Der Staat übernimmt mal getrost beim Schmuddel
Beim Blick nach Polen momentan bleibt einem regelrecht die Spucke weg: der Staat und staatliche Stellen - sie übernehmen.
Echt, da gibt es nun eine so eine sich "Recht und Gerechtigkeit"-Partei benennende Gruppierung in Polen. Die hält das anscheinend jetzt wirklich "völkisch" für möglich, die Maske fallen zu lassen. Die eigene Maskierung abnehmen, sich demaskieren zu dürfen.
Man wäre vor Ort eingetroffen, das jedem offen sehen lassen zu können, was man real ist. Der weit aufgespannte Schirm der Nation, unter dem jeder doch seinen Platz hätte. So breit und großflächig die eine "Recht und Gerechtigkeit"-Schirmspannfläche, daß jedermann denn jetzt drunterpaßt. Schon gar DAS.
Als was solche gehaben sie sich, die nun den polnischen Real-Faschisten sogar noch bei einem ihnen verbotenen Umzug höchstpersönlich vorausgehen wollten. SIE sind IHNEN auch tatsächlich vorausgeschritten. Auf einem Straßenmarsch, den die einen einer Stadt jahrelang alljährlich aufzwangen.
Diesen Marsch, den sie nun, statt sich an das eine Verbot halten zu wollen, selber in die Hand nahmen. Womit man bei dem dieser üblen polnischen Nationalisten, Rassisten und nach einer bestimmten religiösen Gesinnung guckenden Leute seinen Platz einnahm. Geradewegs von Staats wegen, ohne deswegen den ursprünglichen Umzüglern irgendwas besonders zu verbieten. Die waren weiterhin mit sich bei allem ihrer Symbolik und all dem wahrzunehmen. Während man ihnen großzügig voranspazierte: sieht noch wer, was los ist?
Als einen "nationalen Marsch" für jeden hatten die, die während dieser Jahr '18-Gegenwart die Stellen an der Regierung besetzt halten, das Geschehen ausgegeben. Das war ihre Parole, daß sie davon sprachen, daß unter der polnischen Flagge doch jeder polnische Fahnenschwinger sein Plätzchen hätte.
Dieselbe Wegstrecke, der einen, daß damit gesamt-"national" bewandert worden ist. Wie "bürgerlich" gemeinsam mit diesen einen insbesondere politisch rechtsrausdrehenden Leuten. Denjenigen des schlimmsten bornierten Nationalismus. Schon die Frage, wer sich nun assimilierte: DIE? Oder man selbst? Hat sich deswegen an deren Kadern irgendwas geändert? Oder hat man nicht bloß lediglich die eigene Öffnung dorthin unterstrichen abgebildet?
Auch in Richtung der gesamteuropäischen Öffentlichkeit deutete man was an. Aber vor allem fürs Innere in Polen. Scheint's hat man das in der Vermutung, man wäre mit sich dermaßen weit vorangekommen, derartiges schadlos unterbringen zu können. In und bei den Polen. Bei einer staunenden polnischen Bevölkerung. Mit dem einen Hinweis, daß man diesen Marsch doch zu einem Marsch von allen Polen gemacht habe. Daß jeder Pole nun damit dann an der Stelle gleichgemacht wäre. Unter der polnischen Nationalfahne, die schließlich für jedermann in Polen da wäre. Nach dem, daß man doch die Eigenständigkeit Polens feiert. Unter dieser Voraussetzung dürfte kein Pole mit polnischer Fahne abseits bleiben. Dafür bewanderte man die Strecke eines Marsches früherdings abseitigster Polen-Nazis.
Jeder Bürger, der mit seiner polnischen Beflaggung für so die "Recht und Gerechtigkeit"-Partei geht, mit jenen Bestimmten am Mitmarschieren, ebenfalls mit Polen-Flagge. Weil man es sich als mehrere Jahre Regierende nun kurz mal gestattet, bei SOLCHEN und IHREM für was Exklusives angedachten Auftritt höchstselbst mitzugehen. Unbesorgt. Ihnen damit die bürgerliche Anerkennung nochgerade schenkend. Wie man es denn einfach großzügig mal getan hat, indem man dort antrat. Bei einem Haufen polnischer Hautköpfe, Rassisten, Totschlägern für ein weißes Polen und so das der reinen weißhäutigen polnischen Rasse. Wie was im Dritten Reich bei den Nationalsozialisten was, die Geschichte, nur die "nazionale" Polen-Bezogenheit. Daß das alles so "gute", "brave" Polen sind. Fast, als sähe man die Kollaborateure von damals groß, deren Kinder und Kindeskinder, die es ins Heute schafften. Um heutzutage aus dem vertrauten Schmuddeleck herausgeführt zu werden. Zu den üblichen polnischen Bürgern dazu geleitet.
Dieses, das stellten sich die, die den polnischen Staatsapparat eingenommen haben, scheint's als was für alle Polen in Polen vor. Wie der "andere" vermeintlich auch immer denkt, er ist das doch: ein "Pole". Seine Nation: "Polen" und so. Wenn jemand mit einem Polen-Flaggenstoff versehen ist, ist alles egal, auch das, wenn man wen mit der eigenen Präsenz zusätzlich aufbauscht. Anders wie früher einen Bürger wie jeden Bürger aus einem Abseitigen macht. Zur besten Bürgerlichwerdung hat man mit sich mit verholfen.
Das kleine Nationalenge. Bei dem, daß man so was regional mit jeder Landesbezeichnung austauschen kann. Hier sind die Nationalisten eben "Polen". Wobei, es beteiligten sich, wirklich wahr, auch italienische des Dexter-Wesens an dem Aufmarsch, welche, die von den ursprünglichen Ausrichtern der Veranstaltung dazu eingeladen worden waren.
Als Pole demnach, daß man nun mit den Allerschlimmsten im eigenen polnischen Volk mitging, konnte man nicht doch wegbleiben. Wegen eines Jahrestags. Weil sich was jährte. Als würde man das von JENEN geradezu gutheißen, daß es sich nun als Folge darstellt. Daß da alle Grenzen gefallen wären. Weil die von der einen Partei, die nun schon länger das Land Polen unter dem Synonym "Recht und Gerechtigkeit" regieren, wähnten, das bei einem als Polen unterbringen zu können. Daß man als Pole so weit sein könnte, daß ... Obwohl man erst kürzlich im Jahr '18 wieder Reparationszahlungen von den "Deutschen" wollte. Wegen der gewaltigen Verbrechen aus ihrer Nazi-Zeit, die weiterhin nicht abgegolten und mit Zusatzzahlungen zu begleichen wären. Ständig das Polnische selber nicht in der Erwähnung. Das der polnischen Kollaborateure an der Seite der nationalsozialistischen Drittes-Reich-Deutschen. Daß mancher Pole in der Vergangenheit bei JENEN Nazi-Deutschen mit dabei war. Bei allem möglichen mithalf.
Nun, daß der sich voll umfänglich dann geradezu der gesamten Welt präsentierte, der eine wahre Polen-Rechtsrausdreher. Unter den polnischen Fahnen all die Übelkeit an Vorurteilen bei DENEN in der Hinterhand, mit der die Dritte Reich-Soldaten der Nationalsozialisten vor Jahr und Tag in Polen einfielen.
Schon spaßig, wie weit was kommen kann. Man wähnt als Mächtige, es wäre der richtige Zeitpunkt gekommen, die Maskierung fallenlassen zu können. Weg mit dem Weichzeichner, all dem Schmu. Fort mit der "Recht und Gerechtigkeits"-Maske des "Anständigen". Jetzt hatte man die Ansage parat, sich völkisch offen gemein zu machen. Eben mit solchen, den wahren Nazis, allerdings bei den Polen. Den die Polen-Landesflagge wedelnden Antisemiten, Übelkeits-Rassisten und all dem eines Dumpf- und Ordinärnationalen, bestens bekannt seit altersher. Was sich eben ewig rüberrettet aus irgendeinem Gestern. Alles allzu bekannt eigentlich. Vorvorgestern im vollen Umfang im blanken Dutzend billiger zu überblicken.
Bloß, wenn man vermutet, daß eine Bevölkerung, weil die einen so tapfer gedankenbefreit beständig herwählt, nachdem man ein paar Jährchen damit längst rumregieren konnte, daß man so weit sein könnte. Auch noch das Trübste rüberholen zu können, das nun für sich zu nehmen .... Fast, als hätte man dafür allem in Polen lange Genüge getan. Daß es keine Besorgungen mehr gäbe, deswegen. Sind sie nicht "gute" Polen, diese Nazis, mit der nationalen Heimat Polen?
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