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Blog von TeddeMehr

Wenn wo bei Leuten erst mal noch alles wie eh und je scheint

18. November 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Die angesagteren Plätze einer Stadt. Die bestimmt jeder mal aufsuchen möchte, der in diese Stadt kommt. Angefangen von den Künstler-Treffs bis hin zu den noblen Speiselokalen mit Tanz und Musik und Vernissagen.

Dort, wo man sozusagen "In" ist, "schick".  Noch "schicker", wenn man sich dort vorzeigen kann, darf.

Manchmal kostet so ein Eintritt für so einen Ort wenig was, dann wieder um einiges mehr. Es kommt eben ganz drauf an. Wo man schnell mal hingehen möchte, wie der monetäre Kostenpunkt für so ein Plätzchen für einen ist.

Jetzt sind da also Leute in einer Stadt eingetroffen. Geradewegs welche, unter einem gewissen Gesichtspunkt ganz "neue" Leute.  Ewig nicht mehr wo dergestalt gesehen. Als DAS, was SIE tatsächlich angedeutet im Angebot haben. Als Mitglieder eines bestimmten Parteiwesen, erstmals mit sich und unter der Voraussetzung, was man offen oder insgeheim abbildet, trotzdem in ein Landesparlament eingezogen.

Aus dem heraus also, daß sie nun in dieser einen Landeshauptstadt, vor Jahrzehnten die "Hauptstadt der Bewegung", nicht nur so eine Politik nach ihrem Gusto machen wollen. Sondern sie gehen als so Leute, so jemand, der sich gewissermaßen jetzt mitunter auch was leisten kann, für "Vergnügungen" um. Frühstücken wollen sie, zu Mittag essen, ein Abendessen einnehmen. Auch für besser was. Nicht nur ständig beim "Griechen" von nebenan. Bei "Zaziki" rumzustehen. Bei dem seinem "Multikulti" und so. Da was zu lauschen. Ganz teilnahmslos, die Miene starr. Als wär Pokerspiel. Unbeachtet, obwohl man doch schon etwas bekannter ist.

Anderswo ist derweilen auch noch alles so munter, achtlos wie beim alten. Beim Althergebrachten. Hat man das, so das "Estäblichment", wie SIE davon in einer abschätzigen Weise davon sprechen, als hätte sich bei diesen "Etablierten" noch nichts irgendwie größer getan. Wäre da alles einstweilen noch einwandfrei. Dorthin begeben SIE sich jetzt, wo die Künstler aller möglicher Schattierung reingehen, überdies die, die es zuweilen lange mit den eigenen Künsten schafften. Zu Ruhm, Ansehen, Ehre, Status und zu mancherlei Geldmäßigem kamen. Diese exklusiveren Örtlichkeiten, für die man, um da einmarschieren zu dürfen, ein bißchen mehr Geld braucht, Budget. Irgendwie sonst reinkommen zu können, da müßt man mit einem, einer bekannt sein, daß man mitgenommen wird. Aber, diese Bekanntheit mit jemandem, die benötigen sie gar nicht, wenn es reicht, die Karte zu zücken. Wenn eine Buchung locker von einem Konto weggeht. Wenige Abbuchungen mehr das kleinste Problem. Und SIE sind mit sich drinnen. SIE. Mittendrinnen. Unter Volk.

Wie ganz gewöhnliche allgemeingültige Gäste, daß sie sich dort geben. Ohne was Arglist in den Augen geradezu. Muß man begreifen: Man kann das ja am Ende auch nicht wissen, wie lange da was noch dauern kann, bis sie denn an die Macht gelangt wären. Obwohl alles bei IHNEN in einem stetigen Anstieg begriffen ist, daß es IHNEN schwerfällt, nicht schon jetzt was einen Zeitpunkt abzusehen. Wann was mit einer Herrschaft denn so weit wäre. Daß SIE denn DIE wären, DIE, die regieren ...

Wenn jedoch das "Wahlvieh" weiterhin so gut liefert, kann was geschwinder gehen, als man sich was üblicherweise so denkt. Dann hat man sie dann, die Herrschaft. Bloß, einstweilen, bis dahin ... Kann man mitlachen. Bei vielen Witzen. Fast bei jedem Witz ist hier kein größerer Unterschied zum Rest, der ebenso lacht. Der Unterschied, er kann sich verbergen. Bis auf weiteres.

Bis dahin ist es kurz noch nicht so weit. Ist man glatt erst frisch eingetroffen. Als hergewählte Person. Man hat sich mit sich zu orientieren. Geht wo zum Essen hin. Beguckt sich unter anderem auch was Künstler- und Sonstwie-Gesichter. Ist einem all das "Multikulti", die Hautfarbe, die Religion, die Abstammung und das, noch verhältnismäßig piepe. Gewiß freut man sich darüber, daß man wo hingehen kann, wo man früherdings nicht so leicht hingekommen wäre, dort was Gesichter zu bestaunen, wo was Eintritt in diese bessere Gesellschaft ziemlich was des Kostenaufwendigen ist. Aber jetzt, jetzt spielt das bißchen Geld keine größere Rolle mehr. Neuerdings taucht man dort auf, wo Anwesende noch kaum was von einem wissen. Außer so krude. Direkt weiter Zufall, wird man erkannt, so einen Bekanntheitsgrad hat man dort noch. Als ob man nicht mit einem rechnen dürfte.

Nur, ist man dort mal, irgendwo des öfteren. Könnt wer ein Zeichen als was ein Zeichen als solches deuten. Wie man mal an einem Ort war, in ihm rumsaß und doch auch mal schon erkannt wurde. Beim Rumhocken.  Mit Sicherheit hat man sich das Geschehen eingeprägt. Wie man sich überall beiläufig alles einprägt, bis hin zum Klo, für die Notdurft, daß viele Wege einem heutzutage traut sind.

Wer kann manches wirklich immer verläßlich sagen? Hat einen Überblick darüber, wie es bei so Künstlern, Malern, Schriftstellern, Bildhauern und bei so welchen zugeht? Im Dritten Reich hat es das gesamte Spektrum an Künstlerberufen ebenso gegeben. Es erfüllte wertvolle Aufgaben.

Und, tatsächlich, sitzt man erst mit wem zusammen, weist unbestimmt eine Richtung, kann so einer, eine gut auch von so Filmen daherreden. Anfangen, von so den wüstesten Propagandafilmem einer hinterletzten Gegenwart, als eine Regisseurin das Kameraführungswesen revolutionierte, schwärmen. Das, das einem oft genug bis heute öfters gerühmt wird. Und manch ein Künstler, der redet auch in der Weise daher, daß man sich gut und gerne freimütig zu erkennen geben kann. Gut ein Ansatzpunkt. DIESE. Für einen. Daß man demnächst noch besser mittenrein kommen könnte, in so eine Künstlerwelt, Weil, Bestimmte da, die stehen irgendwann nicht mehr auf, hat man sich ein bißchen deutlicher als das benannt, was man ist. Nochgerade, bei einem Parteiwesen, in dem man sich abbildet. Sondern sie geben sich freimütig kund, haben dabei als Künstlerberufler ganz brauchbare Ansichten, Meinungen. Von Abneigung, Feindseligkeit, nicht die kleinste Spur. Berührungsängste: gegen Null. Deutlichkeit der Sprache: läßt nicht zu wünschen übrig. Wie man selber spricht, sprechen welche. Als freischaffende Künstler, Kunstschaffende, alles andere als so die dieses ewigen "Multikulti". Das sagt einem eine oder einer voll an, was früher war, das gesamte "Multikulturelle", das wäre ihr, ihm sowieso schon lange auf den Geist gegangen. Jetzt ändere sich hier immerhin mal was.

Nicht wahr? Nicht? So könnt's denn geradewegs auch sein. Daß einem ausgeholfen ist. Da setzt sich wer wie selbstverständlich zu einem dazu, nachdem er, sie nun das Gesicht von einem kennt. Was mit einem anzufangen weiß. Ein Finger zeigt und deutet, hilft einem mit den Namen der Gestalten in der Umgebung der und der Lokalität aus. DIE da. DER. Man müßt vielleicht DEM, DER nur kurz vorgestelllt werden. Dann .... Nein, dem dort weniger. Der auch nicht. Oder die. Abfällige Handbewegung.

Wer weiß, wie der Reichspropagandaminister ehedem seine Künstler-Konsorten, männ-, weiblich, einsammelte. Denen er späterhin nach der Machtergreifung beim beruflichen Fortkommen half. Daß sie groß und größer wurden, am Boulevardhimmel im Dritten Reich die grell leuchtenden Sterne. Einer war einer, den die Frauen immer liebten, der ewige "Frauenliebling". Einer wie ein "netter" Kumpeltyp, den vielleicht jeder gerne als seinen "Kameraden" irgendwo gehabt hätte. So, wie man sie darstellte, aufbaute. Dann, die hübsche Regisseurin, in dem Ruf, der "Reichspropagandaminister" und die eine, sie hätten ein gemeinsames Liebesleben. Echt wahr, DIE und DER.

Niemand von denen waren diese, die zuschauten, nach Möglichkeit bei der nächstbesten Gelegenheit rauszukommen, aus diesem "Reich". Solange das noch einigermaßen gesund und munter für einen hinhaute, dieser "Heimat" mit DENEN entfliehen zu können.

 

 

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