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Blog von TeddeMehr

Sollt einem Verwirrung überkommen

28. Oktober 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

So eine Charakterfrage, wenn die anfinge, sich urplötzlich bei einem zu stellen. In dieser Gegenwart noch dazu. Wo viele Verschiedenes offen aussprechen, was früher so wegen irgendwas einer Vorurteilsverhaftung und dem desgleichen so nicht unbedingt offen auszusprechen war, ohne deutlich etwas Beschädigung davonzutragen.

Was wäre demnach, wenn ...?

Wenn man wen kennenlernen könnte? Der zwar eines Lagers ist. Aber nichtdestotrotz mit Reizen bei einem ankommt.

Wäre das nicht wie in einem Kampf? Wobei sich der Ausgang der Geschichte in Wahrheit nicht notwendigerweise voraussagen ließe.

Schließlich, möcht etwa ich dorthin, wo SIE ist, ihr nahezusein, die da in einer Abtreibungsdebatte für ein unheimliches Parteiwesen ihren besonderen Auftritt hatte - was hätte das inbegriffen? Würd ich etwas nur aus dem Grund betreiben, weil mir da eine auf den ersten, flüchtigen Blick so einen verhuschten sexy Eindruck machte ...

Mit Sicherheit sollte ich das besser lassen, mich ernsthafter in ihre Umgebung reinzuwünschen, nicht?

Noch dazu bei der Fragestellung: ob mich persönlich ein Flüchtling stört? Mir an Alsylbewerbern was Beneidenswertes auffällt, nur weil sie mit frischerem Tuch ausgestattet werden? Man sich um sie besorgt? Indem man ihnen beispielsweise mehr oder weniger mühsam was anlernen läßt. Damit sie grundsätzlich notwendige Voraussetzungen wie die lokale Landessprache überhaupt erfüllen. Ob mich gar was Rassefrage, noch bis zu irgendwas "Jüdischem", das geradeweg hinein in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückverweist, echt größer hernimmt? Mir was "Na-zi-o-nen" ein Anliegen wären, mir das mit dem Vergehen der einzelnen europäischen "Na-zi-o-nen"  mit all ihren Grenzziehungen und all dem ein Schrecken wäre?

Bedenkt man denn den Ort, auf dessen Partei-Bodenfläche die eine Besagte sich in diesem Augenblick befindet. Auch ein Boden, auf dem einem gut und gerne was anders werden kann. Mit ein paar Weibern mehr an ihrer Seite, ihren "Freundinnen", Partei-Kolleginnen.

Hier herrscht eine Flüchtigkeit. Bei einem Auftrieb an Kerls bei ihr. Am Schluß landet man bei ganz jemand anderem und woanders. Bei der Möglichkeit, sich in der Landschaft freilassen und aussprechen zu können. Mit meinen allerbesten, in mir irgendwie angelegten Vorurteilen könnt ich da freiweg jedermann voll Offenheit vorkommen. Hätte dabei nicht schiefe Blicke, unzweideutige Ansagen und das und das zu verorten, sondern Schulterklopfer. Befände mich in einem verständigen Freundeskreis. In dem mir Halt geboten würde. Rumheulen müßte ich mit nichts allzu lange, denn es gäb dort nun ein Vorankommen für mich. Die Möglichkeit, "Höhergestellte" kennenzulernen, bei Aufstiegsmöglichkeiten. All das.

Während SIE, sie mit all ihren Reizen, die ich ursprünglich betrachtete, irgendwohin ist die mir entfleucht. Zwar war ich eventuell in der Lage, sie kennenzulernen. Nichtsdestoweniger verlöre ich sie alsbald aus den Augen. Daß sie zu wem oder wohin zurückkehrt, hat sie mir erst Genüge getan. Spränge mir regelrecht davon. Während mich anderweitig was Kreis umgibt, welche, die ich zuvor nicht im Plan hatte.

Sogar daß sie beizeiten höchstselbst zu einer Einsicht kommt, so einen haltlosen Sumpfboden irgendwie grundsätzlich verläßt, das ist im Bereich des Möglichen. Währenddessen man sich selber nun wo hinflözt. Sich rumtreibt. Richtig reingeschlittert. Sich so des Anfangs mit einer Bestimmten gar nicht mehr bewußt. Daß da was anders war, früherdings.

Wie gesagt, es ist ein Widerstreit der Kräfte. Manch Kraft, die an einem zieht und zerrt. Und es läßt sich der Ausgang von was in Wahrheit wirklich nie so voraussagen.

Wenn man erst wo hineingeraten ist, man kann sich nicht drauf verlassen, von selber leicht wieder wo rauszukommen. Wenn überhaupt von einem selber bemerkt würde, daß es da bei einem ein solches Problem gäbe. Nachdem man nicht mehr derselbe von zuvor ist, eine geistige Verwirrung und so, die in einem auftrat. Daß beinahe eine Verwandlung einem geschah, nicht?

So was kann regelrecht zu einer Geschichte eines Sektiererwesens werden. Die des religiösen Irrgartens. Einem, wo die "Seelen" eingefangen werden. Das, was den großen Erfolg von Sekten ausmacht. Deswegen: aufgepaßt bei der Auswahl der Freunde. Oder bei der Partnerwahl. Und hinter einer anfangs offen stehenden Türen kann dir auch eine Kleinigkeit passieren, artet dir die Szene in eine Gehirnwäsche aus.

Wenn man erst in einen schleichenden Prozeß geraten ist, dann ... Wer ist schon immer so gefestigt? Hat nicht mal Momente der Schwäche? Unterminiert, angegriffen kann im Grunde jeder werden. Nichts ist so fix. Und heutzutage schleicht viel zu vieles, möchte vor allem eins, sich bei dir einschleichen.

Um nicht zu sagen, da hatte eine verborgenen Eros. Nicht von schlechten Eltern. Eine Ausstrahlung. Alles zumindestens auf den ersten, flüchtigen Blick.

Und man kann sicherlich auch dergleichen mit ansehen: Bei anderen Parteien hat man es in der Vergangenheit nicht eben leicht gehabt, mit sich wo rasch in eine bessere Führungsposition zu gelangen. Während dort, dort möchte alles mit dem eigenen Vorankommen einem noch einfacher erscheinen. Obgleich es auch dort bereits schwieriger wird: Wenn sie weiter so künstlich aufgebauscht naiv gewählt werden, wie es derzeit den Anschein erweckt, brauchen die auch bald nicht mehr jeden. Sind nicht länger wegen dem und dem, der und der auch noch dankbar. Steht man auch wo hintendran in einer längere Reihe. Muß sich langwieriger nach oben arbeiten. Oder wird, klappt da mit einem nichts, schnöde weggeschickt. Weil man es tatsächlich verpaßt hat, rechtzeitig was zu merken, diesen Sprung längst getan zu haben. Als da noch Zeit und gute Gelegenheit war, bei DENEN. Nicht?

Daß da auch in diesen Kadern was zäh werden, für einen ins Stocken geraten kann.

Nun ja, bleibe wohl ohnehin lieber bei den anderen. Da haben auch welche längere, kürzere Röcke oder so an, nicht? Sind hübscher, weniger hübsch. Schauen einen freundlicher an. Oder heben die Braue. Eben diese. Nur sie, die einen, diejenigen, sie sind wie eh und je. Das Bekannte. Nicht DIE. DIESE. Nicht wahr? Die einem was abverlangen wollen. Einen Tribut.  Einen Wegeszoll. Ist es denn der, ob man IHN zahlen will?

Waren beim "Bund deutscher Mädels" nicht auch ein paar Schönheiten dabei? Nicht nur so die Buben konnten da im Gleichschritt marschieren, auch so die Mädels-Kader. Die Mädels in der Mann/Frau-Geschichte, die allerdings zu lernen hatten, ereignete sich dahingehend was Gröberes, ohne den Jungen, den Burschen, den Mann auskommen zu können. Ohne männliche Besatzung. Die hatte manche im Verlaufe einer Vergangenheitsära auch nicht länger. Dafür vielleicht das eine oder andere Kind zu versorgen, großzuziehen. Auf sich alleine gestellt. Arm dran. Da war das, Stricken, Nähen und Kochen zu können, bei ein wenig Garten- und Naturkunde, für eine nicht schlecht. So lief das für die Frauen-, Mädchenabteilung in etwa im Dritten Reich. Die Weiber, die keine andauernden Wehrübungen wie das Mannsvolk hatten. Nur ab und zu.

Ein Thema, nicht? Kriegst dich knapp nicht mehr ein.

 

 

 

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