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Blog von TeddeMehr

"La dutsche mio"

15. Dezember 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Gemeinsam mit den Türken haben die Russen in 'nem primitivst Schlächterkonflikt, der besonders mit den derzeitigen Russen-Herrschern und dem Charakter zu tun hat, in den sie für einen Gewaltherrscher eingewilligt haben, zwischen Parteien vermittelt.

Allerdings einer Charakteristik entsprechend, mit der die Russen-Herrscher auch schon primitiv-steinzeitliche Landnahme-Politik betrieben haben. Krim und so. Was 'ne Steinzeit-Idee!

Außerordentlich die Rußland-Oberherrscher, die einem bestimmten Landesherrn in einem Orientland den Vorzug geben. Für Einflußsphären-Denken jenseits jeglicher Skrupel. Alles tragen die Russenabgesandten scheinbar dort an Bluttat mit.

Diese Russen, zu denen sich Türken dazugesellt haben! Für das Wort "vermitteln".

Die Russen und die Türken, die da gemeinsam auf der Bühne auftreten.

Die Russen und die Türken, beide im Grunde auch so ähnlich. Systemisch.

Obskure Machthaber haben die russische und die türkische Bevölkerung vornedran. Die sich beide gerne mit dem Schmelz des Anscheins von Demokratie zieren. Ansonsten aber... Eigener Machtdünkel eins A., beinahe die Entdeckung königlichen, adligen Geblüts bei sich.

Ewige Ein-Parteien-Herrschaft mit dem ewigen Vorherrscher am Podium. Brachiale Steinzeit.

Der eine Türke verdreht das, was Demokratie sein soll, dabei ganz besonders gerne für die Europäer auf eine unsägliche, verlogene Weise. Glattweg geschickter als der erste Russen-Ansager.

Wohl kaum möglich, angesichts ihrer medialen Präsenz und der Vereinnahmung, Gleichschaltung aller Institutionen in ihren jeweilgen Staaten, Rußland, Türkei, daß die vorherrschenden Namen mit ihrem Parteihintergrund bei einer angesetzten Wahl jemals abgewählt werden könnten.

Das in der Türkei soll jetzt, Ende des Jahres '16 nach dem Millenium, gar in ein Präsidial-System mit Ewigkeitsbeherrscher umgewandelt werden. Der Staatspräsident, der nun offiziell die absolute Macht im Staate ausgehändigt bekommt. Warum dabei nur ein "Staatspräsident" für so einen "Sonnenkönig"? "Kalif", "Sultan", "Scheich" wären doch die passenderen Namen für so was, die bessere Entsprechung.

Währenddessen die Geschichte in Rußland tatsächlich kaum eine andere ist. Bloß, das mit den Russen und deren Gesellschaftssystem. Das ist nahezu ein größeres Geheimnis in der Gegenwart.

Was für System herrscht eigentlich in Rußland vor? Genau benannt kriegt man das nirgends. Das alte ist's jedenfalls nicht.

Doch wohl eher ist das eine präsidiale Autokratie. Wie sie sich in der Türkei demnächst, Stand jetzt, Mitte Dezember des Jahre '16 nach dem Millenium, öffentlich machen möchte.

Alle Macht in einer Hand.

Was schwer nach Diktatur riecht. Einem Ein-"Führer"-Land.

In der Türkei, das sind eigentlich nationale Rechte. Uralter Nationalisten-Charakter. Ordinär-Nationalismus. Einen nationalen Hype, den die veranstalten. Dabei auch den religiösen Vorbeter geben. Religion ist da was von Bedeutung.

Wie der russische Staatspräsident ebenso durchaus den Beter gibt. Zumindest, daß er gerne in der Mitte von Kirchenleuten auftritt. Hier "orthodoxe Christenheit".

Denkt man links, rechts. Dann ist das mit "links" bei "Linken" für das in Rußland wohl nur der dümmste aller Reflexe heutzutage. Bei dem, was rußlandregional vorherrscht, an was Linksgerichtetes zu denken, schon ein Witz. Müßte man sich in Wahrheit auslachen lassen.

Weder ist das irgendwie demokratisch, noch was mit "Kommunismus", wie sich das Allmachtssystem mit Ein-Parteien-Regime früher nannte.

Obwohl das mit dem Staatsoberhaupt und seiner Exklusiv-Parteien-Herrschaft stark an den Kommunismus erinnert. Aber nur so ungefähr. Wegen der Einparteien-Herrschaft. Was dort jedoch für Leute an den Machthebeln sitzen, das sind im Grunde alles Rechtsgedrehte. Eben plumpe Nationalisten. Autokraten der rechten Marke. Auf russischer, wie auf türkischer Seite. Fast mehr "Könige", "Kaiser" als was anderes. Daß die drauf verzichten, der Welt ihr blaues Blut zu erklären?

Welche Annäherungen an derartige Gestalten könnte man in der europäischen Vergangenheit eventuell entdecken?

Eh, doch, es gibt wen. Den "Duce". Ungefähr den "Duce". Bestimmt mal den "Duce". Den "Duce", den guten, alten Italiener.

Die in Rußland und der Türkei sind beiläufige zurechtgespülte Abwandlungen des altvorderen "Duce". Bloß in Zivilkleidung. Weniger uniformiert als der Duce sich vorzeigte. Eben zeitgemäß.

Der Duce. Jener faschistische Gewaltherrscher, der Italien lange Jahre unter seiner Kontrolle hatte.

Faschisten lehnen Religion dabei doch nicht ab. Solange Religion nutzt, können Kirchenabgesandte sich wichtig und wohl fühlen in faschistischem Staatengebilde.´

Mit "links", dem von früher, hat das, was sich in jüngster Zeit in Rußland abbildet, allerdings genausowenig zu tun, wie das in der Türkei im mindesten was mit einer Demokratie.

Nur in der Wortwolke des türkischen "Staatspräsidenten" findet das Wort "Demokratie" ständig seine Verwendung. Wie er eben "Demokratie" für sich umschreibt, seine eigene Herrschaft zu beschreiben und zu rechtfertigen. Seine "Demokratie"-Umdeutung, mit der er ganz was anderes meint: sich und die Zwanghaftigkeit seiner eigenen Vorherrschaft.

Sonst was nicht klar?

Sprich doch einfach: "Dutsche", "Dutsche". "La-dutsche-mio".

 

 

 

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