Unmöglich wo Ort für ein einziges Krakelkreuzchen
Die dunkle Hälfte des Mondes ... So was wie des Tristesten, genau das: von hinterm Mond. Aus der Tonne rausgeholt. Der politische Restmüll. Dieser ewigliche Sonderposten.
Was da dauernd los ist. Wer beobachtet dort nur was, ohne irgendwas zu erkennen? Meint auch nur vorschnell, es gäb in der Gegend irgendwas. Annehmbar für sich.
Da war eine Wahl. Die nächste. Und sie bleibt, die Verfinsterung. Richtiggehend möcht man sie sich gegenwärtig beständig behalten. DIE. DAS. Als wär bei bester Helligkeit was düster, nicht alles überall einwandfrei erkennbar. Diejenigen mit dieser bestimmten Tour, das gesicherte Vorvorgestern. Bei all dem "Nationen"-Gejammere. Als hätt so was einem im Heute was zu geben. Oder das und das zu sagen. Nochgerade einem anzusagen. Bei der Klarsicht auf all dessen, das Gesamte, das sie einem früher schon mal aus der Region gegeben haben. So umfassend national. Hinter all Grenzen, hinter denen oftmals nicht zu bleiben war. Von waffenstarrenden Wachtürmen herunter. Als sich dabei was einer Tour so richtig entfalten konnte. Jetzt scheinbar viel zu vielen zu lange her. Manch arge Tränen, vergossen, mit böse was bei schlimmstem Kummer, angefaßt von bestimmter, unabstreitbarer eigener Unsäglichkeit. Manche Tage vergangen seitdem, Uropa, Opa, Vater, derjenige, der mit dem umging, zurechtkommen mußte. Als man geschlagen war mit welchen, daß man hernach die Augen aufriß, sich kaum der Überdeutlichkeit zu erwehren vermochte. Dem, mit dem man konfrontiert wurde. Nachdem die da einem endlich doch vergingen, die einem jeden im Dritten Reich als Deutschen und Bevölkerung ins Kreuz stiegen. Bitterst war das, sich so erkennen, als das Joch einem glattweg weggenommen war. Man freihändig rumstand.
Nun allerdings. Diese Gegenwart. Der Wahnsinn. Die mal ins Joch steigen ließen, wollen Wiederkehr halten. Präsentieren Volk schon mit Grinsegesicht die Kandare. Man sollt nur so weit kommen, mitzuhelfen, grinsend reinsteigen, in dieses knebelnde Joch.. Daß es sich damit erneuert hätte, was mal war. Bei allerdings veränderten Fratzen.
Was da los ist? Bei dem, was aufstehen konnte, weiterhin mehr und mehr mit sich großgeht. Als ob man es nicht schon mal gehabt hätte. Im nächsten Landesparlament jetzt wieder was davon eingezogen, in dem so was vorher in dieser Weise nicht war. Konstituiert hat man sich DAS, DIE, ein Personenkreis, als solche, mit DEM, diese Gegenwartstage, Jahr '18 nach dem Millenium. Konnte, durfte das, mit sich. Männer- und Frauengestalten. Der Trug schlechthin, der des parfümierten Scheinanständigen im Herrenanzug und Damenkostüm. Der Nadelstreifen, als ob der an erste Stelle zähle. Bei dem, was anständig ist, was nicht.
Und so ein anderer, einer, der meint in so einer Fernsehsendung bei einer Diskussion nebenher, DAS und DIE, die wären was, das entspräche auch was von dem bei ihm. So welche, die vergleicht er mit welchen, die er bisher schon gesehen hätte. Vielleicht nur nicht so richtig. So in aller Deutlichkeit, diese Wahrnehmung, die denkt er wahrscheinlich bloß. Daß er das früher schon zu Gesicht kriegte. Ganz nah an sich herangezogen, so wähnt er das. Vermutet da tatsächlich für sich längst eine Nähe. Bei der Unmöglichkeit dieser Annäherung. An sich. Und, statt das möglichst weit von sich weisen zu wollen, nur weg, weg, weg, dieser Mist, dieser Geruch, denkt der, dort wär ihm schon was größer bekannt. Daß da schon mal was von daher an ihn rangegangen wäre. Daß er da was noch knapper an sich rankommen lassen könnte? Und das, ohne mitge- und verzerrt zu werden? Bei der Wahrheit, nein, so was war ihm bisher in diesem Umfang nicht bekannt. Das ist ja das Neue daran. Das, was neu in Erscheinung tritt. Vormals war das allerhöchstens ungefähr.
Schließlich, auch er, er hat noch eine gewisse andere Bildung. Einen Bezug, der ihm im Hellen noch anhaftet. Dort, die Gegend, wo er herkommt, wo noch relativ diskutiert wird, sich ausgetauscht. Dort dürfte DER noch ein klein wenig daheim sein, im Heute, nicht? Statt in jenem, umfänglich Fremden. Einer Fremdheit, an die man in Wahrheit auch erst rankommen muß. Darin hatte er am Ende die vergangenen Jahre eigentlich eher nicht die Heimat. Nicht in jener obertristen Befremdlichkeit. Aus der heraus einer angewiesen wird. Um trotzdem so Gestalten bei sich und in der eigenen Landschaft als DAS zu verorten. Als kenne ER dergleichen lange schon. Sich auch noch direkt an so wa angenähert zu betrachten.. Nein, erfahren kann er sie erst haarklein durch DIE und dem dessen, was SIE neuerdings mit sich bringen. Dort hat er zuvorderst erst noch kurz hinzukommen, zuvor war er eher noch woanders. Muß sich erst einfinden, in was des echten Geruchs. Ein bißchen Prozeß erfahren. Bei eigener Geruchsunempfindlichkeit angelangen. Bloß, weil er da denkt, er hätte schon was in der Nase, heißt das noch gar nichts, Da er noch gar nicht riechen konnte, was da eine Nase zu bewältigen hat..Nichts dieses Geruchs zu riechen.
Als könnt man denen was ein wenig Augenblinzeln schenken. Als wäre da denn doch alles ganz, ganz ähnlich. Was DIE sind. Was er war. Selbst als so ein Diskussionsmitredner noch. Das Wesen, das vormals auftrat. Gegenüber DEM im Jetzt. Das die Vergangenheit mit sich bringt.
Als müßt da nicht erst was bei einem weiter dazukommen.
Aber, die sind wieder gewählt worden. Weiterhin wählte man DIE. Wählte sich was aufs neue DIE an. Als ob an und mit denen denn irgendwas los wäre. Daß man es sich gestatten könnte, das, so ein Profankrakelkreuzchen dort bei den irgendwie zahlreicher werdenden Namen, ob männ- oder weiblich, sich für sich gestatten zu können. Als brächte DAS Nutzen. Als wären SIE nicht ganz was anderes. DIE. Die eines Parteiwesens. Echt wahr, eins, das sich allerdings als die nächste Tausendste Parteineugründung, bei den zahlreichen Mißerfolgen ihrer ewigen Neuanfänge, "neu" nennt.
Seit Jahrzehnten probieren sie sich doch mit ihrem Spott der Demokratie. Auf die sie denn herabgucken. Bei einer perspektivischen "Weimarer Republik"-Erinnerung. Weil sie die "Weimarer Republik"-Tage erfuhren, wie leicht was in der Demokratie wäre. Wie einfach das sein kann, mit sich bei den Leuten unterkommen zu können. Bei all dem, was sie denn waren, als was sie sich nach dem Verlust der "Weimarer Republik" tatsächlich herausstellten.
Bei zig Versuchen blieb es bei ihrem Hohn. Und höhnisch sind sie geblieben. Der Hohn, der Spott, daß man sie sich ranwählt, der steht in ihren Gesichtern geschrieben, wenn man genauer hinsieht. Dann gewahrt man, wie unfaßlich sie das finden, daß man SIE wählt. Noch hat sich das nicht verloren.
Da sprechen einem Stimmen von dort was vor. Sprechen grinsend von sich als "Andersdenkende", die als einzige gegen ein "Kartell" stehen.
Dieses Kartell aber, das beste aller Kartelle. Mit Sicherheit. DAS der Demokratie.
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