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Blog von TeddeMehr

Künstler, die es gut hatten, bei IHNEN

3. November 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Was sich aus einem einfachen Anblick eines Beilaufbildchens auf einer Seite nicht ergeben kann.

Nichts Besonderes, erst mal: eine Person mit Hut am Kopf, grinsend. Kein Mensch denkt sich eigentlich was Böses bei der Betrachtung.

Zunächst muss man DEN überhaupt irgendwie erst kennen. An das hat da vielleicht einer mal gedacht, als er sich das SEINE überlegte. Er liefert Beguckern ein Porträtbildchen. Nur ist es nicht das kleinste bißchen das eigene Abbild.

Wobei, so die Bergsteigergilde, zu der der eine auf der Fotoabbildung mal rechnete. Dort, daß er eine Berühmtheit, eine bestimmte Größe war. Bei ziemlich viel Schatten, Kleinigkeiten, über die drüberhinweggesehen werden mußte, wurde, um ihn sich als "Held" behalten zu können.

Schwer zu sagen, warum die dort bei den Bergsteigern immer noch so viele an so einen denken müßten. Bei all der Zeit, die seitdem bei ihnen vergangen ist. Bei den vielen anderen, die mittlerweile aus was der Welt derer, die sich "Bergsteiger" nennen, ins Bild geraten sind.

Etwa die Huaba-Buam, die langhaarigen "Freeclimber". Bis in den letzten Muskel durchtrainiert. Oder der eine Bestimmte mit dem Namen Messner. Eher ein Weitgereister, Weltbürger. Als was des anderen. Daß man ihm allzu sehr DAMIT kommen könnte, ohne daß er batzig würde.

Da geht es ja fast in der Gegenwart auch dort bei den Bergsteigern so zu, wie sie sich das für die Bundeswehr in der europäischdeutschen Region vorstellen würden. So verehrungswürdig sind die einen Alten nicht, etwa die, die mal die Wehrmachtsuniform trugen. Daß man was dieser alten Generäle im Heute noch zu sehr bräuchte. Deren Charakter oft als zweifelhaft, zwielichtig zu erkennen ist, kaum sieht man kurz genauer hin. Ergebene, gedankenbefreite Diener, Handlanger des Regimes, daß sie waren. Die doch mit Dingen zu schaffen hatten, sich dabei zu selbsttätig an viel zu vielem beteiligten. Daß man das mit einer Person für die Heldenverehrung einer nachwachsenden Generation ziemlich anzweifeln kann. Wirklich, sieht man eine Sekunde mal genauer nach, vergeht manches einem schnell. Bei zu vielen unehrenhaften Handlungen, zu denen sie sich mit mit sich herabließen. Bei zu vielen blindwütigen Dörferzerstörungen, sinnlosen Erschießungskommandos, die vor Frauen und Kindern nicht Halt machten. Alles mögliche, wo sie vorn dran sich zeigten.

Genauso wie der eine das für die Bergsteiger auf eine gewisse Weise denn ähnlich ist. Als so eine führende Kraft im Propagandawesen für DIE. Na, DIE. Die "Nationalsozialisten". Auch zum "Duce" konnte der als deutsch- und italienischsprachiger Tiroler gut und gerne hinmachen. Kein Problem. Seine Filmchen mit all dem Heldenepos und einer Opferbereitschaft des einzelnen, die gewisse Ästhetik, die schätzte sicher auch der "Duce" sehr bei ihm. Daß er in Italien und im "Dritten Reich" für tolle Filmpreise gehen konnte.  Das Lob der Oberen, Mächtigen war ihm sicher, wegen der Nützlichkeit, die er für die faschistische Propaganda, ihre Vorstellung von der Welt, an den Tag legte.

Seine Filmchen, die drehte der eine auch noch in den fünfziger, sechziger Jahren. Kaum je, daß ein Filmschinken mal die gebirgige Bergwelt verließ. In etwa drehte der eine sein Zeug fast wie immer. Jetzt für einen Massenmarkt. Mit diesem und jenem Schmu. Nur, daß dabei nicht mehr zu überbordend was beim Seichten hineininterpretiert wurde. Weil die Zeit eine andere wurde, blieb vom anderen des Propagandisten nicht mehr allzu viel in Sicht. Bei wechselnden Filmpartnerinnen.

Aber nun, gerade im "Ruach" des Heutigen, im Laufe dieser besten Jahr '18-Gegenwart, so einer hergenommen, als ein beiläufiges Normalotyp-Bildchen nebendran gesetzt. Einer wie DER. Der Geschichte hat. Als müßte es einem was zu erzählen haben, findet sich der dort. Da könnt einer, der die Seite sieht, direkt meinen, die Fotografie, die hätte mit einer heute noch real existierenden Person was zu schaffen. Denn: Kennt man den am Bild vom Gesicht her eigentlich noch zu oft, weiß ihn zu verorten? Wie sie manchmal in den fünfziger Jahren auch bereits so arbeiteten, so manche, die es, aus dem von zuvor herkommend, in der neu entstandenen Bundeswehr auf Pöstchen schafften. Dort, daß sie hämisch, sardonisch "Unscheinbares" anordneten. Daß Kasernen so Namen von so welchen kriegten. Nicht diese jener, diese bei jedermann allzu geläufigen Namen. Sondern vielmehr solche, die es beim "Wüstenfuchs" und all dem auch noch mit dabei gab. Die im Generalstab ebenso mit am Tisch herumstanden, wurden Figuren und Klötzchen in der Gegend rumgeschoben. Dabei, daß die jedoch auch Fronteinsatz hatten. Trotzdem, der breiten Bevölkerung, daß sie namentlich nicht so ins Bewußtsein gelangt waren. Auch wenn sie bei allem so umfänglich Mitbeteiligte waren.

Wie nun DAS mit dem, einer auf einem schnöden Harmlosbildchen in der Gegenwartsepoche, vergleichbar ist. Damals, im Dritten Reich, war der einer, der dem System als Bergsteiger mit Kamera in der Hand diente. ER, in der Lage, eine Rotte Schauspieler anzuleiten, den Filmtroß bei ihm herablassend zu dirigieren. Damit, daß er der Propaganda aushalf. Für den eigenen Fron. Den von ein paar regionalen Filmpreisen zu einer Zeit. Wie die andere, jene Schönheit, damals, von der es hieß, der Reichspropagandaminister, der würde mit ihr ... Fremd gehen. Auch das noch.

Haha! Nicht wahr? In Hollywood hätte sie das vielleicht auch können. Der eine oder andere, daß der mit ihr an seiner Seite fremd gehen konnte. Je nachdem, wie der Ehemann, Familienvater und jemand Berühmteres war. Daß was Techtelmechtel für sie von Interesse war.

 

 

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