Hat wirklich wer Lust auf den Mars?
Mars, Mars, Mars.
Was für ein unwirtlicher Ort, der Mars! Die Lebensfeindlichkeiit in Reinkultur.
Dreiundsechzig Grad minus. Das Wasser mußt du suchen. Der Staub, metallhaltig, Rostware.
Frag mich, möcht dort wer sein. Möcht eigentlich wer anders auf den Mars, als so Wissenschaftler? Dasselbe, bei dem Thema: Würde sich irgendwer eine Reise nach "Alpha Centaurii" wünschen? Jemand anderes als die der interessierten Wissenschaftlerwelt, die dort das Tausendste zu forschen hätte. Bei diesen verschiedenen Sonnen-, Sternenleichen, die sich in Jahrmillionen an einem Ort zusammenfanden. Eben dort eintrafen: "Alpha Centaurii".
Dort bemerkt man die Reste vergangener Sonnen. Vielleicht, daß man mal in der Zukunft alles, was man als "Alpha Centaurii" sieht, als Schwarzes Loch betrachtet. Daß sich dort in vier Lichtjahren Entfernung ein Schwarzes Loch ausgebildet hat. Mit einer gewissen Anziehungskraft. Auch die Erdensonne möchte in die Richtung streben. Und mit der Zeit ...
Alles für den Wissenschaftsinteressierten. Das Wissenschaftlervolk.
Wie es ebenfalls mit dem Mars fast dasselbe ist. Im Ernst, wer möchte auf den Mars? Ein paar Strafgefangene, daß mancherorts die Gefängnisse wieder leerer werden? Da gibt es Jupiter-, Saturnmonde, die sind lebensfreundlicher als der Mars. Dort, den einen oder andern Jupiter-, Saturnmond, gibt es Wasservorkommen, verschiedentlich Atmosphärenandeutung mit Sauerstoffanteil. Gar nicht mal so kleindimensioniert, der oder der Jupiter-, Saturnmond.
Wogegen auf dem Mars fast restlos alles tote Hose ist. Obwohl so erdnah.
Wie man am Mars vorhätte, in der Landschaft rumzuvegetieren, man kann sich das kaum ernstlich vorstellen. Mit Haut und Haaren auf die Landfläche des Planeten Mars draufzuwollen. Höchstens eingraben könnte man sich am Mars, mit seinen Anlagen unterirdisch gehen. Um zu einem ewigen Maulwurf zu werden. Der besser nie mit der Nasenspitze in die Oberflächenlandschaft hinauspeilt.
Der Planet Mars, doch ein einziger Trug. Mars, der Gott des Kriegs, und ein Krieg wäre das Überleben am Mars jeden Tag. Wissenschaftler könnten sich allerdings droben am Mars wohl fühlen. Ihre Tausendsten Nachforschungen anstellen. Nebenher der Mars was für Bevölkerung, die dauernd ihre Grenzen ausloten möchte. Das, was einem soeben noch möglich ist. Oder man entwickelt für den Mars eine Art Wirtschaftsdenken, daß man sich für das Ausbeuten von Marsbodenschätzen entschließt. Solche Arbeiterheere könnte man sich dann auch noch für den Mars vorstellen, unablässig in der kriegerischen Auseinandersetzung mit den üblichen Marsverhältnissen. Der Mars, ein Plätzchen: der kleinste Fehler heißt da Tod.
Wirklich, Mond, Mars, fast dasselbe. Die Tausendsten, irrsten Anstrengungen vonnöten, irgendwie am Leben zu bleiben. Und, erlaubt man sich das mal, die allerkleinste Unachtsamkeit, war es das. Dann ist man auf dem Mars wie auf dem Mond droben ratzfatz wer, dessen Leiche nach "Terra" überführt werden möchte. Jemand: mausetot. Hat man in irgendeinem Tran die verkehrte Tür doch überraschend öffnen können, war es das mit der eigenen Lebensgeschichte. Dann war da fast was wie Selbstmord. Daß Detektive von der Erde dazukommen könnten. Nachdem es einer, eine geschafft hat, schlagartig die lebensspendende Atmosphäre aus einem autark funktionierenden Aufbau mit seinen teuren lebenserhaltenden Systemen abzulassen. War das Sabotage?
Auf der Marsbodenfläche läuft in irdischer Alltagskleidung mit Sicherheit keiner länger lebend rum, als er die Luft anhalten kann. Jede fehlerhafte Prüfung des Schutzanzugs schicksalshaft. Weil am Vorabend Party war, das und das gesoffen wurde, weswegen, verkatert, unausgeschlafen, die Konzentration mal flötengegangen ist.
Unglaublich, daß der Mars so fasziniert. Daß man die Aufmerksamkeit nicht lieber nach woanders hinrichten möchte.
Mein Traumziel wäre der Mars nicht. Wie erwähnt, der Mars, ein Planet, exklusiv für die Wissenschaftlerhorden. Wie auch für die, die Austester menschlicher Überlebensfähigkeit, jene Personen der Marke "Iron man".
Experimente haben sie auch im Heute gut in Planung. Allerdings auf mechanischer Ebene. Robotik. Ein mit der einen Sonde im November des Jahres '18 gelandetes Gerät soll sich in den Marsboden hineinbohren, ein paar Meter in die Tiefe. Um Erkenntnisse zu bringen, festzustellen, was untendrunter denn los wäre. Auch so in Bezug was des Wissenschaftlerinteresses, wie es dazu kam, daß sich im Sonnensystem die Planeten so ausbildeten. Was es mit der Planetenentwicklung so auf sich hätte. Und nebenher betrachtet man die Fragestellung, wie es nun vor Jahrmillionen oder so auf dem Mars ausgeschaut hat. Ob der Mars doch mal eine belebtere Welt war. Oder was es mit ihm genauer auf sich hatte. Auch von wegen dem, wäre da mal was ganz anders auf dem Mars gewesen, was dann auf dem Mars passiert sein könnte, daß alles so trist wie im Jetzt enden mußte. Weil: so weit ist der Mars im Grunde nicht weg von der Erdenwelt, dem "blauen Planeten". Der Mars, weiterhin in dem Bereich vorzufinden, in dem exklusiv Leben möglich wäre. In diesem bestimmten schmalen Gürtel, von dem man spricht, daß er überall in Sonnensystemen Leben bedingen könnte. "Supererden". Planetenkugeln, mit dem Auftritt der Erdähnlichkeit. Wie welche, die man bei "Tau Ceti" in die Sicht kriegte.
Sicherlich interessant, könnte man sich zu dem Wissen verhelfen, warum sich auf dem Mars seit einer halben Ewigkeit nun dahingehend nichts mehr abspielt. Wiewohl es, wie man vermutet, vor Äonen noch ganz anders war. Wenig dort am Mars, das sich momentan irgendwo von der Lebensfeindlichkeit in was anders zurückverwandeln möchte. Noch dazu bei all dem Rost da droben am Mars. Dieser schreckliche Rost.
Daß alles auf dem Mars ungefähr beständig bleibt, wie es derzeit so ist, wie dem länger schon war. Dieses, ein Riesenproblem. Wie es am Mars doch mal wieder zu einer Wandlung kommen könnte, die große Fragestellung. Wenn es bereits andere Möglichkeiten gegeben haben könnte, oben am Mars. Eine Atmosphäre mit Wasser, die man in Rechnermodellen betreffs des Planeten Mars für vor den Fernsehgeräten sitzende Zuschauer parat hält.
Alles, hat es das real gegeben, für den Mars halbe Ewigkeiten her.
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