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Blog von TeddeMehr

Was im Sternbild "Schwan"

11. Oktober 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Ui, ui, im Sternbild "Schwan" haben sie erstmals einen Exo-Mond entdeckt, so die Sternengucker, wird auf einer Plattform als Nachricht aus scheinbaren Wissenschaftskreisen gemeldet.

Aus dem Sternbild "Schwan"!

Im Sternbild "Schwan", in dem auch so ein Doppelstern mit  der Bezeichnung "Cygnus-X-1" als Röntgenquelle seine Herkunft hat. Achttausendzweihundert Lichtjahre entfernt.

Achttausendzweihundert Lichtjahre, hübsch weit, die Distanzierung. Beruhigend weit weg alles.

Dort, im Sternbild "Schwan, hat man also an einer Sonne den Schattenpunkt eines großen Planeten der Marke Gasplanet wahrgenommen, der - und das ist das Große, Exklusive" - auch einen Mond hat. Ein kleinerer Körper, den man in die Wahrnehmung kriegte, den man nun als erste Mondbeobachtung bei einem Planeten meldet.

Es wird demnach auch dort alles immer schlimmer auf der Welt: Planeten um Planeten. Planeten hier, Planeten dort, selbst noch mit Monden, man stelle sich bloß vor.

Das Sternbild "Schwan". So schön ungeheure Sternenwüstenferne, die Strecke nach dort, unsäglich Läßt sich gut hingucken. Hat man seine Ruhe im Berufsleben. Kann rumgähnen. Eigentlich. Und das Wahrgenommene, auch noch alles wie früher: indirekte Sichtung. Einfach was fix nach einer Sonne gestarrt, hingewartet, ob sich auf der fernen Sonne mal irgendwas abbildet. Und plötzlich, bingo, es zeigte sich ein Schattenumriß. An einem Stern im Sternbild "Schwan". In die dröge Menschenwelt als Nachricht hinauszumelden.

In dieser Weise. Wie sie es einem früherdings bis vor kurzem ständig erklärten. Daß sie alles so machen, betreiben würden.

Bei derTatsache allerdings: das ist im Sternbild "Schwan" und das im Sternbild "Schwan", das hat seine große unnahbare Ferne. Während "Tau Ceti", nach dorthin ist es, in dieser Relation, richtig ein Katzensprung. Und dort, im "Tau Ceti"-Sternensystem, hat man denn im Grunde genommen nun zwei "Supererden" entdeckt. Zwei "Supererden", mit der Entwicklung von Sehnsuchtstextzeilen: könnt man bloß mal dorthin. Könnt nach dort hinreisen, zwei "Supererden" ...  Zusätzlich hat man im "Tau Ceti"-System noch zwei Planeten, daß man bei der Vergegenwärtigung von allem des Sterns "Tau Ceti" fast schon von einem "Planetensystem" sprechen kann. Das man für sich auf der Antenne hätte. Bei neun, zehn Planeten oder so im irdischen "Solarsystem" ist es scheinbar zum Rest auch nicht mehr weit, bei "Tau Ceti".

Ein richtiges kleines Sonnensystem. Daß sich fragen läßt, was haben diese Planeten, "Supererden" eigentlich für Monde. Daß was im Sternbild "Schwan" irgendwas Exklusives an sich hätte. Hat man da denn bei "Tau Ceti" nicht schon längst auch so was Mondähnliches in der Sichtung? Wenn man denn "Supererden" und zusätzlich den und den Planeten sieht?

Bei Artikeln, als würde man am liebsten augenblicklich Richtung "Tau Ceti" abreisen. Auch in der alten Mondrakete. Mit denen einer Generationen bräuchte, um kurz auf der Sternenreise irgendwohin zu gelangen.

Das einzige, eigentlich mit Qualität im Menschengarten: die Sternenguckeraugen. Die Teleskope, die blicken scharf. Irre scharf. Blicken einem Betrachter den kleinsten Kiesel auf dem Mond. "Hubble", "Kepler" und dann erst die zusammenschaltbaren Teleskopaugen in den wolkenbefreiten Wüsten oder der südamerikanischen Bergewelt. All das, was sich bündeln läßt, für die Aufnahmenmaximierung, aufgenommene Bildsequenzen schärfer und noch mal schärfer zu kriegen.

Das eine, das ist demnach was im Sternbild "Schwan". Zig Tausende Lichtjahre hat man zum Sternbild "Schwan" Kluft. Daß man alles dort als beim alten benennen kann. Einzig und alleine: "Tau Ceti". "Tau Ceti", das hat lediglich so zwölf Lichtjahre Distanz. Daß es bei "künsterlischen Darstellungen" in Wissenschaftszeitschriften und dem bald immer unübersichtlicher zu nehmen ist, wie da eine Abbildung auf diesen und jenen Seiten zu betrachten wäre.

Doch schon eine wahre Planetenaufnahme einer Welt? Eine, wie es sie als Realität beim Stern "Tau Ceti" gibt? Oder doch nur etwas vom Althergebrachten: daß da ein künstlerisch begabtes Gemüt sich so einen Planeten mit Atmospähre so und so erdachte? Das dann für sich zusammenfummelte. Für ein Hochglanzbildchen. Bis Zufriedenheit herrschte. Als hätte man es beim Thema Hochglanz mit was Echtem zu tun, nicht mit was Erfundenem.

Da ist heute schon dieser eine gewisse größerer Unterschied zu früher. Daß man etwas irritiert schauen dürfte. Bei der Schärfe der Teleskopaugen und den Rechnerfunktionsfähigkeiten des wissenschaftlichen technischen Geräts. Sicherlich nicht von schlechten Eltern, das, das man da zur Verfügung hat. Daß man vielleicht möglicherweise eine fremde "Tau Ceti"-Welt, eine der "Supererden", längst mit dem Faktor Restlicht aus dem Nachtdunkeln herausrechnen konnte. Daß man da glattweg auf einem Hochglanzbild eine Realwelt von "Tau Ceti" im Betrachterblick haben könnte. Unter diesen Voraussetzungen. Und nichts von dem von ehemals, als ...

Wobei dir andere denn mit was Altprofanem was von was bei einem Stern im Sternbild "Schwan" daherkommen. Wo man das mit der einen Art der indirekten Beobachtung noch nötig hat. Nötiger als bei "Tau Ceti". Wobei man bei Sichtungen im Sternbild "Schwan" beruflich sicherlich seine Ruhe hat. Nicht zu den Aufgeregten rechnet, die vom kleinsten rumschwirrenden Bröckchen die exakte Geschwindigkeit geblitzt haben wollen. Als gäb's wo draußen Temposünder.

 

 

 

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