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Blog von TeddeMehr

Ein Wort: "Nafri"

3. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Das Wort "Nafri" könnte Unwort des Jahres am Jahresende werden. "Nafri", polizeispezifisch für "Nordafrikanische Intensivtäter". Sollte eigentlich nicht unter die Leute kommen, wurde aber auf einem Mitteilungsdienst benutzt.

Andererseits: Hunderte männliche Ausgaben, die sich am Neujahrstag zusammentelefonierten oder so. Schön vernetzt, die Brüder. Auch Brüder im Glauben. Die da Richtung Köln gereist sind.

Ein regelrechtes Sylvester-Blitz-Treffen. Wie im weltweiten Netz auf einer sozialen Plattform ausgerufen. Um Weiber zu betatschen, zu bedrängen. Vielleicht bei der einen oder anderen sogar noch weiter zu gehen. Im Schutz der Meute. Mit ein paar "Brüdern", die das gleiche tun wollen. Kommt eben ganz drauf an, wer man einzeln ist, unter den vielen. Was sich des weiteren abspielt.

Anscheinend nicht recht mitgekriegt, im eigenen Sud, daß es diesmal mehr Polizei gibt. Nachdem alles im vorigen Jahr so ausgezeichnet gelaufen ist, Antanzen, Taschendiebstahl - und eben das mit der sexuellen Drängelei.

Diesesmal lief es nicht so gut. Für die in ihren Heimatlanden verhätschelten Männlein. Kleine Prinzen alle eigentlich. Denen dort, die Gebiete, wo sie herkommen, die Eltern die Frauen, Mädchen zumeist kaufen. Damit der einzelne da nicht alleine bleibt. Eine hat, sich an ihr abzureagieren.

Weiß ja gerade nicht, wie so die Preise in Nordafrika für Jungfrauen sind. Die dann dort wohnen müssen, wo der zukünftige Bräutigam wohnt. Derjenige, bei dem sie vielleicht Jahre braucht, bis sie sich an ihn und seine Grobheiten, Späße gewöhnt hat. Bis alles doch mal weicher, verständiger wird. Weniger grobschlächtig.

"Nafri" nannten die von der Polizei sie. Wohl, weil man bestens miteinander bekannt war und ist. Sogar vertraut. Vertraut: Die Beamten wußten um die Absichten mancher im Haufen. Was sich entwickeln könnte, ist man freigelassen. Was auch tatsächlich war, nur ein bißchen weniger wie im Vorjahr mal.

Wie gesagt, daheim werden für die die Frauen, Mädchen zumeist gekauft. Von Vati und Mutti. Frauen, Mädchen, mit denen sie dann umgehen. Wie es eben so der Charakter ist. Den einer hat. Wie überall auf der Welt. Der eine zwingt, der zweite wartet geduldiger. Die Antwort, ob einer ihr den Arm in der ersten Nacht auf den Rücken dreht, sie herschlägt, bis er sie sich vornimmt. Das Spielzeug.

Nun, mit dieser Erwartung waren sie nach Köln gekommen. Hunderte von ihnen. Daß da was losgehen könnte. Um ein klein wenig ein friedvolleres Sylvester zu erleben, dieses Jahr. "Grundaggressiv" waren sie trotzdem zu sehen, steht in Texten zu lesen. Vielleicht auch, weil Erwartungen sich nicht erfüllten.

Könnte alles damit zusammenhängen, daß DIE eigentlich allesamt echte Muttersöhnchen sind. Vor allem die Mütter, die die Prinzen in den Familien dirigieren. Bis der Prinz dann herrschaftlich über ein Mädchen, eine Frau kommt. Eine, für die es nur wenige Fluchtmöglichkeiten gibt. Eine, eingekauft. Als seine Braut. Geheiratet wird auch. Die Heirat bei einem Fest gefeiert. Ab dann sitzt sie weitgehend gefangen, bei IHM im Haus seiner Eltern.

Zu ihren Eltern gibt's kaum ein Zurück, da kann er zu ihr sein, wie er will. Ihre Eltern haben ihr Gut erhalten. Das wieder zurückzugeben, oftmals eine schwierige Sache.

Ein echter kultureller Unterschied hier. Diese Welt und jene.

Fast ein Kulturschock.

 

 

 

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