Der britische Boulevard, als wär er einer für die Welt
Da spricht man einem fast Tag für Tag was von "personalisierter Werbung". Daß alles und jedes, besucht man im internationalen Netz eine Seite, einem angepaßt würde. Nach der Weise, wie man sich im Netzwerk unterwegs so abbildet und so.
Da frag ich mich in der jüngsten Zeit schon, was los ist. An dem Ort, knapp bei mir.
Weil, ständig kriege ich hier eine vormalige Schauspielerin, die im Jahr '18 jetzt selbst noch in ein Königshaus eingeheiratet hat, zu Gesicht. Kaum tipp ich das und das von Adresse ein, kann ich auch DIE schon sehen. Auf einer Solo-Taxe, mittenrein zwischen die Zweige. Ab und an sogar mal einer bei ihr dabei, über den Daumen gepeilt: IHR Ehepartner. Aber zumeist: landet sie mir alleine auf einer Aufnahme an, daß die Frage bleibt, für was das gut sein soll. Mit was mich das unterhalten möchte. Selbst eingefallene Wangen hatte die schon mal bei mir ...
Daß ich mir das schon oftmals jetzt überlege, was von mir getan wurde oder getan wird, daß mir DIE so häufig bei dem und dem so zudringlich nahegebracht wird. Was "personalisiert" sich denn da für mich?
War sie mir nicht bei all meinen Netz-Aktivitäten vorher totalegal, wenn nicht irgendwie vollkommen schnurz? Oder wie soll ich das verstehen? Was sollte ich wegen DER betreiben, daß mir das dieser Boulevard-Gegend, das des "Brexit"-Reichs bester Rechtsrausdreher-Landschaft, dauernd unverlangt dermaßen massiv unterkommt? Als hätte ich viel für was Könige, Königinnen und dergleichen Sorten an Adel der ewiglich Unbesorgten im Leben größer was übrig. Mit was hätte ich mich mit so was bei den Tickerern abgebildet, daß man mir DAS ohne Unterlaß "personalisiert" wird ?.Dabei kommt DIE nicht mal beim Thema "Sport" irgendwie in meine Nähe.
Und trotzdem:DIE.DIE. Und die da, die andere.
Wah!
Nach persönlich für mich exklusiv rumpersonalisiert schaut das nicht aus. Oder, mit was hat das was zu schaffen, da andauernd diese Gesichter lächeln, grinsen oder sogar spotten zu sehen? Mir gegenüber am Schirm? In den sicherlich bald noch reingehauen wird.
Andererseits: Vielleicht seh ich nun doch was, das mir das erklärt, was sich mir hier aufgeplustert vorzeigt. Sich in Echt MIR präsentiert. Von dort. Jenes eben momentan groß mit sich Umgehende in Britannien. Das tatsächliche "Brexit"-Elend. Das der Folgen, die ein national-rechtskonservativer Milliardär borniert den Briten mit dem "Brexit" besorgte. Der "Brexit", für was die vorgestrigste Ebene altertümlichster Einzelstaatlichkeit. Für so was hat der daheim in Großbritannien zehn Jahre gespielt, bei einem Referendum gewonnen..
Klar, das ist es wahrscheinlich, um das es sich hier dreht: Es ist große "Brexit"-Zeit. Schlimm ist was "Brexit". Und anscheinend bildet sich mir das mit jenem Adelsvolk aus dem "Brexit"-Königreich Großbritannien geradezu arg schlimm ab, wie für die restliche Allgemeinheit in Europa und selbst noch auf der gesamten Erdenwelt. Was das ist, das mit dem "Brexit". Was ein Problem das mit dem "Brexit" wahrheitsgemäß ist. Die "Brexit"-Anreißer-Briten, die was nötig haben. Von wegen des "Brexits" nicht in Elend zu versinken. Zur Herzerwärmung der Bevölkerungsschar brauchen sie was, muß abgelenkt werden, zerstreut.
Wie sehr das der Fall ist, wie böse das mit dem "Brexit" lange ist, daß zeigt sich scheinbar einem jeden, bei dem, das sich momentan mit dem der Tollheit des britischen Königshauses abbildet. Die einen Adelsleute, die ihre ersten britischen Werbeträger sind. Daß die Zudringlichkeit all dessen mit DIESEN den Beweis erbringt, wie sehr man bereits in der eigenen Bevölkerung für Zerstreuung, vortänzerische Unbeschwertheit sorgen muß. Eine sündteure Hochzeit hier, eine dort. Glanz und Gloria allüberall. Alles restlos Pipapo. Ein Träumchen. So wie vielleicht nicht viel bei den etwas handelsüblicheren Briten, die sich den Spaß eigentlich ziemlich von der Ferne immerzu begucken. Oder unmittelbarer aus den Straßenreihen links und rechts. Die, die nichts sind, als die des gemeinen Volkes, das nichts soll, als "Ah" und "Oh" zu rufen. Dann damit heimzugehen. Das sich diese Bevölkerung nun wenigstens, bei den niederschmetternden Auswirkungen des bräsigen "Brexits" noch an seinem königlich-hochadeligem Herrschaftshaus erfreuen kann. Dadurch Aufheiterung des beschwerten Gemüts erfährt. Daß jeder in Britannien bein Gucken Richtung des britischem Adelsvolkes noch blicken kann, wie sehr so eine Welt doch in Ordnung für einen sein kann. Wenn nicht für einen selber, wegen des "Brexits" - dann eben für DIE! Wenn man voll selbstvergessen nichts mehr anstellt, als auf DIE hinzustieren.
Vielleicht ist das das große "Brexit"-Zeichen, daß ich als Innereuropäer so ausdauernd die eine und dann auch beizeiten die andere beim Kinderzählen und dem auf den Monitor kriege. Selbst noch für meine Anteilnahme. Bei allem bei IHNEN. Daß mir DAS eigentlich die eine Wahrheit erzählt, wie sehr die Engländer da auf ihren Insel, die nicht mal Neuseelandgröße hat, in ihrem gewaltigen "Commonwealth", eigentlich von ihrem "Brexit" in Mitleidenschaft gezogen sind. Während die dem Kleingeist huldigenden Schreihälse im britischen Parlament immer noch nichts als die geblieben sind, die des einen großmächtigen "Brexit"-Anreißers und Insel-Milliardärs, obwohl der lange in das überaus verdiente Nichts beim eigenen Geld entschwunden ist.
Also: Faktisch seh ich, wie der gemeine Brite mit dem "Brexit" geschlagen wird. Weil er so viel dieses Unterhaltungs-"Boulevards" braucht. Daß es bis zu mir durchschlägt. Fast, als könnte der Brite sich gar nicht mehr einkriegen, als der mit dem "Brexit" Gebeutelte, daß er bloß noch nach DENEN seines Hochadels hinstarren darf. Daß selbst ich als ein Innereuropäer das große Späßchen noch mitbetrachte. Obwohl mich kein "Brexit" und keine Angst vor dem "Brexit" größer hernimmt. Auch wenn man mir solche Ängste gerne wortreich beibringen, aufsetzen würde.
Seltsam, diese Schauspielerin, die in dieses britische Königshaus eingeheiratet hat, dauernd bildet die sich bei mir ab. Kaum eine Textzeile, die das Auge nur knappest erfassen darf ... Schon hat man DAS im Kopf, denkt: he, ist die schwanger? Ist sie das nicht? Hat sie ein Bäuchlein? Hat sie keins? Doch, sie hat da eine Vorwölbung. So am Bauch. Mann, guck nur selber mal genauer hin.
Mann, Mann, Mann! Erste Klasse, nicht? So möcht man was von einem.
Könnt ich nur nachvollziehen, aus meiner Entfernung, wie ich dazu komme, mich das fragen zu sollen. Oder zu müssen. Ob was ein Zustand bei einer ist. Oder eben nicht.
Nur, der Zustand des "Brexit". Da weiß ich durchaus weiter was. Angesichts dieses "Brexits" müssen diese Adeligen schon was leisten. Für den "Brexit" in ihrem Inselreich. Für DAS mit dem "Arbeit" an den Tag legen. Na, DIESE "Arbeit". Für Zerstreutheit, Beruhigung und weniger Sicht auf die eigene englische Lebenssituation, daß sie zu sorgen haben. Für die Repräsentation von allem Britischen in Fern und Nah sind SIE gedacht. Und bei dem, diesem Umstand, muß es im Augenblick in Großbritannien wirklich ziemlich zugehen. Wenn das mit diesem britischen Adel so am Drängeln ist. "Kate" hier, "Meghan" dort. Der "rothaarige Prinz" ... Man hat sich groß zu beschäftigen, die eigene Ware im Auftrag des Inselreiches unterzubringen. Alles für Großbritannien, und man ist das Gesicht Großbritanniens in der Welt. Das ist ihre Staatsräson, sind ihre Pflichten. Auch von wegen dieses gräßlichen "Brexit", der doch für den gemeinen Briten gewisse Folgen hat ... Für DAS klatscht der eine Prinz fröhlicher wo zwischen ausgesuchtem Party-Volk mit, nimmt ein Getränk und vielleicht noch ein zweites.
Ganz eindeutig : Eigentlich krieg ich das aus Großbritannien von wegen dem "Brexit" so großartig mit. Wegen dem. Wegen nchts anderem. Was dort was Volk, Bevölkerung einiges an Aufhellung des Gemüts braucht, Ablenkung vom kärglichen notigen Alltag. Bei einer Hochzeit nach der anderen, die in Großbritannien anberaumt wird. Britische Adelsleuten, wie toll, daß die heiraten. Ständig die Fernsehkameras dabei, Kommentatorenvolk. Die jede Geste erklären, alles, bei dem sie vom Adel zu schauen sind, wenn sie sich in eine Pferdekutsche nach der anderen reinhocken. Den Volksscharen, daß sie dort zuwinken. Zurückgewinkt wird, gejubelt.Ihnen zu. Was ein Jubelvolk, mitten im schönsten "Brexit". Die Jubler, die daheim weniger Jubelwertes beschauen, bei dem, was bei ihnen in der eigenen Wohnung so los ist. Dafür müßten sie aber öfters mal nach Hause kommen. Wenn aber ständig Adelshochzeit ist, Geburt da und dort ... Taufe. Die Königin fährt wo vor ...
DAS sieht man, Herrn und Frau König in Hochglanz. Guckt man beständig nach dem, dann hat man anderes durchaus weniger in Überblick.
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