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Blog von TeddeMehr

Dämm sich einer als erstes 'ne Höhle

13. Dezember 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Wie es aussieht, ist alles auf dem Mars länger her. Geradezu halbe Ewigkeiten.

Daß festzuhalten ist: Auf der Marsoberfläche, so wie die Erosionskräfte und das mit dem Faktor "Rost" arbeiten, wird wohl kaum noch was größer oberhalb zu entdecken sein. Von dem, was irgendwann mal am Mars losgewesen sein könnte. Setzt man voraus, daß die Bedingungen am Mars mal andere waren. Lebensfreundlichere. Stimmt das, daß es Meere gegeben hat. Weite, gebirgige Oberflächen. Ländereien, voll mit Bewuchs. Das Wasser dieses und jenes Sees, Meeres. Wasser schließlich zuvorderst das Ding, das auf Erden vieles bedingt. Es muß wo noch größer vorhanden sein. Jenes Wasser, ohne das, daß nichts Momentanes auf der Erde viel weiter kommen könnte.

Bloß, das Wasser, das ist erst mal weitestgehend vom Mars verschwunden. Man muß nach ihm richtig detektivisch fahnden. Viel deutlicher ist am Mars alles, was mit Trockenheit, Dauerwüste zu schaffen hat.

Trotzdem: Unter der Marsoberfläche könnte es noch manches geben. Im Marsuntergrund könnte man eventuell all das auffinden, zum Vorschein bringen, von dem man auf der Marsoberfläche weit und breit nichts mehr sieht. Außer jeder Menge Gesteinsmassen einer Bröckchen- und Scherbenwirtschaft.

Unter der Oberfläche müßte man demnach herumzubuddeln beginnen. Um vielleicht was zu gewahren, was es vor Äonen auf dem Mars gegeben haben könnte. Ähnliches, wie beispielsweise was Schalengetier bis hin zu den Dinosaurierknochen, wie man sie auf Erden bei Ausgrabungen bis in die Gegenwartstage hinein zum Vorschein bringt.

Das heißt, der Mars, der könnte demnächst zum großen menschlichen Buddelplaneten werden. Ein Königreich für den Archäologen und Löcherbohrmeister. Löcher graben, bohren, das könnte man am Mars praktisch allerorten wie wahnsinnig. Bestimmt auch, um sich, kaum am Mars eingetroffen, unter der Bodenfläche einzugraben. Dort drunten, daß sie schließlich wahrscheinlich herzustellen wären, die für einen Menschen passenden Lebensbedingungen. Die wenig mit den am Marsboden vorherrschenden Umweltbedingungen zu schaffen haben.

Angesichts der Marsverhältnisse kann man sich kaum was anderes vorstellen, als das: daß man sich schleunigst untendrunter eingräbt. Der Buddel- und Bohrmeister wird am Mars der König sein, der Maurer und der mit dem Dämmaterial, der Abdämmer. Gegen eine Strahlung, all das. So welche, die wären mit ihren Kenntnissen am Mars in erster Linie gefragt. Genauso wie das des Archäologen sämtlicher Fakultäten, die Höhlenfoscher und jene Biologen, die mit sich nichts anderes unternehmen, als belebte Vergangenheit zu erkennen und zu erforschen. Um das herauszufinden, was sich genau vor halben Unendlichkeiten am Mars ereignet hat.

Schließlich ist der Mars deswegen so interessant, weil er sich wie die Erde in dem Sonnenbereich befindet, bei dem man voraussetzt, daß in so einer Entfernung zur Sonne Lebensentwicklung möglich wäre. In so einem Bereich etwa sieht man durchaus auch bereits jene "Supererden" bei dem Stern "Tau Ceti", die man auf ihren Umlaufbahnen um "Tau Ceti" in die Wahrnehmung kriegte. Zwei wahre "Superplaneten", die man seit längerem aufzuhellen begonnen hat. Und, in der Hinsicht ist der nahe Mars schlußendlich auch nicht zu verachten. Von daher mit dem, dem des "blauen Planeten" Erde vergleichbar. Weil der Mars seine Möglichkeiten eventuell bereits mal hatte und dergleichen Umstände zukünftig irgendwann wieder haben könnte. Deswegen vermutet man ja all das, diese früheren anderen Umweltbedingungen am Mars droben. Weil er es durchaus jederzeit zu einer regelrechten Superwelt bringen könnte. Oder das irgendwie hinter sich hat. Das, was man eben herausfinden möchte, was da am Mars genau passierte. Bei all den Modellen, die man sich erarbeitet hat, daß am Mars mal vieles anders gewesen wäre, ganz anders, wie es einem im Heute schnöde am Mars in Sicht gerät.

Es heißt, mit der gelandeten Sonde "InSight" sollen Bohrungen im Marsboden durchgeführt werden. Bis zu sechs Meter Tiefe oder so. Was den Anfang machen soll, den urzeitlichen Geschehnissen auf dem Mars auf die Schliche zu kommen.

Wobei man öfters nebenher davon erfährt: Höhlen, die hat es auch am Mars. Wahre Höhlensysteme. Ob es die nicht ohnehin grundsätzlich wären? Höhlen. Vorhandene Höhlen, in die man lediglich reinzulatschen bräuchte. Um seinen ersten Stützpunkt wo zu haben. Höhlen müßten relativ geschwind abzustützen und zu dämmen sein, nicht wahr? Was zu erzeugen, das an eine Sauerstoffatmosphäre herankommt. Eine, wie sie der Mensch nötig hat.

In Höhlen könnte eigentlich jeder sofort rasch rein, der auf dem Mars landet und genau darum Bescheid weiß, wo sich eine Höhlenanlage befindet. Um dort augenblicklich an die Arbeit zu gehen. Eben das: die Decke abstützen, abdichten, für Strahlenschutz sorgen. Die Höhlung grundsätzlich erdbebensicher zu gestalten. Dafür zu sorgen, daß nichts mehr beim kleinsten unvorhergesehenen Ereignis einstürzt, nicht wahr? Von einer Höhle aus könnte man dann wahrlich in jede Richtung loslegen. Das mit sich als den nächste "Pionier"der Marke "Iron man". Ein Siedler, der den sportlichen Kampf gegen die widrigsten Bedingungen aufgenommen hat. Das große Abenteuer, das die "erste Besiedlung" am Mars heißt. Am Mars oben könnt man schlußendlich wirklich alles anstellen. Was immer man als Mensch mit sich in Begehr hat. Schließlich ist oben am Mars kaum mehr irgendeine besondere Kleinigkeit, die man, anders als etwa auf dem Erdplaneten, erst lange umständlich kaputtgehen lassen muß. Mühsam viel zerstört werden muß am Mars nichts mehr. Am Mars ist epochal das meiste hinüber und am Dauerrosten. Sorgen braucht sich am Mars droben keiner mehr für nichts um irgendwas machen. Die Marsatmosphäre, wenn man die erst zum Kippen gebracht hat ...

 

 

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