man bei dem Bild lieber die Fotobearbeitungsprogramme der Menschheit betrachten sollte. Ncht nur an das denken, ans Bildchenschärferstellen. Darauf wurde man erster Linie verwiesen.

Ein Drittel Lichtgeschwindigkeit ... Was das wäre, würde diese Anzeige droben am irdischen Blitzgerät stimmen. Daß man sich über keinen Blitzermarathon raus in die Weite des Alls mehr wundern müßte.

Für die an Frieden denkenden Menschen wäre das eine ziemliche Geschwindigkeitsüberschreitung.

Beim Gucken von "Dr Who" könnte manchmal ein komisches Gefühl aufkommen. Wenn wieder da so eine Kleinigkeit, bei den Dingen, die immer besser rechneranimiert rübergebracht werden ...

 

 

 

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