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Blog von TeddeMehr

Fünfhundertzwanzig Tage der Reise?

15. Dezember 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Muß mich verlesen haben. Oder da ist was als Zahlendreher bei mir angekommen: 520 Tage? 250?

Mann, Mann, wär das hilflos. Alt. Fünfhundertundzwanzig Tage. Sechziger Jahre-NASA-Stil. Viel besser wär das nicht.

Man möcht hier andauernd irgendwie ins Weltall. Und man hat scheinbar fast nichts auf Lager, fast nichts zur Hand. Außer diesen komischen, altertümlichen Rückstoß-Raketen. Sonst ist da wirklich überhaupt nichts los? Laue, traurige Hinterlader-Dinger?

Ganz grundsätzlich: Man hat "Oumuamua" gesichtet. Von ihm Kleinigkeiten der Welt erzählt. Und, nebenher, was für Sachen wäre man bei dem Thema in Wahrheit gewachsen? Welchen Angriffen aus dem All, auch nur so was, so was ein bißchen was aus den Neunzehntes-Jahrhundert-Wissenschaftsgeschichtlein für den Spannungsbogen einer Leserschaft? Viel weiter ist man nicht.

Da hat man auf Erden praktisch jedes streunende Licht an, leuchtet wie eine Wunderkerze rein in die Untiefen des Weltenraumes. Und dann ist zu lesen, daß man fünfhundertundzwanzig Tage zum Mars unterwegs wäre. Mit einer, na, so was wie einer "Rakete", an der überdies das allerkleinste Löchlein was Verheerendes sein kann. Wie derzeit, Dezember des Jahres '18 nach dem Millenium, von einem Schrecken was zu erfahren war, der so Astronauten auf einer Weltraumstation befiel. Wegen eines winzigen Lochs.

Derweil man glattweg was wie den Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua" gesichtet hat, "Oumuamua" - mit all diesen Emblemen, Wappen oder Buchstaben dran, als hätte der Flugkörper auch ohne menschliche Namensgebung bereits eine Bezeichnung. Darüber teilt man der Weltöffentlichkeit Dinge mit, daß sich zuletzt die Wahrscheinlichkeit erheblich erhöht habe, daß "Oumuamua" doch ein "Raumschiff" wär. So die Messungen an dem Teil, Monate her jetzt, die hätten schließlich zu einem Resultat geführt. Ein "Hohlkörper", weniger Gewicht am Asteroiden/Meteoriten, das sollte an "Oumuamua" Meßergebnis sein. Ein Ergebnis, daß da fast nun das einer extraterrestrischen Intelligenz ins Spiel käme. Mit der man es wohl kaum aufnehmen könnte, würde was von da angreifen wollen. Weil man schließlich so einen Charakter hat. Einen, daß sich die eine Frage stellen könnte: Erst dreinhauen? Dann fragen, was eigentlich los ist: "Friede"?

Nebenher, wurde man von "Oumuamua" tatsächlich quasi "gegrüßt", blickt man da mit seinen Teleskopaugen hübsch Richtung "Tau Ceti". Träumt ziemlich laut von so zwei "Supererden" bei "Tau Ceti" vor sich hin. Könnt man dort nur hingelangen, nach dem Stern "Tau Ceti", dann ... Jene Geschichte, daß der "Siedler", "Pionier" Lust auf Eroberung, eine Inbesitznahme hätte. Dese zwei "Supererden" bei "Tau Ceti", die wären es für den. Wäre diese Sehnsucht zu stillen. Das könnt man beiläufig aus was Zeilen herauslesen, möchte man das. Wobei man nun in der Form von "Oumuamua" was Gerät gesichtet haben könnte. Etwas, das einem dann aus dem Stand, einem Minimalgeschwindigkeitsaufkommen, irre schnell werden konnte, im März '18. Viel zu temporeich für einen selber, daß sich der Weltraumpolizist tatsächlich lange erregt vorzeigt, die gesamten letzten Monate über. Der Weltraumpolizeibeamte blitzt und blitzt und blitzt. Was von ihm nur "geblitzt" werden kann, "blitzt" er.

Sieht er denn Temposünder, jagen kann er keinen. Dabei bleibt es. Durchaus eine Frage: Wo ist man denn da selber ist, bei der Thematik? Wenn man demnächst vielleicht in 520 Tagen Richtung Mars kommen möchte. Dort mal hinreisen, wo man sich, ist man denn glücklich auf der Oberfläche gelandet, beeilen muß, möglichst geschwind in eine Höhle runterzukommen. Dort ratzfatz abzudichten, was nur abzudichten ist. Damit man ein wenig länger noch dahinleben kann, am unwirtlichen, lebensfeindlichen Planeten.

Zwei "Supererden" bei "Tau Ceti", während nicht viel davon rumklingelt, wie weit man da diese Welten, Teile eines wahren Sonnenystems bei "Tau Ceti", nun schon besser aufgehellt hat. Inwiefern man sich da schon gewissermaßen Kleinigkeiten betrachtet. Was fast in unmittelbarerer Nahzeit. Erst kürzlich. Wie es dort vor zwölf, dreizehn Jahren war, das, das man blickt. Mit der reinen Fahrt des Lichts sind das nichts als zwölf Jahre Unterschied.

Lautstärker spukt das, das, wo man seine Ruhe, den Frieden im Beruf hat. Die Sternengucker, die sich dran erfreuen, wie es in so Entfernungen von ein paar hundert Lichtjahren zugeht. Nett weit weg, daß der Beruf Streßfreiheit hat. Von dort kommt nichts so leicht dahergereist, wie es etwa aus der "Tau Ceti"-Region der Fall sein könnte. Bei drei Sonnen, die in der Weite jener Regionalität qualitativ der Erdensonne angenähert sind. Nichts da mit dem Sternentod des Restes.

Bei was mit einer Geschwindigkei von einem Drittel des Lichts, die man so nebenher mal betreffs des Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua" als Tempoangabe mit jedem geteilt hat, ist man von "Tau Ceti" aus so zwischen dreißig und vierzig Jahre unterwegs, Fahrtrichtung "Terra". Und die Frage: Wenn man eins gesehen hat, wie viele könnte man am Ende noch darüberhinaus zu Gesicht kriegen? Bei der Fragestellung: "Oumuamua" ein "Raumschiff"? Oder "Oumuamua" kein "Raumschiff"?

Jedenfalls hatte "Oumuamua" schmal kurz ziemliche Erdnähe. Als er noch mit dem Tempoaufkommen eines Touristikbürounternehmens fürs Landschaftsgucken dahinflog. Viel zu geschwind trotzdem für alles, was ihn von der Erde aus betreffen hätte können. Daß der Asteroid/Meteorit da bereits nie zu verfolgen gewesen wäre. Er, außer jeder Reichweite, auch als Touristenbus. Damit die Menschen Einfälle in die Tat umsetzen hätten können, hätte "Oumuamua" zuallererst eine Planetenumlaufbahn nehmen müssen. Dann, wenn was eine Bahn hat, kann man höchstwahrscheinlich einen Punkt treffen, drauf landen zu können. Obwohl man auch damit seine Probleme hat.

So aber, als  "Oumuamua" grüßend mit Irrsinnsgeschwindigkeit davonballerte, nichts einer Chance. Nicht die allergeringste.

Vielleicht hat derzeit so ein Sternenguckerberuf von daher schon was Schauderhaftes. Ist da der Blick hoch rein ins Sonnensystem der Erde einer, der mit ein klein wenig Furcht und Unruhe verbunden ist. Mit der Hoffnung, hoffentlich nicht erneut was Verkehrtes zu sichten. Von dem man dann, besieht man es sich auf einer Bildschirmgroßaufnahme, am Ende doch nicht zuviel wissen hätte wollen. Bei den wenigen Kontrollmöglichkeiten, über die man verfügt. Höchstens unscharf kann man das Monitorbild noch stellen. Vor sich behaupten, da wär nichts vorgekommen. Kein Ereignis war, nichts.

Aber hallo, schon ein Wahnsinn, fünfhundertzwanzig Tage zum Mars, nicht? Und zusätzlich wird jedermann von der Tatsache berichtet, daß man die Raumfahrt körperlich kaum aushalten kann. So eine ewige Weltraumreise in der Schwerelosigkeit, man ist nicht für sie geschaffen. Da muß was Reise beizeiten zu Ende gehen. Oder man ist kurz hinüber. Angesichts der allgemeinen menschlichen Konstitution. Selbst als "Ironman" erreicht man zu rasch einen Punkt ...

 

 

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