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Blog von TeddeMehr

Beim Rasen erwischt, keine Polizeistreife weit und breit

10. November 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Was lautes Geschrei, "Oumuamua" ein "Raumschiff". Doch ein "Raumschiff".

Ein ziemlich leichter Körper, wie es äußerlich nicht zu vermuten gewesen sei, wäre der Asteroid/Meteorit, hätten so die neuesten Jahr '18-Meßdaten ergeben, teilten SIE der staunenden Welt aus dem Wissenschaftsumfeld mit.

Und, bei dem was mit "Raumschiff"-Benennung, einem "Alien-Raumschiff", spricht man gar von einem "Sonnensegel" als den Faktor "Antrieb".

Was ist in erster Linie die Vorausetzung für ein "Sonnensegel"? Antwort: Leichtigkeit. Und beim Thema "Leichtigkeit" könnt man daran denken, daß der Asteroid/Meteorit "Oumuamua" ein Hohlkörper war. Drinnen ausgehöhlt. Anderes entspricht wohl kaum dem Bild eines "Raumschiffes", als daß ein Raumschiff Räume, Zimmer, Gemächer hat. Je nachdem, jede Menge leerer Höhlen, ins Gestein gehauene, befestigte Nischen. Bei einem "Sonnensegel" als Antriebstechnologie hätte man an Tonnen und aber Tonnen Feststoff gespart. Sparen müssen.

Das wäre nun ein großes Ergebnis gewesen. Das, das sich aus dem Durchleuchten "Oumuamuas", der Feststellung der "Oumuamua"-Masse ergab, daß das Äußere "Oumuamuas" darüber hinwegtäuschte, wie leichtgewichtig "Oumuamua" in Wirklichkeit in Wahrheit war. Ein derartiges Leichtgewicht, daß sie nun das mit den "Sonnensegeln" ins Spiel bringen. Daß "Oumuamua" von einer "Sonnensegel"-Technologie angetrieben wurde, ohne selber als die von der Menschheit so recht den Überblick darüber zu haben, wie diese Technik denn genauer an "Oumuamua" funktionierte. Wie sie die Menschenleute bisher bei verschiedenen Versuchen umgesetzt haben, zeigt sich das "Sonnensegel" alles andere als brauchbar.

Zur Wiederholung: Bei einer "Sonnensegel"-Technik muß was sehr leicht sein. Und dieses geringere "Oumuamua"-Gewicht, die hätte eine Datenlage bewiesen. Anzusehen war dem Asteroiden/Meteoriten die viel kleinere Masse deswegen nicht das bißchen.

Seit bald einem dreiviertelten Jahr konnte man diesen Sachverhalt Ende des Jahres '18 nach dem Milleniumim aus einer Vielzahl an Daten herausfiltern. Daß man das der weiten Menschenwelt mitteilen konnte, daß hier der Gedanke an ein "Sonnensegel" ein plausibler wäre.

Der Asteroid/Meteorit "Oumuamua", er kam damals im Jahre '17 nach dem Millenium in eine relative Erdnähe. In einen Ergebnis-Horizont zur Erde, daß man es in Betracht zog, daß man sich dieses Teil, zunächst nur so ein Amplituden-Ausschlag am Radar, bei Strichen, Pixeln, so Rechtecken, mal doch genauer anschauen sollte. Das scharfe Teleskop-Auge stellte man dafür klar, richtete es regional aus. Wodurch man einen vierhundert Meter langen, circa fünfzig bis achtzig Meter breiten länglichen Gesteinskörper in die Klarsicht kriegte. Ungefähr die Größe eines der größten Containerschiffe, die auf der Erde auf den Weltmeeren Knoten machen, bei einem vergleichbaren Tiefgang.

Noch näher kam das Gerät schlußendlich nicht ran an die Erde. Sondern schwang auf seiner Flugbahn von der Erde weg, als wäre es von der Erdgravitation abgelenkt worden.

Monatelang reiste "Oumuamua" nach dem Oktober des Jahres '17 noch im Sonnensystem, strebte in eine bestimmte Richtung. Eher ein beschauliches "Touristik"-Tempo, das der Asteroid/Meteorit an den Tag legte - als wolle er noch Jahre für irgendwas dahintuckern. Daß man den Asteroiden/Meteoriten bald auch auf einer Flugbahn wähnen hätte können, daß er so eine einschlug; etwas, dem man hinterher- und das man vorausberechnen konnte. So die Planetenbahnen sind verhältnismäßig gesichert und berechenbar.

Bis sich dann im März des Jahres '18 das mit der Beschaulichkeit am Asteroiden/Meteoriten änderte. Ratzfatz, kann man dem mit den Mitteilungen denn Glauben schenken, daß er an Fahrgeschwindigkeit dazugewann. Fast könnt man meinen, da wäre aus einem Traktor ein Rennwagen geworden. Als hätte jemand Unbekanntes im Asteroiden/Meteoriten den Langsamflug satt gehabt und das Gaspedal durchgetreten. Oder wolle einem damit ein Zeichen geben, daß man mal eine Kleinigkeit begreife. Erst war man so ca. 40 Meter pro Sekunde schnell, dann ... Dann .... Als würde man am eigenen Automobil mal wieder austesten wollen, in wie vielen Sekunden man von Null auf Einhundert kommen könnte.

Gerade noch, daß sie das mit "ihren Teleskopen noch kurz festhalten, einfangen" konnten, das schreiben SIE, so blitzschnell entfernte sich der Asteroid/Meteorit "Oumuamua", geriet außerhalb des Beobachtungsfeldes. Verließ für die Astronomen die fernere Umgebung des Sonnensystems.

Daß unter diesen Voraussetzungen das mit dem "Sonnensegel" schon eine sehr fortentwickelte Technologie war. Die allem auf der Erde drunten eigentlich spottet. Überdies, ob man sich das mit dem unvermittelten Durchstarten "Oumuamuas" nicht auch als einen besonderen Gruß übersetzen dürfte. Wie man vielleicht jemanden mal persönlich grüßt, der vor kurzem bei "Tau Ceti" zwei "Supererden" und zwei Planeten entdeckt hat. Fast schon direkt ein ganzes Sonnensystem, das man beim Stern "Tau Ceti" überblickt. Mit lüsternen Zeilen im Lesetext, mit denen man das ausspricht, daß man am liebsten augenblicklich nach "Tau Ceti" hinmachen würde. So schnöde zwölf Lichtjahre Entfernung. Ein "Katzensprung". Könnte man nur, wär zu irgendeiner Abreise fähig.

Zwei "Supererden", nicht wahr? Könnt sein, daß die "Supererden" lange Klarnamen haben. Wie so die zusätzlichen Planeten. Zu denen man am liebsten schon gestern als heute hinfahren würde, nach ihnen zu sehen. Auf die jeweilige Planetenatmosphäre hinab zu starren, später: in Besitz nehmen. Mit Fahne und Pipapo, tausenderlei feierlichen Akten.

Vor kurzem war im "Äther" draußen ein Temposünder zu blicken, wurde anscheinend böse geblitzt. Vieles vom Geblitzten hat man auf Foto. Laufenden Bildern. Selbst das, wie das mit der Raserei, Geschwindigkeitübertretung anfing. Steil schwang die Tachonadel in die Höhe. Die eines wahren dahinrasenden Rennautos.

Damit, daß der Raser kurz noch ein Grüßchen den möglichen Zuschauern entbot. Den Gaffern auf ihren Tribünen. Ohne daß die terranische Weltraumpolizei viel was dagegen haben konnte. Dem Weltraumpolizisten, gegurtet mit Pistole, Elektroschockgerät, Schlagstock, Pfefferspray, bei dem hob sich die Augenbraue in die Höhe, sonst hatte der nichts zu tun.

Bei dem bleibt das denn auch. Schauen, das kann der Polizist, in den Strafzetteln lesen, die auszustellen wären. Allem des Rasers konnte, durfte er staunend großmächtig hinterhergaffen. So bald wird sich dran wohl nichts ändern.

 

 

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