Zig Klitschen, sich zu bedienen
So die ungezählten Klitschen in den USA. Angefüllt mit Rechtsraus-Drehern. Die sich im Heute überaus wohl fühlen. Aus dem des einen Jahr '17-US-Präsidenten eine frische Kraft ziehen. Beinahe beständige Erfrischung.
Von vielen anitjüdischen Ausschreitungen in den Vereinigten Staaten war zuletzt was zu lesen. Ganz im Gegensatz zur Israel-freundlichen Politik der USA. So jenes Geschrei mit "Zionismus" wie die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die Rechtsraus-Klitschen der Vereinigten Staaten von Amerika, die Auftrieb haben, und aus denen sich was speisen könnte: die "Arische Front", der "Ku Klux Klan". Was Unzweideutiges: die "NSDAP/AO". Oder das: die "American Nazi Party". Eine oberseltsame "National Alliance". Zahlloses mehr, das man da nur nachzugucken braucht, das da in den Nordamerika-Staaten mit sich umgeht. Dabei sind manche Gedanken-Fabriken der "Republikaner" überhaupt nicht erwähnt, in denen es nicht übel rechtsraus zugeht.
Und schlußendlich das: das dieser "Breitbart"-Leute, die sich noch besonderer fühlen als andere. Nachdem der eine Jahr '17-Staatenpräsident sie ehrte. Einer, der mit was aus dem "Breitbart"-Garten und manchen "Breitbart"-Leuten an seiner Seite ziemlich die Präsidentenwahl im Jahre '16 gewonnen hat.
Man muß sich schließlich nur vorstellen, was sich bei dem einen Jahr '17-Präsidenten bis vor kurzem noch so alles rumtrieb. Überhaupt nicht so unsichtbar, daß die Meldungen davon selbst bis nach Europa drangen.
Eben das des "Breitbarts". Das die Weiße-Haus-Umgebung für den Augenblick verließ, um mit einem bestimmten Abgesandten, der früher Präsidenten-Einflüsterer spielte, auf Reise zu gehen. Etwas, das gerne woanders nun groß Auftritt hätte. Europa, das DIE als ein "neues Ziel" anvisiert haben. Als wäre was Ziel in der Vereinigten Staaten schon mal erreicht. Obwohl, schon klar, die Präsidentschaft, die die Hauptsache war, die hat man bei den Nordamerikanern an den Mann, die Frau gebracht. Und der eine Jahr '17- Präsident, der ist dort der Präsident und so, treibt sich immer weiter durch die langen Tage seiner Amtszeit da rum, Angriffspunkte im Nordamerika-Staat zu finden. Alles wunschgemäß.
Alles anscheinend in dem Sinne in den Nordamerika-Staaten auf einen guten Weg gebracht. Daß sie zurücktreten können in den Schatten. Für reisefähig halten sie sich ohnehin. Dem Festlandeuropäer möchten sie von da heraus gerne eine immer härtere Prüfung sein. Beinahe auf eine böswillige Art jedem Europäer eine Charakterfrage stellen. Bei dem, was ihnen als so die von dem "Breitbart"-Bild her bedeutend, wichtig ist. Bei der einen Fragestellung an die Europäer: Wie gefestigt sind die in ihren Meinungen, Ansichten? Bei Dingen, die es in der Weise seit dem zweiten Weltkrieg so nicht mehr gegeben hat. Das man allerdings als "Breitbart"-Type europäisch liebend gerne als ein "neues Estäblischment" untergebracht sähe. Vor allem die Jahr '33-Dummheit, -Unbedarftheit, die stellen sich die des "Breitbart" vor. Daß da mal zu viele eine Wählerstimme für was übrig hätten, für so was das, das über siebzig Jahre her ist, seitdem Geschichte wurde, eine Kleinigkeit für den Schulunterricht in weiten Teilen Europas. Ewig demnach dergleichen nicht mehr so massiv gesehen in den europäischen Regionalitäten.
Und mit so was als Hintergedanke kommt auch ein US-Botschafter für Berlin dahergeflogen. Einer, der obskurerweise in der nordamerikanischne Botschaft seinen Platz genommen hat. Das mit sich durfte. Wie was einer, als wäre er direkt was einer US-Staaten-Rechtsrausdreher-Klitsche entwichen. Hätte es als solch eine Figur durch die Institutionen geschafft. Mit seiner ganzen Gänsehaut und all dem an Gefühlswelt, von der er eigentlich allerorten jedem bei seiner Ankunft in Berlin was mitteilte. Was er redete, das bei IHM gewesen sein soll, als er erstmals Berliner Bodenfläche betrat und am Berliner Flughafen rumstand. Nicht das neue Berlin der Nachkriegsjahre war für ihn das Große, sondern ein altvorderes Berlin. Das eine, in dem der mit dem Breitbärtchen die Herrschaft hatte, Vor Jahr und Tag. Auf das bezog sich dem sein Gänsehautgefühl: dort zu sein, wo DAS mal war. Gräßlich, ekelhaftest. Daß man bei einem solcherart Nordamerikaner sprachlos werden möchte.
Daß jeder eigentlich wissen müßte, mit wem man es da zu tun hat. Und er ist nichts als ein Abgesandter. Zumindest eins, das er von daher liebend gerne überall bei jedem anbrächte: eine geistige Verwirrung. Indem er demokratiefeindliche Zweifel sät. Den Zweifel an allem, was derzeit so ist. Obwohl das von altersher nichts als die Übelkeit in Reinkultur ist.
Vielleicht schafft es der eine Jahr '17-US-Präsident für seine größeren Ziele außerdem noch, die Europäer noch unter stärkeren Streß zu setzen. Seine Jahr '18-Wirtschaftspolitik, die steht dafür. Da steckt anscheinend einiges an Strategie dahinter.
Wie bei dem, daß da einer Botschafter der Vereinigten Staaten in Berlin ist. Der im Grunde sofort überall wieder in ein Flugzeug steigen dürfte. Für jede Abreise wäre der eine gut. Auf Nimmerwiedersehen.
Wie erwähnt: einer willens, einem Gift einzuträufeln. Irgendwo mit einer Kanüle reinzufinden. Der Nebenhergedanke, da was bei so vielen wie möglich zu unterminieren. Schwach soll man werden. Daß so Propaganda aus bestimmten Kreisen noch deutlich erfolgreicher würde. Daß man demnächst wo wieder zahlreich die faschistischen Autokraten auf europäischem Boden herrschen sehen könnte. Womit dem heute herrschenden "Estäblischment" denn die "Blase" geplatzt wäre. Nach über siebzig Jahren.
So welche kommen dir demnach gerade nordamerikanisch daher. Als bräuchten die Entnazifizierer von einst gegenwärtig selber den Entnazifierer. Die alten Entnazifizierungsprogramme der Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg für sich. Bei der vielen Nazifizierung, die man allem und jedem gerne aus den Nordamerikastaaten bringen würde. Fast, daß man an seinem Verstand zweifeln möchte, was das da nordamerikanisch im Augenblick ohne Unterlaß rüberkommt..
Es scheint, daß sich in Nordamerika derzeit gerade die rächen, die nach "Pearl Harbour" und all dem damals ins Nirwana gingen. Voll jeder Bedeutung entkernt wurden sie durch "Pearl Harbour". Der relativen Belanglosigkeit, daß sie, trotz allem der dreißiger Jahre, mit "Pearl Harbour" anheimfielen. Daß sie selbst noch unbestimmt "Patrioten" sein mußten, für DAS, als solche im Schiff nach Europa zu reisen und in den Krieg einzugrieifen, die Nazis und die italienischen Faschisten zu bekämpfen. Nachdem sie sie die ganzen dreißiger Jahre durch eher gefeiert hatten. Insbesondere auch die Nazis. So vielen Vorurteilen des einen oder anderen US-Staatenbewohners mit hellerer Hautfarbe, einer "reinrassigen" Vita, dem entsprachen die Nazis in den dreißiger Jahren. Selber hätte manch einer so ein Regime haben mögen, die dreißiger Jahre.
Und im gegenwärtig neu erworbenen Dreißiger-Jahre-Geist der USA ... Bei der Dreißiger-Jahre-Mentalität, die der eine Jahr '17-Präsident am Ende hauptsächlich mit sich an den Tag legt ... Das, was der am liebsten nach vorn schafft. Richtiggehend die dreißiger Jahre, die sind das SEINE.
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