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Blog von TeddeMehr

Der erste Seismograph draußen von der Erde, am ersten "Claim"

25. Dezember 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Langsam entwickelt sich das Ding am Mars. Nach bald einem Monat hat man was ausgepackt.

Einen "Seismographen" hat "InSight" auf die Bodenfläche des Mars aufgesetzt.

Demnächst sollen erste Daten übermittelt werden. Wie es so ist, welche Erschütterungen von unter dem Marsboden gemessen werden können.

Resultate von einem Erdbebenmeßgerät.

Das, zu gucken, was für besondere Aktivitäten es unter der Marsoberfläche so gibt. Vulkanismus und so. Ob sich unterirdisch eine Erdplatte rührt. Eben so die Geschehnisse von unter drunter, die mal bald besser kennen möchte.

Das Gerät muß nur noch ungefähr so den Bodenbegebenheiten angepaßt werden, sprich, es ist gerade hinzustellen, ebenerdig, ohne Rutschgefahr, dann ...

Dann kann alles tüchtig zu arbeiten beginnen. Daß hier Daten unverfälscht versandt werden.

Die gesamte gelandete Gerätschaft, von Haus aus nichts Reisetüchtiges, sondern dafür vorgesehen, an einer Stelle plaziert zu bleiben. Sich ausbalanzierend in den Untergrund reinzubohren. Den eigenen Aufbau bei dem starken Wind möglichst austariert zu halten, daß einem längeren Bohrbetrieb nichts entgegensteht.

Alles im Dezember des Jahres '18 nach dem Millenium für Präparierung, Vorbereitung. Für das erste größere Bohrunternehmen auf einem erdfernen Planeten. Droben am Mars hat man in Echt jede Menge allererste Male.

Wer weiß schon, was sich alles auf dem Mars findet. Herumrosten tut auf alle Fälle einiges. Was auf metallische Strukturen verweist. Viel was Metallerz, durch den Rost erodiert und in Feinstaub verwandelt.

Muß man sehen, ob da was zu einem echten "Claim" wird. Was sich entwickelt. Ob etwas schlimmer in Erscheiung tritt, das die irdische Weltwirtschaft befeuern könnte. Vielleicht wäre es das, könnte man auf Erden für einen "Goldrausch" sorgen. Gewiß mal nichts Schlechtes. Damit sich so Investments finden lassen.

So private Raumfahrtunternehmen hat es ja schon. Einstweilen noch ein wenig desorientiert. Zunächst, daß man mit einer Raumtouristik-Idee herumspielt. Der oder der, der es sich leisten kann, gesundheitlich nicht größer angeschlagen ist, der in nächster Zukunft für die und die Erdumkreisung in den Weltraum-Äther der Schwerelosigkeit hinausgeschossen werden soll. Bloß, so was Rechtes ist das auch wieder nicht. Da wäre eine andere Art der Einkommensquelle schon wünschenswerter, als "bloß" so regelmäßige Ausflügler-Flüge von Touristen-"Astronauten" per wiederverwendberer Rakete oder "Shuttle" raus in die Schwärze des schwerelosen Vakuums. So ausreichend befeuert sich mit so was nichts.

Wohingegen was größer losgehen könnte, würden droben am Mars so Erze, Metalle gefunden. Vorkommen an schürfbaren Edelmetallen, das wäre der Bringer. Wer weiß, zu was es dann noch kommen könnte, auf Erden. Wenn da so Wirtschaft, Industrie erst die richtige Witterung aufgenommen hat. Rechnen Leute da was rum, was Unkostenrechnung im Gegensatz zu einem möglichen Gewinn. Sobald das Rechenergebnis wäre, daß der Gewinn alle Kostenexplosion bei weitem sprengt. Dann ...

Da wäre schon was Geldfluß drinnen, für Dinge auf dem Mars. Daß plötzlich Gelder für Marsunternehmungen zur Verfügung stünden, an die man bei sich bis dato noch nicht mal im Traum dachte. Wahrhaftige Dagobert Duck'sche Geldspeicher-Dimensionen.

Deswegen wird es interessant werden, die Ergebnisse der Bodenproben und all das zu sehen, das sich aus dem Bohrunternehmen am Mars ergibt. Wobei sicherlich das Hauptproblem das wird, wie geschwind man was von der Erde Richtung Mars und umgekehrt verbringen kann. Wenn allerdings so ein regelmäßiger Raumreisebetrieb erst am Laufen wäre. Zunächst müßte man für haufenweise Buddelgerät am Mars sorgen und später erst darum, wie Ausgegrabenes in die Erdnähe verbracht werden könnte. Wer weiß, zu was man alles fähig wäre, hätte man die Dinge erst ins Rollen gebracht, daß Ausdruckergerätschaft oben am Mars gelandet wäre. Daß dortam Mars alles gebaut würde, was man braucht.

Zu was man damit fähig wäre. Alles, was man an Gerätschaft vielleicht am Mars benötigt, das wäre Ausdruckerware. Droben am Mars druckt man aus. Selbst die Raumfahrzeuge, in den man was reinladen könnte. Und was da geladen werden kann, das weiß man erst, wenn man darüber Bescheid gekriegt hat, was alles im Marsboden steckt. Nicht mal menschliches Wartungspersonal müßte rauf, das mit den Automaten, der Robotik würde reichen.

Für den Anfang wäre ielleicht nur etwas für den profanen Schmuckmarkt nützlich. Wobei, rund um den Erdball ist man besonders hungrig nach seltenen Metallen. Die sich etwa in Mobilfunkgeräten und so verbauen lassen. Das Zeug, auf der Erde "seltene Erden" genannt. Eine riesige Gier, die danach besteht. Keine Kosten und Mühen, die man scheuen würde, so was selbst sich noch vom Mars her anliefern zu lassen. Und wenn erst ein dichteres Netz an Verkehrsmitteln für den Weltraumflugbetrieb eingerichtet wäre. So haufenweise Flüge zum Mars und vom Mars zurück: "Shuttle"-Betrieb. Nicht mal auf der Erde müßt man was viel verbauen, könnte das Zeug am Mars droben einfach aus dem gelandeten Materialiendrucker holen und den Baukasten sich vollautomatisch zusammensetzen lassen.

Kommt allerdings alles erst mal drauf an, was sich am Mars finden läßt. Bei der Metallurgie. Und an organischen Stoffen. Schließich beinhaltet "InSight" nicht nur eine Kamera, einen Seismographen und einen Bohrer für die Tiefenbohrung, sondern auch ein Labor für die Sofort-Analyse.

Wenn sich aus der Bodenprobenanalyse allerdings was Schönes ergäbe, allzu lange wird man das mit Sicherheit nicht vor der Welt geheimhalten. Nicht bei dem vielen Geld, das man für die Umsetzung seiner Gedankengänge und Ziele benötigt.

Wofür erst mal eine gewisse Goldgräberstimmung vonnutzen wäre. Für einen größeren Anstoß zu sorgen. Daß es auf das ankommt, was für Ergebnisse die Bohrturmanalyse bei "InSight" bringt.

 

 

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