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Blog von TeddeMehr

Die uralte adelige Klingelbeutel-Schiffsreise, "very british"

18. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Der eine da, der demnächst in den USA regieren wird, lobt den "Brexit". Sieht alles mögliche als unwichtig an, wie er zu der EU und ihren Institutionen sagt, alles da würde sich bald in alle Bestandteile zerlegen.

Immer zerlegt sich die EU. Jetzt schon so ewig lange, daß die EU in die Binsen geredet wird, auf gut Englisch.

Genauso der Euro, um den es so schlecht steht.

Nur, sind die Briten nicht momentan für so ihre Reichen mit dem Träumchen ihrer tollen National- und Inseldenke nicht die "Crash test dummies"? Die fahren mit dem "Brexit" gegen die Mauer, gucken interessiert, was sich in der Karre abspielt.

Auf Jahre hinaus könnten die in England von der frisch angerührten Nationalsauce, wenn die voll über sie drübergeschwappt ist, was haben. Und zwar nichts Gutes.

Davon spricht jedoch keiner nie: daß sich eventuell das Pfund zerlegt. Welchen Streß es für das englische Pfund gibt. Daß es um deine in Pfund angelegten Besitztümer denn miesest stehen könnte. Daß es Risiken bei den Anlagen gibt.

Daß es selbst über kurz oder lang um den Dollar nicht so gut stehen muß, weil so ein Regionalfürst amerikanisch über alles herrscht. Einer, zwar in Nordamerika, trotzdem mit einem beengten Horizont. Der Mauern erbaut. Der vor allem die Lokalität groß sehen möchte. Die Dinge innerhalb einer Grenze lobt.

Als ob das Enge, Kleine nie eng, klein sein könnte. Oder klein, beengt werden. Auch wenn das ein Weilchen dauert. Bis das Beengte, Reduzierte bei einem ankommt.

Alles, was zu hören und zu verstehen ist von diesem "Brexit", ist, daß er im Grunde ein großer Volksschaden ist.

Der "Brexit" führt die auf der britischen Insel in ein tiefes Loch, aus dem herauszuarbeiten, das hat Weile. Selbst wenn der örtliche amerikanische Präsident ein großer Freund der örtlichen, reisenden "Brexit"-Leute ist. Jemand, den man vielleicht bitten könnte, daß er aushilft. Weil er einen mit allem schon so toll findet, es sich mit einem gut intrigieren läßt.

Die Briten mit dem einen Reichen, der den "Brexit" für die Briten in einer jahrelangen Kampagne angerissen hat. Um das Altvordere mit seinen Grenzzäunen, seinem Regionalhorizont und allem zurückzubringen. Zum Essen geht der eine Millardär mit dem anderen Milliardär.

Ja, den Milliardären, denen fehlt nie was. Sie gehaben sich immer wohl.

Nur den Bevölkerungen, wie es denen geht, wenn den Milliardären mit der Bespaßung ausgeholfen ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Das Geld der Milliardäre mit der gewaltigen Grenzhäuschenliebe allerdings, das möchte nie Grenzen anerkennen. Das kennt die weite grenzenlose Welt, sonst nichts.

Dafür fahren die britischen Adeligen, die jeder weltweit kennt, in absehbaren Zeiten wieder mit einem Schiffchen um die Welt, auf britischer Klingelbeuteltour, Anleger für die Wirtschaft in Großbritannien zu gewinnen.

Auch alles, wie es ganz früher schon mal ähnlich war, als der England-Adel bereits so Schiffstouren im Sinne Britanniens veranstaltete. Dafür machten die sich nützlich.

Für den Zweck wird geradezu gerade ein neues Schiff gebaut. Weil das alte im Museum aufgebockt ist. Nach einer Begehung festgestellt wurde, daß es nicht wieder seetüchtig gemacht werden kann.

Also braucht's für den altherkömmlichen Grund einer Schiffsreise ein neues Boot. Für den Adelsnachwuchs bei den Briten. Daß der mit Kind und Kegel auf Schiffsreise gehen kann. Ferne Lande in Übersee zu besuchen. Dort die Geldigen für Britannien zu becircen, Anlegerscharen anzuwerben.

Sich als Adelsleute vorteilhaft zeigen, Britannien zu bewerben. So Schiffsreisen für Geld- mitten zwischen dem Englandadel. Englisches blaues Blut für die Touristik als Britannienbewerbe-Taktik. Ein Ding, etwas ganz aus tiefster Vergangenheit. Wirklich voll alt. Aber neu erinnert und in Vorbereitung. Nach dem "Brexit" geht's für die Blaublütigen in England zum Klinkenputzen. Sozusagen: "Staatsräson".

 

 

 

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