Mal flüchtig was Füllstoff gemacht
Da war fast schon was Spaßiges zu bemerken.
Nachrichtensendung gab's. Und es waren nur so zu Anfang und im kurzen Beilauf Nachrichten auf Sendung.
Erst das mit so den Geschehnissen zwischen einer Supermacht und einem etwas kleineren Gebiet, das mal Teil dieser einen Supermacht war. Da sind irgendwo seltsam Schiffe zusammengestoßen, wurden konfisziert, und viel wenig für den Spaß war des weiteren am Platz zu merken.
Das war das eine. Dann begann das mit dem relativen Nachrichtenfreien, bis es zu einer Hatz durch die Animationen kam.
Mehrere Minuten lang die Lage eines Vereins, der derzeit nicht so gewinnt, wie es in der Vergangenheit oft genug der Fall war. Viele Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Und von dorther macht man sich gerade um was Sorgen, als hätte der Fußballverein kein besseres Spielerpotenzial. Könnte es bei diesen Leuten mit ihrem spielerischen Vermögen, das von jenen momentan schnöde versteckt gehalten wird, nicht geschehen, daß bis zum Ende der Saison nicht selbst noch jedes Spiel durchweg gewonnen werden könnte, besinnt man sich eines Besseren.
Um DIESES Problem ging es. Das derzeit viele nicht sehen wollen. Daß ... Daß andere durchweg auch öfters schon Glück bei ihren Spielen hatten. Mit Schiedsrichterpfiffen. Dem und dem Tor in letzer Sekunde.
Wenn sich da dran aber was ändert, bei dem, was dieser eine Verein an Spielern am Platz hat.
Dieses Unwichtige, das hat also ziemlich umgetrieben. Ging redaktionsmäßig groß. Jene Thematik. Wenn man mal nicht diese gegenwärtige November-Zeit im Jahre '18 nach dem Millenium ein wenig dabei war, sich von was bei sich aus einem Abend zuvor zu erholen. Was, das ein paar Nachrichtenmagazinausgaben früher abging. Angesichts dessen, wem man da ein Hologramm verlieh, mit dem man unterwegs war. Unnötigerweise. Ohne größere Not. Unverlangt. Überdies bei einem Spendenskandal. Nichtsdestotrotz: kleiner ging's nicht. Wo so ein Hintergrundfoto mit einem erkennbaren Gesicht für alles restlos hingereicht hätte.
Als das mit der sportlichen "Problematik" dieses Profifußballvereins vorbei, war da noch für ein paar Momentchen dies und das an hologrammäßigem Auftrieb mitzukriegen. Alle die der gewohnteren Politikerwelt, ausschließlich die an der Staatsspitze. Die bildete man figürlich im Körpergrößenformat ab. Beiläufig da was, daß neben dem Fußballproblem noch anderes Erwähnung finden hatte können. Von daher so gewichtigere Politiker, die man darbot, exklusiv die, der Moderatorin zur Seite gestellt. Und dann waren die kurzen Minuten schon vorüber, war der Wetterbericht am Auftauchen. Die Gagszene zum Schluß.
Bei einer nichtssagenden Füller-Sendung. So die rechte Lust hatte man zu nichts. Bei weniger an politischem Gehalt. Wäre da nicht das des Schifframmens gewesen, wäre fast nichts losgewesen. Wobei nicht klar ins Bild geriet, wie was eigentlich genauer zuging dort. Als fehle einem der Anfang der Geschichte. Denn es schien, die einen, kleineren Boote, daß die im Wasser stillstanden. Schwer zu sagen, ob sie vorher Fahrt hatten oder dann abrupt die Schiffsmotoren abgestoppt wurden. Damit was Größeres dagegenstoßen und rammen konnte. Oder wie immer das dort zuging. Jedenfalls fuhr ein größeres Schiff geradeaus und gegen ein kleineres. Und dann hatte sich das mit der Szene. Und es war bei verschwommenen Bildszenen von Bedrohungsansagen die Rede. Davon, daß mit echtem Beschuß und mit dem Tod gedroht wurde. Wenn man sich zu einer Gegenwehr entschied.
Trotzdem, der gesamte Nachrichtenmagazinauftritt wirkte komisch. Auch wegen des ewig lang ins Bild gebrachten Fußballproblems. Als fehle sie vielen doch, die Sicht darauf, daß der Dauermeister nicht doch aufs neue wieder Meister werden könnte. Auch diese Spielesaison. Momentan im Jahre '18 fast nicht in Blickweite, was wäre, wenn die Spieler dort sich plötzlich straffen. Bei dem, was ihnen zudem schon an die Gehörgänge klang. Sie zu lesen kriegten, erfahren mußten und das. Wie das dann wohl wäre, hätten sie neue Lust auf den Beruf? Die restliche Saison durch?
Bei den Spielern, die eigentlich dort spielen. Alles erfahrenes, hartgesottenes Spielervolk. Das weiß, wie man Titel gewinnt. Haufenweise gewonnene Titel, die sie vorzuweisen haben. Nur in Einzelspielen waren sie nun jahrelang mal zu schlagen. In Endspielen. Oder man mußte aus einem Wettbewerb ausscheiden, weil die unsäglich vielen Torchancen ungenutzt blieben. Man mehrfach den Pfosten traf. Bei einer Meisterschaft womöglich was anderes, die dauert viele, viele Spieltage. Da kann man noch immer Punkte aufholen. Und, unter Umständen, den einen oder anderen Punkt mehr.
Das derzeitige Problem, das man hat, obwohl das so am Fußballplatz nicht unbedingt ein beständiges bleiben müßte, nicht wahr?
So lange Minuten Fußball im Nachrichtenformat. Voll der Mittelpunkt: die Kümmernisse, Sorgen in einem Verein. Bei einer Mannschaft, die sich in Jahren eingespielt haben könnte. Wenige Personalwechsel. Schon die Frage. Die Politik und das, das behandelte man nicht so lange. Hatte keine besonderen und längeren Beiträge parat. Hat man sich mit der Sportredaktion verwechselt?
Andererseits: Vielleicht sollte man Kindern, Jugendlichen mal wieder was Worte wie "Autokratie" erklären. Was ein "Despot" ist, was nicht.
Jeden Tag ist das was Frisches. Eine Frischware.
Schließlich deuten da Figuren, die sich selber "alternativ" heißen, an, ein vereinigtes Europa, da hätte man es bei einer "Eurokratie" mit irgendwas einer "Autokratie" zu tun. "Eurokratie", als wäre das was einer "Autokratie" Vergleichbares. Für den abfälligen Tonfall.
Praktisch das, das das bei "Eurokratie" anklingt, man lebe dann in diesem Europa, schließt man sich weiter enger zusammen, bald in einer Autokratie. Einem Despotenwesen. Und das nur, weil man eine beschlußfähige europäische Zentralregierung hätte. Das andere, das dann lediglich nur mehr so die Regionen wären, Ländereien, die Regionalparlamente. Weiter nichts. Für die es jedoch auch noch eigene Haushalte und das Verschiedenste in parlamentarischen Verfahren zum Verabschieden gibt. Das, was man etwa so als einen regionalmöglichen Länderetat zur Verabschiedung bringen kann. Nur das, in der Folge, in einem Gesamteuropa, als ein Teil von was Größerem. Wie es so ungefähr europäischdeutschregional bei einem "Bundesland" zugeht. Daß mit dem der Sachverhalt ungefähr vergleichbar wäre. Derweil jedoch erweitert, zu einer gesamteuropäischen Perspektive.
Wobei man doch seit eh und je beim Thema altvorderer, vorgestriger "Nation" auch was Regionales auf Lager hatte. Bei dem einen Faktor, daß man sich schon mal in der Vergangenheit als "Nation" seit eh und je vielleicht dann und wann mal die ureigene Größe besser betrachtet hätte. Was das zum Beispiel seit einer halben Ewigkeit immer für ein Witz war, wenn Abgesandte einzelner europäischer Länder vereinzelt vor den nordamerikanischen Präsidenten hintraten und die Daherkommenen sich gewichtig vor ihm aufführten. Da könnte in der Vergangenheit schon das Tausendste Gelächter im Weißen Haus geschallt haben, kaum, daß der oder der, die oder die wieder davongeschritten waren. Nachdem einer, eine wegging, und man sich im "oval office" perplex anguckte: WAS? WAS war denn das? Bis sich das spöttische, hämische Lachen denn Bahn brach. Unter Umständen noch belauscht von dem männ-, weiblichen Staatsgast, der unter dem Eindruck der eigenen Wichtigkeit, Bedeutung voranlatschte. Umkehrgelegenheit hatte er, sie keine mehr. Konnte nur hoffen, daß der Lachanfall, ihn, sie nicht zum Mittelpunkt hatte.
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