Britannien den Briten und so
Das in Großbritannien. Groß was die dauerberieselnde Neuigkeit.
Die Variation eines Spruchs. Wie man ihn in so tausendfach denn ähnlich kennt.
Dergleichen, was man in Britannien ungefähr so vernimmt: "Britannien den Briten". Dergleichen klingt woanders in der Weise: "Frankreich den Franzosen", "Italien den Italienern", "Deutschland den Deutschen", "Polen den Polen". "Hinterm Mond" denen von "Hinterm Mond".
Allerbeste "Hautkopf"-Welt. Dort die eingängigste Parole.
Bloß hier ist man soeben exklusiv bei den Briten am Planeten gelandet. Befindet sich dort, wo "Dr. Who" neuerdings öfters ausschließlich dem Königshaus dient. "Dr. Who", das muß man sich vorstellen. Der "Time lord", geradezu der beste und verläßlichste "Brite".
Weil an der Stelle nun mal textmäßig hauptsächlich was Britisches erwähnt werden soll, bleiben wir das auch: "very britisch". Was festzuhalten ist: Über eine Dekade lang haben so politisch rechtsraus drehende reichere Briten sich abgerackert, tonnenweise "Pfund" wo in eine trübe Kampagnenwirtschaft reingeschaufelt. Daß so was wie der "Brexit" dem britischen Volk doch mal die Gelegenheit werden könnte. Nach einem abgehaltenen Referendum ergab sich für die seltsamen EU-Widerständler wirklich denn eine knappe Mehrheit, echt wahr. So irre eng ging es dabei im Grunde zu, es hätte am nächsten Tag ein anderes Endergebnis geben können.
All diese so rechtslastigen Bemühungen der "Brexit"-Anreißer, obwohl von ihnen selten einer arm war. An Geld, monetären Kleinigkeiten, ermangelte es ihnen fast am allerwenigsten. International, daß es ihnen auch nie an irgendwas fehlte. Bei einer uneingeschränkten Reisefähigkeit nach überallhin, hatte man Lust zu was, war sie, die Reise.
Fast keiner von denen, die die "Brexit"-Kampagne durch die Jahre schafften, hat das Kleinste davon zu gewärtigen, was einen gewöhnlichen Briten demnächst anbetreffen könnte, wenn der "Brexit" für ihn oder sie erst die Realität ist. Muß man sehen, das Geldzeug der "Brexiteers", all die Aktien, Derivate und der Rest von dem Zeugs, das geht da weltweit. Ob ohne oder mit "Brexit". Das hat im Gelduntergrund seinen ständigen Spuk. Das von sich, das man arbeiten läßt, ohne daß man höchstselbst größer damit zu begucken ist. Man wird oftmals nicht mal genannt, wenn man in Asien anteilig an einem Handel beteiligt ist, bei den Nordamerikanern was sich im Wirtschaftskreislauf befindet. Regelrecht überall auf der Welt funktioniert das. Wie der Spruch "Britannien den Briten", der in einer anderen Sprachengegend so die Tausendste Abwandlung erfährt. Wie was beim Nordamerikaner: "Nordamerika den Nordamerikanern", "America first"; "we make America great again".
Da fehlt sich nicht das bißchen was. Als man jahrelang in die "Brexit"-Kampagne Geldwertes reinpumpte, war das nichts, obwohl dorthin was Geldbeträge Abluß hatten, wovon irgendwas größer wehtat. Was einem gewöhnlichen Inselbewohner dann relativ bald schmerzen mag, wenn der erst mal seinen "Brexit" verordnet abgefeiert hat.
Und man kann durchaus das eine festhalten: Das mit dem "Brexit" hat vor allem mit einer Rechtsrausdrehung zu tun. Bloß das Land, das war ein anderes. Dieses gewisse Etwas eines Dexter-Wesens, es ist den britischen Inselbewohnern englischsprachig. Eine engliches Sprache und nebenher ein Begehr von unsäglich reichen Leuten. Die nach überallhin an jeden Ort auf der weiten Welt mir nichts, dir nichts abreisen, um trotzdem daheim auf der Insel solch ein Gedankengut an den Tag zu legen. Bei den Bewohnern der Insel freiweg so was abzusondern. Was so in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts noch seine Klarnamen hatte. "Faschist", das hieß sich der "Duce" in Italien selber noch, der "Führer", der hatte für sich das im deutschen Angebot: den "Nationalsozialismus".
Die höchsten Grenzzäune, daß sich welche wünschen, die mit ihrem kleingeistigen "Brexit"-Zeugs richtiggehend noch auf Europatournee anzutreffen waren. Damit in den europäischen Ländern auf längerer, kürzerer Städtetour rumgeisterten. Wie was irgendwelche britische "Rockmusiker" seit Jahr und Tag. Bloß, daß DIESE, die Tournee hatten, was verbreiteten, das nicht das geringste was mit althergebrachter, freigeistiger Rockmusik aus Großbritannien zu schaffen hatte. Eher mit dem, dem des ewig kleinteilig Bornierten. Dem geistigen Muff eines Regionalhorizonts. Eines "Rasse"-Denkens.
Und trotzdem gab es für so welche bei so was auf der europaweiten Tourneereise Applaus. Sahen sie bei ihen Auftritten Besucher, Autogramme schrieb man ebenfalls. Bei DEM, was man vom Restmüll rausgeholt darbot, hämisch sardonisch rüberbrachte.
Und daran ist auch noch zu denken: Der eine britische Prinz, daß der nicht mit einer Engländerin Händchen hält, wie die meisten anderen im Königshaus im Jahre '18 nach dem Millenium. Sondern mit einer aus Nordamerika. So was dergleichen, wie das auch bei dem und dem der "Brexit"-Anreißerherrschaften der Fall ist. Unbegreiflicherweise bei JENEN. Man ist eher ausländisch verheiratet. Reist ab und zu zu den Schwiegereltern tief nach Europa rein. Um dann als Brite laut was davon zu erzählen, am liebsten würde man die britischen Miliärflugzeuge aufsteigen lassen. Um mal was Landstriche am europäischen Festland zu bombardieren.
Wenn das nicht groß ist. Das eine, das scheint man "privat" zu sein, das andere als "Brite".
Doch die Frage, wo da die Britinnen abbleiben. Bei dem gesamten "Brexit"-Thema. Oder was ist das bei einer Britin mit dem britischen Mann, gibt sie dem "Brexit" den Vorzug? Als ob man sich nicht lange scheiden zu lassen hätte, für den "Brexit". Wenn schon "Brexit", dann auch im Schlafzimmer. Oder möchte man behaupten, daß eine ausländische Eheschließlung in Britannien nicht auch zu einem größeren Politikum werden könnte, unter der Voraussetzung: "Brexit", der heißt: "Britannien den Briten".
Da kann man am Ende so die Ehepartnerschaftsfrage nicht außer acht lassen. Entweder will man ihn, den "Brexit", oder nicht. Und dann, ist "Brexit". muß man irgendwann "britisch" verheiratet sein. Überdies als Superreicher, der die "Brexit"-Idee nochgerade noch grundlegender an den Tag legt als jeder normale Brite. Da kann, darf so ein "Brexit" auch nicht vor dem ehelichen Doppelbett haltmachen, oder? "Ausländer" oder "Ausländerinnen" raus, muß das "In bed" heißen.
So bei dieser Britannien den Briten-Frage. Da ist es dem Briten dann am Ende ganz zwangsläufig nur noch erlaubt, an Engländerinnen herumzuküssen. Solchen, die auch tatsächlich von der Abstammung her schon längerem Engländerinnen sind. Oder etwa nicht? Oder wie war das damals im "Dritten Reich", als man ganz genau nach der jüdischen Abstammung guckte? Selbst beim "Führer" und "Breitbart" entdeckte man Großmütter - nur, getraut hat man sich DAS nicht beim "Führer", vor ihm auf das eine Thema zu bestehen. So was mehr als beiläufig daherzuschwatzen, das hat man tunlichst dann unterlassen. Ist lieber nicht drauf rumgeritten.
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