Etwas Uniformität mit Warnwesten
Die mit den Warnwesten, schon seltsam.
Einerseits diese soziale Komponente, daß man eine Aufregung auch mal "gerecht" nennen könnte; durchaus Verständnis für was aufbringen, möchte, wenn wer für eine Verbesserung von Lebenverhältnissen bei einer Teuerungsrate sorgen will. Andererseits: das mit der Gewalt. Der schieren, reinen Gewalt. Dieses Etwas, das ebenfalls ein Antlitz kennt.
Bei dem, was da als Geruch in die Nase steigt. Wie eine Erinnerung in den Sinn kommt, eine aus dem Ende der zwanziger, Anfang der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die "Weimarer Republik". Als die "Nationalsozialisten" den Leuten auch mit "sozialistischen" Erläuterungen daherkamen. Schließich auch den "Sozialisten", den DIE als Begriff im Parteinamen führten. Das hieß, sie waren auch "Versteher", "Kümmerer", so um einen "besorgt", man stelle sich vor. Für sich einnehmen konnten sie am Ende viel zu viele. Sie einfangen in ihr Gespinst.
Man kommt so als "Gelbweste" mitunter auch in die Städte, um in alles mögliche anzurichten. Etwa Geschäfte zu plündern, Autos anzuzünden. Nebenher, daß man sich mit Dingen bewaffnet vorzeigt, die einen nebenher auch umbringen könnten. Selbst so eine gußeiserne "Boule"-Kugel, die an passender Stelle über den Schädel gezogen zu bekommen, schwer zu sagen, wie der spätere Zustand von einem ist, der so einen Kugelhieb überlebt hat. Auch das ist bei der Angelegenheit Gewalt eine Kleinigkeit, die denjenigen ähnelt, die sich ehedem, die Tage der "Weimarer Republik", als SA-Horden umtrieben.
Und, wie es scheint, ist das dort in Frankreich gut wahrzunehmen, daß man bei all dem Wüten am liebsten manch andere noch mitreißen würde. Jeden vielleicht, der gewissen Frust in sich fühlt, wähnt, er wäre irgendwie unter den zu kurz Gekommenen, gesellschaftlich. Schlußendlich das, daß einem nicht so recht klarsein möchte, was sich neben der sozialen Komponente, die die "Gelbwesten" freiweg ansagen, noch hinter allem verbirgt. Die politische Darstellung, als könnte quasi erst mal jeder eine "Gelbweste" sein.
Echt jeder? Betrachtet man sich bei dem Thema kurz das. So den Ausgang der letzten Präsidentschaftswahl in der europäischen Region "Frankreich". Da hat es einen Mehrheitsentscheid gegeben. Daß jemand, der in einer Sekunde vorkommen wollte, wieder nach hinten zurücktreten mußte. Schließlich könnte man meinen, die "Gelbwesten" könnten es von daher direkt schaffen, mit all dieser aufbrausenden Gewalttätigkeit und einem verständnisheischenden Gerede, das einen sozialem Hintergrund vorgibt, bald noch die herrschende Regierung zu stürzen. Daß also das mit den "Gelbwesten" eine Putschunternehmung wäre ... Nach einem besseren Versuch sieht es jedenfalls bereits aus. Was wäre das dann, was zum Vorschein käme? Hätte es ein demokratisches Angesicht? Wäre durchaus interessanter, noch genauer erkennen zu können, aus was für einer politischen Richtung die in ihrer "Aufgeregtheit" zu überreichlich Gewalttat fähigen "Gelbwesten" denn am Ende kommen.
Schließlich ist der französische Präsident eher ein Europafreund, Jemand, der willens ist, Europa voranzubringen. Statt wie andere zu was Gestrigem, geradezu Vorvorgestrigem zurückkehren zu wollen. Zu so was, was der altvorderen tauben Nationen mit ihren "strikten" Nationalgrenzen und so. Für ein starkes Europa steht der Mann ein, mit dem im Hintergrund wurde er auch gewählt. Daß er grundsätzlich im Gegensatz zu dem Geist stand, den seine verbliebene Gegenkandidatin in der Hinsicht an den Tag legte. Eine, die sich nebenher fast schon im französischen Präsidentenpalast drinnen sah. Um mit sich und ihrem entwicklungsfähigen Dirigentenwesen den Thronsessel einzunehmen. Den zu nehmen; dort darauf zu hocken, nichts drängelte mehr bei ihr. Wofür sie bei den Franzosen auch längst die Tausendste Kreide fraß und weiterhin fressen muß, ja mal dorthin zu gelangen, wo der eine, der Gewählte, derzeit bis auf weiteres herumsitzt. Selbst jetzt, im Angesichte der "Gelbwesten", ist es noch DER.
Straßenkrawalle, die wenig Rücksicht auf nichts nehmen, die sich in der europäischfranzösischen Regionalität präsentieren. Bei eben dieser gewissen Undeutlichkeit jener Gestalten, die sich mit den gelben Warnwesten beinahe uniformieren. In den sozialen Medien im weltweiten Netz französichregional, daß man in Flüsterzirkeln traut zusammen hetzt, eine deutliche zornige Sprach nach vorne bringt. Hetzparolen, all das, das dort klingt. Daß es sich nach mancherlei von Rechtsraus anhört, vernimmt man so was aus dem Französischen in den hiesigen europäischdeutschregionalen Nachrichtenmedien. Daß so was eigentlich ein allzu bekanntes Charakteristikum derzeit ist, wie es mancherorts zugeht. Auch, weil so die "Gelbwesten" so Sympathisanten haben, beispielsweise deutschregional. Bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen, daß sich welche in Gelbwesten zeigten. Gerade jene, politisch rechtsgerichteten Kräfte. So die Rechtsrausdreher, die sich ziemlich direkt den "Gelbwesten" zuneigen. Die, die sich in der Gegenwart mit dem Wort "Rechtskonservativ" verharmlosen. Nachdem das Wörtchen "faschistisch" zu vielen zu viel zu deutlich sagt.
Das alles, das auffällt. Daß man fast zu der Meinung gelangen könnte, zu wissen, von woher am Ende der Wind bei den "Gelbwesten" so weht. Was so diese "Gelbwesten" tatsächlich für Leute sind. Die nun eben so ungehemmt sich freien Lauf lassen. Mit ihrer mannigfaltigen Gewalttätigkeit. Aus der heraus sie nach jedem rufen, der irgendwie mit was sozialen Umständen unzufriedener wäre. Wie so bereits Schüler der europäischfranzösichen Regionalität, die mit dem und dem ihres Schulsystems Probleme haben. Daß die auch in so gelbe Warnwesten schlüpften.
Und wieder diese eine Name. Den auch die "Gelbwesten" für sich nehmen. Den einer "Bewegung". Auch die "Nationalsozialisten" der zwanziger, dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, die sahen sich als "Bewegung". Entweder warst du für die "Bewegung". Oder du warst nicht für die "Bewegung". Dazwischen gab es wenig. Und es führte in der "Weimarer Republik" zu einer Machtergreifung. Zu einem "Ermächtigungsgesetz".
------