So macht man ran an die Supererde
Mußt ich mir schon öfters vergegenwärtigen, in der jüngsten Zeit: wo um einen Fußballplatz rum, das ist eine Stadionrunde. Eine Stadionrunde entspricht vierhundert Metern. Zweimal die Stadionrunde, das ist ein Achthundertmeterlauf.
Und was von vierhundert Meter Länge und an der breitesten Stelle von achtzig Metern, da ist ein Körper, angesichts der Ausmaße um ihn herum, überhaupt nicht so gewaltig. Sicher nicht so, wie man sich was von einem Bild her vielleicht dachte.
Richtig riesig war der Asteroid/Meteorit "Oumuamua" wirklich nicht, als er auf eine Fotoaufnahme geriet. Vielmehr ungeheuer winzig. Übersieht man die Dimension des Sonnensystems könnt man bei Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua" von einem Ding sprechen, das im menschlichen Leib der Größe eines Virus, eines Bakteriums entspricht. Und eventuell ist das noch viel zu groß gedacht, nicht wahr?
Daß man sich fragt, was sieht man den Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua" überhaupt. Warum denn?
Antwort könnt durchaus gegeben werden: wegen einer möglichen Gefahr für die Erde, daß man hier Bildvergrößerung machte, sich was eines Minimalbröckchens von vierhundert Meter Länge und achtzig Meter Breite genauer ins Auge faßte. Deshalb, daß man ihn sich eigentlich aus dem Dunkel herausholte, aus der fahrenden Unschärfe. Ihn sich zu verdeutlichen. So als ein Flugbrocken, der drohte, eine gewisse Erdannäherung zu kriegen.
Schließlich immer im Hintergrund so der menschlichen Ängste das: das, was mit Dinosauriern passiert ist. Nach all dem Horror, den so Hollywood-Filme dem Zuschauer darboten, in denen filmisch umgesetzt wurde, was Folgen so ein Einschlag eines Brockens aus dem Weltraum auf dem Globus haben könnte. Was da plastisch gezeigt wurde, veranschaulicht, das verursachte Schrecken. Bei der Möglichkeit, daß alles jederzeit bei einem selber sein könnte, sobald mal der nächste Massivkörper, hergekommen aus der Weltraumnachtschwärze, auf der Erdoberfläche drunten einschlägt.
Schwarz würde die Erdatmosphäre. Und, von atembarer Luft, ausreichend Sauerstoff, der das eigene Überleben sichert, konnte damals, die Dinosauriertage, nicht mehr die Rede sein. Als so ein Geschoß aus dem Weltraumäther draußen eindrang, unbeirrt von irgendwas runterkam. Die Erdatmosphäre mir nichts, dir nichts durchstieß und Aufprall hatte. Als ob zig Atombomben explodierten, so war das, derart kann man sich das zu Bewußtsein bringen. Ein langer nuklearer Winter, der über die Erde kam. Alles wurde unwirtlich. Was keine Nische, Höhle für sich zum Überleben hatte, das verstarb in einem Augenblick. Das andere, das davonkam, das mußte sich als irre zäh erweisen. Selbst unter widrigsten Lebensbedingungen noch am Leben bleiben zu können. Zum Überleben fähig. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllte, den raffte es dahin. Und das war vieles. Großes Massenaussterben war allüberall.
Und davor fürchtet sich die Menschenwelt. Mit vielen Poren. Deshalb starren Wissenschaftler in die nähere, fernere Erdumgebung in das Nachtdunkel der Sterne hinaus. Wollen zumindest die Warnung geben. Unter anderem deswegen erschien der Asteroid "Oumuamua" am Radar. Samt seiner Unscheinbarkeit am Minimalhorizont. Aus dem einen Grund wurde die Bildqualität mancher Aufnahme von ihm verbessert. Beguckte man sich alles an Gestalt bei ihm mal näher.
Trotz der Kleinheit des Asteroiden/Meteoriten, ein Einschlag von ihm als Massivgesteinsbrocken auf der Erde, das wäre nichts gewesen, Freude über die vielköpfige Erdbevölkerung zu bringen. Wäre der Asteroid/Meteorit "Oumuamua" als solches runtergekommen, dann ... Der Asteroid "Oumuamua" mit dem Aussehen einer "Speerspitze", einer "langgezogenen Zigarre". Da hätte was direkter Erdanflug und besserer Durchschlagswinkel in der Atmosphäre was ein schlimmes Ende nehmen können.
Bis man herausfand, daß der Asteroid/Meteorit "Oumuamua" doch nicht näher rankam an die Erdenwelt. Die Flugbahn des Asteroiden/Meteoriten, die sich wieder etwas von der Erdgravitation weg änderte. So betrachtete man das, wie der Asteroid/Meteorit schon aus der Sonnennähe, wie man der Asteroiden-Flugkurve hinterherrechnete. daß er dort in näherer Distanz zur Sonne bereits abgebogen wäre. So sollte das in etwa gewesen sein, da schrieb man mal von diesen Berechnungen.
Außerdem beruhigte man sich mit der Feststellung, der Asteroid, der wäre doch nichts weiter als ein Eisbatzen. Nichts als Eis im Innern drinnen, das konstatierten Angesehenere der Wissenschaftlerzunft. Und wenn das Thermoeis im Innern war, das alles unterdrunter zusammenhielt, dann war das auch nicht weiter schlimm. Für nichts auf dem Erdplaneten. Selbst wenn der Asteroid die Erdatmosphäre durchschlagen hätte, hätte es ihn ein paar Augenblicke später in seine Bestandteile zerlegt. Wie eben das, das Tag für Tag ähnlich geschieht. Das, was als "Sternschnuppe" ständig am Himmel zu sehen sein kann. Wie es ein Sekündchen aufleuchtet, eine langgezogene Bahn hat, bis es verglüht ist, in seine Einzelteile zerballert. Nur noch schnöde Steinchen, Bröckchen von was Erz und dem des Massiveren, das späterhin öfters auf der Erde gefunden wird. Gerne zufällig.
Aber der Asteroid/Meteorit "Oumuamua", mit dem war ohnehin was ganz anderes. Der tuckerte davon. Fort aus dem ferneren Weltallhorizont der Erde. Selbst aus dem Sonnensystem soll er in der Gegenwart draußen sein. Als was von draußen gekommen zurückgekehrt nach draußen, in der Weise wird er benannt..
Bloß, das scharfgemachte Foto, das um die Welt ging, bei dem kann man noch was der düsteren Atmosphäre des Asteroiden/Meteoriten wahrnehmen. Das hat Dauer. Auch bei den Wissenschaftlern, die den Asteroiden überdies vermessen und von der Erde aus mit zahlreichen Impulsen überschüttet haben. Die deuten ab und zu noch an, daß der Asteroid/Meteorit "Oumuamua" noch lange nicht ihr Bewußtsein verlassen hat. Daß da was Nachhall hat. Bis in die Gegenwartstage, Bei all der schieren Düsternis, die der Asteroid/Meteorit präsentierte. Eine gräßliche Unheimlichkeit war er. Bei so urkomischen Höhlungen und anderweitigen Aufbauten und Zeichen, fast schon Symbole, die an "Oumuamua" erkennbar waren. Fast wie was, der Asteroid "Oumuamua", das man auch als künstlich bearbeitet sich besehen könnte. Wenigstens als Mensch der Erde, daß einem dieser Blick entstehen kann. Weil man als Mensch solcherart Ideen hat, was anzustellen, nachdem man erst mal ein Weilchen auf einem interessanten Asteroiden gelandet ist. Unter Umständen wäre auf einem Weltraumasteroiden ein Bergbauprojekt zu starten.
So ein menschliches Produkt wie eine Rakete ist das Ding denn nicht. Nichts so eines unzweideutig identifizierbaren Gerätes mit glatterer metallischer Schmirgelstruktur. Eher ist der Asteroid "Oumuamua" was, mit dem man sich als Mensch auf "Tau Ceti" an was der zwei "Supererden" dort ranschleichen könnte. Einwandfrei. Dort besseren Überblick über so die genauen Oberflächenbegebenheiten zu kriegen. So noch aus den "Bullaugen" herausschauend. Wenn was die Monitore-Sicht einem nicht reicht.
Da wären so irgendwelche Bewohner einer der beiden "Supererden" bei "Tau Ceti" wahrscheinlich krass beruhigt, daß da was bloß ein Asteroid/Meteorit in der entfernteren Planetennähe rumgeschwirrt wäre. Um nach ein bißchen Bockerei, sich um sich selber drehen, so Habitus, wieder die Biege zu machen. Auf und davon.
Sonst war nichts größer los, im eigenen Garten. Als daß man einen von zig Myriaden Asterioden gesehen hat, wie sie eben kleiner, größer handelsüblich vergleichbar im Sonnensystem rumstürzen. Gähn. Schauen auch immer gleich aus, die "Viecher". Nicht auszuhalten.
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