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Blog von TeddeMehr

Was die Briten vom Europäer meinen

24. September 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Die Härte, was man als so ein Europäer immer wieder mit denen aus Britannien teilen soll.

Da kriegt man die Information, daß so eine Neue im britischen Königshaus von der "Queen" was zu Dingen beim Frauenarzt verdonnert worden sei. Irgendwas Komisches mit "Eizellen". Dort, beim Onkel Doktor, daß man da was entnommen hätte, bei der einen Neu-Gattin des einen Prinzen, um das Entnommene kurz darauf einzufrieren. Oder so.

Keine Ahnung, was das sollte, und warum die Welt so was nebenher erfährt. Erfahren mußte. Da wird doch wohl die Kinderplanung irgendwo mal bei wem klappen, wenn man sich übt, oder? Und des weiteren das bekam man dazu mitgeteilt, daß es wo auch noch so verschärfte Klo-Regeln für so die im Königshaus gibt. Und daß da was strenger geregelt ist, was so die Damen als Wäsche unten drunter tragen sollten. Nach Möglichkeit. Nur - wer guckt denn dort dauernd nach? Daß eine sich an das Gebotene hält.

Fast daß es ins Bild dazupaßt, bei allem, was aus dem "Commonwealth" über den Kanal schwappt. Daß etwa auch bei einem "Brexit", es wird kein Ende gefunden. Das Neueste wieder: Eine Premierministerin, eine, die ursprünglich nicht viel mit dem Spaß zu schaffen hatte. Aber nun ist sie eine, ganz hart am "Brexit"-Wind. Schwer zu sagen, wie sie eigentlich dazu kommt, da was anderer so für sich anzunehmen. Trotzdem, voll am Steilgehen ist sie damit. Keinen Zentimeter möchte man von dem "Brexit"-Kurs abweichen, gleichgültig, was bei einem von ihnen in Großbritannien damt los wäre, so kommt sie rüber, die Besagte. Weil die Briten ja da bei der Entscheidung bei so knapp zweiundfünfzig Prozent dafür waren. Daß man demnach nie einen neuen "Brexit"-Entscheid bräuchte, selbst wenn alles Volk danach verlangen würde, bei so einer deutlichen Mehrheit - 52 Prozent -,  bei der man gut und gerne, bei der großen Störung von allem, das der "Brexit" für die Briten mit sich bringt, auch durchaus noch mal eine umfängliche Bestätigung der Schildbürgerstreich-Geschichte anberaumen könnte.

Und dann das, mit den Euopäern ist nicht zu Potte zu kommen. Beim Besten aus beiden Welten, das man da britisch gerne hätte. Zwar Ausstieg aus der EU, trotzdem alles überall beim alten, als wär man überhaupt nicht ausgestiegen und so. Ganz hart, daß der "Brexit" durchgezogen wird, die Mimik der Premierministerin. Voll die eine Entschlossenheit, was ums Verrecken unterzubringen. Nur, das Draußen genießen, wenn man selber nach draußen gegangen ist ...

Aua!

Warum "Aua", wird hier irritiert gefragt.

Na, weil das, doch dem Europäer "Aua" macht, wenn die Briten sich ans eigene Bein schießen. Gerade dann muß es insbesondere jeden am europäischen Festland erst richtig zu schmerzen beginnen. Ihm weh tun, wenn er den Beinschuß bei den Briten sieht. Das, daß da in Britannien sich echt ans eigene Bein geschossen wird. Das trifft nicht die Briten, dafür alle restlichen Europäer. Die müssen allesamt laut "Aua" schreien, wiederholen: "Mann, tut das weh" - und nicht die Britannien-Inselbewohner.

Also ... So soll man das sehen. Im Innern Europas sollte jeder mit deutlich vernehmbarem "Aua" rumkreischen. Weil da welche für sich den "Brexit" auch ohne irgendeine Art von Vereinbarung durchziehen würden. Den sogenannten "harten Brexit". Wie das, das mit der Grenze zu Nordirland. Muß es denn einen Festlandeuropäer bekümmern, hat man das mit der IRA zurück?  Doch kein größeres Problem, das bißchen Terrorismus da, oder? Wie das alles eben früher schon mal war.

Hat man doch alles schon gehabt, ist auf britische Weise damit klargekommen. Wer braucht nun, nach all den Jahren, denn da noch irgendeinen Frieden? Fließt eben wieder ein wenig Blut, holen da ein paar wenige Terroristen ihre alten Waffen aus den Verstecken. So schlimm wird's schon nicht werden. War das früherdings denn so schlimm? Hat's da größer nennenswerten Bürgerkrieg gegeben?

Also, den Briten tut nie nix weh, seit sie so für einen Superreichen, der mit seiner EU-Verlassen-Bewegung großging, strahlten. Der, der mit seinem Geld die Kampagne durch die Jahre schob. Daß die doch dazu führte  daß nun ein Anti-EU-Referendum dafür sorgt, das Gesamtgebilde EU verlassen zu wollen. Wobei ein bißchen über fünfzig Prozent nicht eine Zwei-Drittel-Entscheidung dafür war. Überlegt man sich das mit der Tragweite des Spaßes mal. Für so was wie einen einzigen Milliardär, einem mit einem borniert-britischen Exklusivnationalismus. Jemand, der anderswo in einer Regionalität seine politische Entsprechung bei denen einer Rechtsrausdrehung hätte. Genau solchen zuzuordnen wäre. Bei Personen, die sich nichtsdestotrotz lieber nicht so klar benannt sehen, heutzutage. Nicht gerne so mit Klarnamen wie "Faschisten" benannt werden wollen, wie sie sich selber in den zwanziger, dreißiger Jahren des vorligen Jahrhunderts noch freiweg hießen. Ganz offen sich als die "Faschisten" titulierten. Oder die "Nationalsozialisten". Wobei es zu der Zeit längst auch so mannigfaltige Britannien-Leute gab, die eigentlich mit all den italienischen "Duce"-Faschisten und reichsdeutscchen Nationalsozialisten sympathisierten. Denen große Sympathie entgegenbrachten. Wie in Nordamerika ebenso. Was der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts, das einem, Jahr '18-Gegenwart nach dem Millenium, so aus den US-Staaten über den großen Teich rüberschwappt. Das der nordamerikanischen Nazi-Sympathisanten und Faschisten-Freunde der übelsten Sorte. Fürchterlichste Zwanziger-, Dreißiger-, Vierziger-Jahre-Welt. Aus den hinterletzten Kisten des Vorvorgestern herausgezogen, aufgefrischt der Gestank. Für irgendwas, das denkt, daß Nordamerikaner da kein Geruchsempfinden hätten. Obwohl keiner im Grunde irgendwo weltweit etwas des Herausgeholten brauchen würde. Nicht für irgendwas. Mit Sicherheit keine nordamerikanische Bevölkerung, genausowenig wie anderswo auch.

Also, der "Brexit" dafür, daß die im Kerneuropa Richtung Briten-Insel gucken und "Aua" sagen. Wie das anscheinend die eine Premierministerin meint, die mit so ihrem harten Gehabe bei verkniffen runtergezogenen Mundwinkeln. Nicht IHNEN macht was "Aua", den Europäern überall tut das noch viel weher als einem Briten, wenn man sich als Brite ans Bein schießt. Mit diesem "Brexit". Diese Exklusivität für so einem bestimmten Milliardär, die man sich leistet. Einem sehr besonderen Heimat-"Liebhaber". Ganz das Ururalte, wie es ehedem zur Urzeiten war, das hat der gern. All das hinter den höchsten Grenzzäunen. Alles, was jeder in Geschichtsbüchern lesen könnte, würde er sich mal an die breiten, hohen Bücherwände ranwagen. Das wollen so welche insbesondere wieder zurück, irre Reiche noch dazu. Milliardäre. Und, allem Reichtum zum Trotz, kommen sie dir mit einem vorvorgestrigen Faschismus. Selbst noch mit Nationalsozialismus tanzt da wer an. Selbst noch in nordamerikanischem Slang.. Als einer, der mal beim einen Jahr '17-US-Präsidenten im Weißen Haus war. Als einer aus der "Breitbart"-Welt. Das eine Breitbärtchen, mit dem nicht der "Tramp" Charlie Chaplins gemeint ist.Ganz wen anderen deutet das an, die "Breitbart"-Benennung.. Damit grinst man bei sich rum. Wirklich wahr.

Nordamerikaner, die in Britannien eine Basis haben. Das in Begehr, dieses eine große Faschisten-Glück nach Europa zu verbringen. Das Wort "Bewegung", auf Englisch: "movement".

Faßt man's? Ein US-Botschafter, der trifft in Berlin ein. In Gegenwartstagen. Hat Gänsehaut. Weil hier mal DAS regiert hat. In Berlin. Der Hauptstadt des Reiches. Auf DIESEM Berliner Boden fühlt DER sich stehen. Als ein US-Amerikaner. Kriegt sich kaum damit ein.

 

 

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