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Blog von TeddeMehr

Die "Wahlmaenner" waehlten

24. Dezember 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Anfang der vorletzten Woche im Jahr '16 nach dem Millenium war da auch was Besondres: die republikanischen und die demokratischen Wahlmänner in Nordamerika gaben ihre Stimmen ab.

Wer wird nun der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika im Januar des Jahres '17? Ist es denn möglich, daß es nicht der eine wäre?

Zwar nicht glaubbar, daß es nicht der EINE würde, der das Glück hatte, gewählt zu werden. Aber, Druck wurde auf die Wahlmänner durchaus ausgeübt. Vielleicht die Wahl des Bestimmten noch zu verhindern.

Was so tatsächlich in der amerikanischen Verfassung stünde.

Dort ist die Art der gesamten Wahl so erläutert. Der Grund, weswegen man kein Mehrheitswahlrecht hat, wird damit erklärt, daß ein Despot verhindert werden soll.

Das Volk sollte nicht mehrheitlich von einem verblendet sein, auf einen hereinfallen. Sondern, es sollte noch was dazwischengeschaltet sein, so eine Wahl von einem, einer zu verhindern.

Nur, das waren gute Absichten, die da Altvordere hatten.

Jetzt allerdings scheint dieses Wahlprozedere gerade so einem, den die von früher fürchteten, ausgerechnet zu helfen.

Zwar hat er längst alles von sich gegeben, was es zu wissen gibt. Alles hat dieser Mann, der zukünftiger Präsident wird, seiner Bevölkerung eigentlich lange erzählt. Seine Absichten sind unzweideutig klar, bis hin zu einem Mauerbau. Die Nationalkarte spielt er. "Amerika wieder groß machen" ...

Benannt hat ER sich des weiteren: als einen "Rechtskonservativen". Eher nicht Mitglied einer Partei. Sondern Anführer einer nationalen "Bewegung". Würden sie ihn nicht von seinen Fernseh-Schaueinheiten kennen, hätte jeder über alles Bescheid gekriegt.

Die Amerikaner, die wissen im Grunde alles. Wie die Welt es weiß, wer da nahe an das Machtgestühl in Nordamerika herantritt. Was das wird, wenn er erst darauf herumsitzt.

Die gesamte mögliche Entwicklung ist deutlich. Seine Mannschaft, sein Kabinett, steht ebenfalls dafür.

Erzkonservative Rechte.

Erzkonservative Rechte, mit einem Hang nach noch weiter rechts an den Rand hinaus.

Obskure Milliardäre hat er dabei. Ölfirmenboß, das und das. Alles eine einzige Regierungswelt von Superreichen, deren Wohlfühlfaktor.

Eine Milliardäre-Herrschaft, die sich in den US-Staaten ankündigt. Eine mit Rechtsaußendrift.

Genau jene Richtung könnte durch DEN genommen werden, die die Schöpfer der amerikanischen Verfassung eben verhindern wollten. Genau das, was die Alten sich nicht wünschten: das, daß die USA einem despotischen Autokraten anheimfällt.

Jetzt jedoch möchten sich die nordamerikanischen demokratischen Institutionen anscheinend einem jahrelangen "Elchtest" unterziehen. Erst noch ein kleines Weilchen alles gewöhnlich, bis es dann irgendwann losgeht.

Es sei denn, es liefe noch was schief für DEN. Das Wahlergebnis war auf alle Fälle komisch, unübersichtlich. So Kleinigkeiten gab's, die plötzlich eine Wirkung entfalteten. Daß man sich schon sagen könnte, einiges spielte überraschend zusammen, daß DER jetzt zum Präsident gekürt werden kann.

Sehr, sehr unwahrscheinlich allerdings, daß für IHN noch irgendwas schiefgeht.

Oder glaubt hier wer an die "Wahlmänner"? An die republikanischen "Wahlmänner" noch dazu?

Schon eine Zäsur, die bevorsteht. Weltweit.

Motto für DIE: "Alles geht! ALLES!"

 

 

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