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Blog von TeddeMehr

Biene, Regenwurm

12. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Ob den Bienen oder den Regenwürmern wirklich geholfen wird? Ob da was verstanden wurde?

Jedenfalls wollen sie das mit dem Gift erschweren. Wird wenigstens im Moment davon geredet. Zum Beispiel, Glyphosat soll auf den Index. Mancherlei anderes dieser Gifte ebenso. So paradiesisch soll es für die Gifthersteller nicht mehr sein, reden sie.

Überdies ist es der Wunsch, daß die Inhaber der verschiedenen Giftformeln ihr Geheimnis preisgeben. Weil das im Interessse der Allgemeinheit wäre. Und es soll ein "Verursacher-Prinzip" eingeführt werden. Der, der einen Schaden hervorruft, der soll für ihn bezahlen.

Nur - wie könnte selbst der größte Pharma-Riese manchmal für eine Beschädigung zahlen können, die er anrichtet? Wenn das ein Riesenschaden ist. Außerdem: Angesichts der tollen Lobby-Arbeit, die diese Industrie zu leisten imstande ist, kann man ziemlich anzweifeln, ob Dinge wirklich kommen, die kommen sollen. Die Schärfe könnte Bestimmungen genommen werden.

Bei "Glyphosat" etwa ist momentan der Aufhänger, daß zwar alles Schlimme stimmt, was man darüber spricht. Aber: Auf die Dosis kommt's an. Hält man sich an die Gebrauchsanweisung ... Denn: Nur in einer erhöhten Dosis fängt das an, daß Glyhosat seine Wirkung auf den Menschen entfaltet. Daß Krebs und dergleichen entstehen könnte. Ansonsten: Man scheidet den Stoff ja eher aus, den man im Körper hat, jene erträgliche "Glyphosat"-Dosis. Anderes lagert sich böser im menschlichen Gewebe an als Glyphosat. Überdies: Man ist Europäer. Anderswo auf der Welt, etwa Südamerika, ist das mit der übermäßigen Glyphosat-Anwendung viel bedenklicher für die dort lebenden Menschen als in Europa.

So geht das Lied derzeit. Europa, da paßt alles noch einigermaßen. Aber in Südamerika, Amerika im allgemeinen, da ... Dort wird das Gift wie Wasser auf die Ackerfelder ausgebracht. Eher bedenkenlos.

Und schließlich noch jenes Problem: Man scheint nicht recht dazu imstande, die Regenwurm-Arbeit verstehen zu können. Den Nutzen des Wurms. Es wird bespaßt genommen, daß es heutzutage dem gewöhnlichen Regenwurm schlechter und schlechter geht. Daß er in mit Giften überfrachteten Böden immer weniger Nachkommen zeugt. Und wenn Nachkommen, dann eine geschwächte Population. Der Regenwurm jedoch derjenige, der die Erdkruste erst auflockert und mit seinen unterirdischen Ausscheidungen für Nährstoffe  sorgt. Wenn es den Regenwurm immer weniger gibt, dann muß das mit dem Düngen mehr werden, was dem gepreßten Boden überhaupt nicht gut bekommt

Ebenso ist das mit der Nützlichkeit der Bienen für die Natur ...

Den Bienen, wie geht's denen? Antwort: Einigermaßen dreckig.

Im Gegensatz zum Gewinn, den bestimmte Firmen haben. Der Ertrag ist hoch. Die Rendite, die das teure Gift einbringt, das man unter die Leute schaufelt. Bei Gärtnern, Bauern und Privatleuten mit Hang zur Gartenarbeit anliefert. An solche Bevölkerung,  die voll in der Unkraut-Denke verhaftet ist. So, daß sie die Nützlichkeit mancher Pflanze nicht sieht. Vielleicht, weil sie nicht zur ansehnlichen Rose paßt. Der man die bösen Stacheln weggezüchtet hat.

Es ist schon irre, was da unter der Bezeichnung "Unkraut" läuft. Was hier so ein Bauer auf seinem Feld mit seinen Giftmitteln ins Nirwana spritzt. Oder der heimische Gärtner. Der Haus- und Hofbesitzer, der sich des Grünstreifens am Gartenzaunrand radikal entledigt. Scheinbar mehr für die tote, braune Erdkruste über hat. Braun, unbelebt dort alles.

Vielleicht täte dem Bauer tatsächlich ein bißchen Kräuterkunde gut, daß er eventuell noch was hätte, was er in seinem Hofladen anbieten könnte. Zu den ungenormten Kartoffeln und dergleichen Kleinigkeiten mehr, die nicht an den Supermarkt gehen konnten, weil die vom Großmarkt nur Maßware annehmen.

 

 

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