Anders als ihre Vorfahren das wollten
Da hat man vielleicht schon mal so ältere Kriegsfilme gesehen, die Szenerien des zweiten Weltkiregs behandelten.
In den Filmhandlungen kann es vorkommen, daß so bräsige, bornierte, witzelnde weißhäutige Nordamerikaner Probleme damit haben, den Befehlen eines ranghöheren Offiziers dunkler Hautfarbe zu gehorchen. Daß es da zu einigem an Ärgernissen kommt, bei Spott, Witzeleien und Ansagen im Rücken des und des Dunkelhäutigen im Offiziersrang. Daß das Problem derart überhand nimmt, daß es bei welchen noch eines höheren Ranges anlandet. Daß von dort zur Ordnung in der Truppe aufgerufen wird. Schließlich befindet man sich im Krieg und muß sich aufeinander verlassen können.
Das eine Rassenthema wird da filmisch mitbehandelt. Was das abbildet, was in Rassefragen in den USA früherdings so los war. Noch weitaus direkter in der Abbildung, wie es sich im Heute darstellt. Das, das im Grunde nichts anderes bedeutete, als daß es seit Lincoln immer wieder nicht so weit her damit war, daß alle Menschen in den Vereinigten Staaten relativ gleich sein sollten. Daß so das Allerletzte an Haut- und "Rasse"-Fragen keine Rolle spielen sollte.
Zumindest kann man immerhin festhalten: die Sklaverei, sie war mal abgeschafft. USA-weit. Zumindest einmal das. Obwohl es ansonsten weiter ziemliche Verwerfungen in den Nordamerikastaaten gab. Diese bis in die Gegenwartstage hinein gibt
Daß man sich vorstellen kann, wie sehr manche nordamerikanische Kreise in den Vereinigten Staaten von Amerika in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts mit so Figuren in Europa sympathisierten. Etwa mit dem Typen, der der reichsdeutsche "Führer" war. Bei dem waren Rassefragen und dergleichen schließlich besonders groß. Der behandelte das umfänglich. Im Dritten Reich etwa vermaß man so profan, ordinär Köpfe von Leuten mit dem Zirkel, Lineal, teilte "Volk" danach in Kategorien, Unterarten auf. Etwas, das in Wissenschaftskreisen auch heutzutage wieder eine kleine Modeerscheinung geworden ist. Daß sich derartiges wortreich wissenschaftlich und wichtig im Gebaren aufführen möchte, als hätten "Erkenntnisse" von dorther eine Relevanz.
Vor diesem Hintergrund, die dreißiger Jahre und dem, was zu der Zeit in Europa los war - da kann man festhalten: Auch in Nordamerika war dahingehend die gesamten dreißiger Jahre durch einiges am Abgehen, was den europäischen Faschismus und die Sympathie-Werte für so was anbetraf. Bei dem Gipfel des Faschismusbegriffs, den der "Nationalsozialismus" darüberhinaus darstellte. Die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts, das aus den europäischen Landen, das nahm mancherorts nordamerikanische Bevölkerung arg her. Dasselbe galt für Britannien. Wo man ebenfalls von den plumpen Ansichten, Ordinärmeinungen des "Nationalsozialismus" nicht unangefaßt blieb.
Etwas, das man sich vor Augen halten muß: Zunächst wollten die Nordamerikaner überhaupt nicht am kriegerischen Geschehen in Europa oder sonstwo auf der Welt teilnehmen. Erst als das Dritte Reich und Japan Verbündete sich verbündeten, als das mit "Pearl harbour" passiert war, griffen die Nordamerikastaaten ein. Wodurch relativ rasch die mit dem immensen Sympatheewerten für den "Führer" oder den "Duce" aus dem Bewußtsein der nordamerikanischen Öffentlichkeit verschwanden. Ab da war das eine US-amerikanische Bild klar, wer nun Freund und wer Feind war.
Während Leute in Nordamerika und Britannien ihre Ansichten weiterhin hatten.Sie beibehielten. Auch noch als diejenigen US-"Patrioten", die in Uniform für das amerikanische Volk kämpften, kamen die damit nach Europa. Die, die vielerlei Dinge der "Reichsdeutschen" nicht als allzu schlimm ansahen. Wie gesagt, Dinge äußerten sie in der USA-Armee. Einige, die Probleme hatten, den Befehlen dunkelhäutiger Höhergestellter zu gehorchen. Und manche fanden das und das der reichsdeutschen Nationalsozialisten überhaupt nicht so schrecklich, wie es geredet wurde. Während in den nordamerikanischen Treffs für den GI der "Swing" und der "Jazz" spielte, das, was im Dritten Reich die verpönte "Neger-Musik" war. Zu der wurde von GIs getanzt, eine Musik, die von manchem US-Amerikaner auch nur so nebenher hingenommen wurde. Die Macht des Populären. Während den ehemaligen Dritte-Reich-Bewohnern die Entnazifizierung nahegebracht wurde. Jeder bis ins kleinste Detail von den Geschehnissen in den Konzentrationslagern erfuhr.
Etwas, was man in der Gegenwart anscheinend fast ändern möchte. Das Rad mit der Entnazifizierung zurückdrehen. Beguckt man sich so Gestalten aus Nordamerika, die in Gegenwartstagen als Nordamerikaner den Europäern einkehren, europäische Bodenfläche mit sich betreten, sind das die dreißiger Jahre Sympathisanten des "Führers" oder des "Duce", die Rückkehr halten. Solche, die großzügig in jedes Mikrophon hineinreden, nicht hinterm Berg halten, neu Nazifizierung bringen zu wollen. Einen neuen Faschismus und Nationalismus für europäische Gemüter, die dafür anfällig sind. Ein "neues Estäblischment". Der bestimmte Jahr '17-Präsident, der viel was von "America first" spricht, von dem kommt DAS her. Der mit der "America first"-Ansage, dabei kümmert der sich viel was um das Weltweite. Die gesamte Welt in ihrem Zusammenhang hat der im Blick. Unter anderem insbesondere auch das Geschehen in Europa; das Europäische ist ihm ein echt herausragendes Anliegen.
Betrachtet man sich nur so einen Botschafter, von dem Jahr '17-US-Präsidenten ausgeschickt. Voll des Überschwangs, daß der in Berlin Ankunft gehalten hat. Als wäre da wer einer "Aryan Front" an seinem Bestimmungsflughafen eingetroffen. Oder einer anderweitigen USA-stämmigen Nazi- und Rassistenklitsche. Bis hin zum Ku-Klux-Klan. Einer von da, wie unverfroren durch die nordamerikanischen Institutionen gekommen. Um auf einen europäischdeutschregionalen Botschafterposten zu geraten. Am Berliner Flughafen bei der Erstankunft schon mal gräßlich Gänsehaut zu kriegen. Weil er da als Botschafter in Berlin so Boden unter den Füßen hatte. Dort eintraf, nicht das Neue sehend, sondern das, das früher mal war. In dem Berlin des EINEN, daß er sich wie toll fühlte. Das des einen, der mit seinem "Breitbart" Charlie Chaplins-"Tramp" ewiglich fälschte. Mit dem Aussehen seine blutige Herrschaft bei den Reichsdeutschen hatte. Sich die letzten Jahre seines Zwölf-Jahre-Regimes vor Ort in seinen Bunkern verschanzte und den zweiten Weltkrieg verlängerte.
Mit viel "Breitbart" und dem Anliegen im Gepäck, europäisch und erst recht "deutschnational" möglichst vielen politisch Rechtsdrehenden auf die Schulter zu hauen, hatte der eine großartig Einreise am Flughafen-"Terminal". Seine Rechtsrausdreher-Spielkarten allseits jedem auf Berliner Bodenfläche präsentierend. Ein "Breitbart"-Interview und all das im Gepäck, was er in der Vorbereitung sonst noch für nötig befand, in der Hinterhand. In der Weise betrat der eine glattweg Berliner Boden. Um den Nordamerikanern ein Botschafter zu sein.
Direkt ein Nazifizierer und kein Entnazifizierer, wie seine Ahnen vor über siebzig Jahren. Geradezu die Verkehrung des Bilds der US-amerikanischen Vorfahren nach dem zweiten Weltkrieg ist er. Dem ein Spott, eine Häme..
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