Der Vorausgänger
Langsam ist klar: Der Vorausgeher ist am Ankommen.
Sein Stichtag: der zwanzigste Januar des Jahres '17 nach dem Millenium.
Er ist dann dort eingetroffen, der zukünftige Mauererbauer. Offiziell am Machtgestühl.
Für ein Beschäftigungswunder möchte er sorgen, wie noch keiner unter der Sonne und mit Gotteswort. Als bräuchte es dafür einen größeren "Gottes"-Faktor.
Das zweite, das mit der Arbeitsplatzbeschaffung - na ja. Das erstere, das mit der Mauer... Statt eines Mauereinreißers erscheint da einer, der als erstes eine große, lange Mauer hochziehen lassen möchte.
Die chinesische Mauer jedoch, die war lang. Hat am Schluß trotzdem nicht viel genutzt. Obwohl sie so ein ausgeklügeltes Wach- und Meldesystem hatte, verkam sie zum Witz.
Ein Text, der ebenfalls neuerdings ständig zu vernehmen ist: daß er ein großer Sieger sei. Daß der Rest der Welt anscheinend schlecht informiert wäre, wie er die Wahl gewonnen hat. Sein Vorsprung: riesig. Die drei Millionen von ihr, die Millionen, die sie mehr hat, einfach durch ihn abgezogen. Und weiter noch ein paar Zahlen bei ihr weg. Schon ergibt sich eine ganz andere Rechnung. Ist das ein gewaltiger, überlegener Sieg. Alles andere als ein knappes Wahlergebnis. Nicht das, daß sie, die Frau, eher wegen des nordamerikanischen Wahlsystems nicht regiert. Weil es in bestimmten Bundesstaaten eng zuging. Bis zu dem Moment, daß er den Staat denn gewann. Womit ihm sämtliche Wahlmännerstimmen von dort zufielen. Das heißt, der republikanischen Partei, in der er Mitglied ist.
Anscheinend hat Rußland doch eingegriffen in diesen Wahlkampf in Nordamerika im Jahre '16 nach dem Millenium. Indem von technisch hochgerüsteten Beauftragten zahlreiche "Accounts" der demokratischen Widersacher-Partei geknackt wurden. An eine "Enthüllungsplattform", daß man die Datensätze danach weitergab. Die Betreiber dieser Plattform fanden es nötig, sich mit dem Veröffentlichen der Neuigkeiten, die sie zugespielt bekamen, zu beeilen. Nicht mit dem Öffentlichmachen vielleicht zu warten. Bis der Wahlkampf etwa vorüber wäre. Ihr, der betreffenden Dame, dann erst mit dem Zeug anzukommen. Frischscheinende Ware wurde unter die Leute gebracht.
Ein Geschehen, daß man sich vor allem eins fragt: Der eine, der in der Londoner Botschaft Ecuadors festsitzt, hat der was Besonderes davon? Hat der nun was ausgehandelt bekommen? Daß er wirklich was an Gewinn mitkriegt, daß er angesichts des einen Präsidentschaftskandidaten auf nichts gewartet hat?
Noch mal: Wie kann man dem gegenüber nur hilfsbereit sein? Wenn einer von sich selber spricht, er wäre ein "Rechtskonservativer", ein "Führer einer Bewegung". Das erzählt einem doch alles. So einem unmittelbar zu helfen, ohne direkten Zwang... Obwohl, der in der Londoner Botschaft, der hat die engen Botschaftsräume so was von satt. Oder, was bringt an der Stelle den Vorteil?
Welcher Geist entfaltet sich heute in der Gegenwart auf der Plattform, wenn man die Türen zu anderen Nachrichtenübermittlern eigentlich zugeschlagen hat? Hat man nun nicht ein paar gute Freunde verloren, weiß über die Dankbarkeit der neuen Freunde immer noch nicht sonderlich Bescheid? Sind sie verläßlich?
Wird man sehen müssen, was weiter mit dem in den Räumen des Botschafters Ecuadors geschieht.
US-Milliardäre regieren die USA. Mit dem Dreh nach rechts. Rechtsaußen-Leute. Das neue US-Kabinett besteht auf alle Fälle zu einem Großteil aus Personen, die dem rechtskonservativen Geist entsprechen. Daß man in Amerika gut darauf zu warten hat, was die Zukunft bringt. Nachdem diese Leute gewählt werden mußten, um ihre Posten einnehmen zu dürfen.
Vielleicht entfaltet es sich ja nicht SO, nicht so, wie allgemein von manchen Schwarzsehern berichtet. So was ist medial zu vernehmen, in Amerika. Anderswo auf der Welt. Daß man es abtut, verharmlost. Klar, die Erde dreht sich sicher weiter.
Wie gesagt, er ist derjenige, der einigen in Europa mit grellsten Licht vorausschreitet. Er hat bereits gesiegt und gibt IHNEN, den europäischen Rechtsparteien, die Hoffnung, daß es im Laufe des Jahres auch für sie was Gutes geben könnte. Mit so einem Freund. Einem Typen, der als US-Präsident im "oval office" hocken wird. Einer, der durchaus ostentativ bereits zum Beispiel mit der einen "Brexit"-Anreißer-Hauptfigur zum Speisen gegangen ist. Den sogar im Wahlkampf auf die Redebühne holte.
Wahlen stehen in Europa mehrfach vor der Tür.
Etwas, lange nicht mehr an so einem Machtort Gesehenes regiert nun Nordamerika. Einer, an den die amerikanischen Altvorderen im Grunde dachten, als sie ihr Wahlsystem entwickelten: daß so einer den nordamerikanischen Staat nicht unter seine Fittiche bekommen sollte. Despoten und dergleichen Freunde wollte man verhindern. Jetzt könnte der Schuß nach hinten losgegangen sein.
Für die US-Demokratie ist er der Elchtest. Der größtmögliche Elchtest. Angesichts des frisch in Washington an den Schalthebeln der Macht eintreffenden Regierungspersonals.
Die Amerikaner wollten scheinbar was rückwärtsgewandt Besonderes, sie haben es gekriegt.
Jetzt muß sich jeder weltweit das Blatt ansehen, das sich damit zeigt. Was das, das weit ausgreift, aus jedem einzelnen macht, wenn die verschiedenen Spielkarten nach und nach umgedreht werden.
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