Ein paar so viel, wie 40 Prozent der Weltbevölkerung
20. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware
Eine Handvoll Milliardäre besitzen zusammen so viel wie vierzig Prozent der Weltbevölkerung.
Schon ein Hammer!
Wobei neuerdings dazukommt: Es zieht so oberseltsame Milliardäre direkt zur Macht. Zum Beispiel in den USA.
Da sitzt einer, ein Milliardär, nun denn zusammen mit anderen Milliardären um einem Kabinettstisch rum.
Einer ist das geradezu, der die Welt komisch betrachtet. Rückwärtsgewandt, chauvinistisch.
Und ein anderer unübersichtlicher Milliardär hat mit seinem Geist tatsächlich erst den "Brexit" angerissen. Ewig war der der Kampagnenführer. Rückwärtsgewandt, chauvinistisch.
Der ist der Hauptverantwortliche, daß heutzutage das mit dem "Brexit" in Großbritannien losgeht. Ein Millardär, der für ganz alte Zeiten steht, die Ära des Nationalen, der geschlossenen Landesgrenzen und allem Drum und Dran von ganz von früher. Alles, was es in Geschichtsbüchern ausführlichst nachzulesen gibt.
Für DAS ist er gegangen: Britannien den Briten. Übersetzt ungefähr dasselbe wie Frankreich den Franzosen, Deutschland den Deutschen. Die Deutschen hatten so was schon größer an der Backen, in vergangenen Tagen.
Nur, wahrscheinlich, dieser Milliardär: Das Geld von dem, das arbeitet anders. Das fliegt geradezu im Hochfrequenz-Handel um die Welt. Grenzenlos. Das Geld kennt keine alte Heimat oder so.
Ansonsten bespaßt er sich wissend mit altvorderster Denke, als wäre irgendwo die Zeit stehengeblieben. Er bereist in seiner "Brexit"-Mission per Flugzeug geradezu weiter andere Nationen.
Wie der, der jetzt in den USA auf den Thron steigt, kaum was anderes sieht. Nur eben gewissermaßen nordamerikanisch. Deswegen denkt der sich groß. Weil Nordamerika eine Weltmacht ist.
Auch er betrachtet das mit seinem Geld sicherlich weltweit. Während er für den Rest der Leute die Enge alter Nationalstaatlichkeit sieht. Das streng abgegrenzte Regionalgebiet. Bis hin zu einem Mauerbau.
Obwohl Nordamerika eigentlich ein einziger Zusammenschluß von Staaten ist. Wie es die EU mal werden möchte.
Schwer zu sagen: Kalifornien als Einzelstaat. Oder Kansas. Oder Texas. Jeder Staat, der sein eigenes Geld druckt.
Irgendwie ein fremdartiger Gedanke. Fast unverstellbar. Nordamerika zerfällt, Staatgrenzen werden gesichert. Texanisch. Kalifornisch.
Nur ... Für Europa möchte der Nordamerikaner nichts anderes als DAS. Die Staaten Europas sollen am besten immer einzeln vor ihn kommen, sich gegeneinander ausspielen lassen. Denn er wünscht sich so Günstlinge unter den blöden Europäern. Für die Intrige.
Also, daß alles althergebracht bleibt, wird ständig davon geredet, daß sich die EU in die Einzelbestandteile zerlegt, die EU, die die Einigkeit noch nicht recht schaffen hat können.
Aber, was ist im Grunde mit den USA und den vielen Bundesstaaten, die die USA bilden?
Die kennt jeder zwar jetzt ewig als ein Gesamtgebiet. Nur, könnte sich angesichts des neuen US-Präsidenten ab dem Jahre '17 nach dem Millenium nicht der eine oder andere Staat eventuell überlegen, den nordamerikanischen Staatenverbund vielleicht doch mal zu verlassen?
Wer braucht schon so einen "Rechtskonservativen", einen "Führer" einer Bewegung? Mancher bestimmt nicht. Auch als Bürger Nordamerikas.
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