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Blog von TeddeMehr

Amerikanischer Schlager: Wahlautomaten

11. Dezember 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Geschichten umranken jetzt bereits diese unübersichtliche US-Wahl im November des Jahres '16 nach dem Millenium.

Die Wortschöpfung "postfaktisch" wird mit dieser Wahl in Verbindung gebracht. Was heißt, daß die Wahrheit in dem Wahlkampf oft keine Rolle spielte. Hauptsache der Kandidat hatte was zu erzählen, war in der Lage, eine Stimmung zu erzeugen. Wie sich der Wahrheitsgehalt der Inhalte später herausstellen könnte, uninteressant.

Dann scheint aus dem Ausland der Versuch unternommen worden zu sein, auf den Wahlausgang in den USA Einfluß zu nehmen. Besonders der eine Kandidat, der sich damit im Vorteil sah.

Die russische Region. Dort hatte irgendwer allem Anschein nach herausragendes Interesse, daß einer in den USA siegreich war. Überdies kochte im weltweiten Netz eine Aufklärungsplattform mit Veröffentlichungen sogenannter "Geheimdokumente" ebenfalls ein seltsames Süppchen. Als hätten die Macher der Plattform was davon, da mitzumischen. Indem sie IHR schadeten und ausgerechnet IHM dem Vorzug gaben. Weil: Ist ER tatsächlich ein Freund von irgendwem dieser Plattform?

Und zum Schluß jenes Ding, das an den Wahlautomaten zu erkennen war: Es gab Wähler, die gingen wählen, haben ihre Stimme abgegeben. Aber der Automat hinterließ nach dem Wahlvorgang trotzdem nichts als eine Leerstelle. Daß sich die Frage stellt: War man jetzt zu blöd, ein bestimmtes Knöpfchen zu drücken? Oder wie könnte man das betrachten, daß passierte, daß man Wahl-o-maten aufstelllte, die bereits bei der vorhergehenden Wahl ihre Fehlerhaftigkeit und Schwachstellen bewiesen hatten? Steckte da vielleicht eine gewisse Absicht dahinter? Jedenfalls wurden Abertausende von Wählerstimmen nicht gezählt, besonders schicksalsträchtig in drei US-Staaten, in denen die Endergebnisse nun äußerst knappe Zahlen brachten

Nur Nuancen, minimale Prozentpunkte, die darüber entschieden, ob das ein Präsident wäre, der nächste US-Präsident. Oder eine Präsidentin.

Am Schluß war das ein männliche Präsidentschaftskandidat. Die Wahlmännerstimmen, jener drei US-Staaten mit den hauchdünnen Stimmenergebnissen, die fielen alle an IHN.

Deswegen alles freigeschaltet in der Gegenwart für die schönsten Verschwörungstheorien.

Die konservativen Richter, Gewählte auf Lebenszeit, melden sich bereits, die denjenigen Probleme machen, die die Wahl in jenen drei Bundesstaaten gerne nachgeprüft hätten, die knapp ausgingen. Die Nachzählung und die Überprüfung mancher Geräte, all das wäre zu teuer, das könnte sich kein Einzelstaat leisten, konstatieren die von der Richterschaft gewichtig. Wer sollte denn verantwortlich sein für irgendwas? Die Gremlins? Außerirdische? Oder Krümelmonster?

So reden diese Richter daher, die zur mehrheitlichen Macht in den USA rechnen, auf Lebenszeit gewählt sind, daher..

Daß man das Problem sieht. Wie schwierig es ist.

Doch festzuhalten: Fast unmöglich, an dem Wahlergebnis noch größer zu rütteln.

Als wäre man tatsächlich zur Wahl gegangen und zu blöd, ein Knöpfchen zu drücken. Hätte all die Tausende von Leerstellen selbst verursacht. Absichtig "ungültig" gewählt.

Jetzt müßte man solche Wahlautomaten mit Verbindung ins weltweite Netz nur auch noch in Europa aufstellen, wäre das Glück vollkommen. Müßte doch möglich sein für die USA, diese Gerätschaften zu einem Kassenschlager zu machen. Wenn man sieht, wie nützlich die Dinger doch sind.

Darf man sich schon fragen: Wie war die Priorität bei diesen Dingern? Wurde tatsächlich jeder von den Tücken in den Technikteilen gleich anteilig benachteiligt?

Er hatte schließlich mancherorts dort, wo die Bevölkerungszusammensetzung nicht aussieht, als könnten allzu viele es nützlich finden, herausragend IHN zu wählen, einen erheblichen Aufschwung. Eine markante Spitze an Zustimmung, ausgerechnet ER. Währenddessen SIE fast wie in einen Abgrund abstürzte. Für ihn dagegen ging es hoch hinaus. Was für hohe Ausschläge. Hatten scheinbar insbesondere die Leute an den Wahlautomaten eher keine Lust auf SIE. Ganz einfach.

Dabei hat sie IHN besiegt. So was von besiegt. ER ist kein Sieger.

Wie der dunkelhäutige Präsident seinen Gegenkandidaten vor acht Jahren das erste Mal. Und noch ein zweites Mal den nächsten. So hat sie gesiegt.

Wäre voll für Wahlautomaten. Tolle Gerätschaften. Echt wahr, wer möchte da noch auf herkömmliche Art wählen? Die neue Technik, die bringt's, ist "neu", und ist "neu" nicht ein Lieblingswort der Rechtsgedrehten?

Wenn's Nachzählen, Gegenprüfen denn problematisch ist, weil das schwergemacht wird, wie in den Vereinigten Staaten, bleibt den Leuten nichts als die Aufregung.

Vielleicht war man doch zu blöde für die doofen Wahlautomaten. Oder was?

 

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