Einer, eine Mauer zu erbauen, nicht Mauern einzureißen
27. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware
Tatsächlich, einer regiert nun die Vereinigten Staaten von Amerika, der keine Mauern einreißt, sondern neue bauen möchte.
Eine ewig lange Grenzmauer, fast eine Art chinesische Mauer.
Alle möglichen obskuren Wahlversprechen, die dieser Präsident, im Januar des Jahres '17 nach dem Millenium vereidigt, also tatsächlich wahrwerden lassen möchte. Der mit Hilfe von Wahlmännern Gewählte. Dieser Wahlsystem-Gewinnler. Dieser Milliardär, der das Nationale liebt, die regionale Enge innerhalb von deutlichen Grenzen.
Sogar als feindseiligen Akt gegenüber dem Nachbarland könnte man das mit dem Mauererbauen sehen. Daß möglicherweise auch ein militärischer Grenzkonflikt irgendwann bevorstehen könnte.
Unerwartet. Ein Ausbruch. Kanonen, die Feuer spucken. Die Stimmung gegeneinander, von mal zu mal mehr, daß sie sich aufgeheizt hatte.
Statt gute nachbarschaftlichen Beziehungen mit Handel und Verständnis für die Probleme und Nöte im Nachbarland distanziertes bis geradezu feindseliges Verhalten. Verbunden mit dem Wunsch zur totalen Abgrenzung zu dem benachbarten Gebiet.
Wirklich, kriegerische Auseinandersetzungen am Ende noch mit Mexiko?
Daß die USA wieder mal wo drinnen wären, für das Verantwortung übernommen werden müßte.
Ja, schottet man sich gegenüber jemandem anderen ab, kann das auch als Akt der Feindseligkeit ausgelegt werden. Daß immer mehr Streit entsteht, es kleine Sachen gibt, daß sich manches hochschaukelt.
Keine neuen Zuwanderer aus Mexiko möchten die Nordamerikaner, Illegale abschieben. Leute, die sich in den Staaten etwa schon was zuschulden haben kommen lassen, mit jenen fängt es an. Mit anderen, die längst Bewohner Nordamerikas wurden, könnt es weitergehen. Nebenher spricht man davon, die Drogenkriminalität einzudämmen, als bräuchte man ein Feigenblatt zum Vorhalten.
Die Drogenbekämpfung, gleichfalls ein Thema. Das Thema eines weltweiten Kampfes. Geradezu siegbefreite Zone.
Jeder, der dort im Drogenkrieg kämpft, kämpft auf verlorenen Posten.
Eigentlich hat kein Land irgendwo jemals den Kampf gegen die Drogen gewonnen. Vielmehr festzuhalten: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Gäbe es keine Nachfrage, würde auch nichts angeboten. Oder weniger.
Was immer gegen die Drogen getan wurde bisher, die Drogen bleiben, sind geblieben. Die Bandbreite an Drogen hat sich sogar noch erhöht.
Und das, was man als Polizei oder so wo findet, erzählt eigentlich nichts anderes, als daß man ein Bruchteil davon entdeckt hat, was tatsächlich irgendwo hingeliefert wurde. Um von Kleinverkäufern, die meistens mit der Gefahr leben, in Umlauf gebracht zu werden.
Der Drogenkrieg nichts als die Geschichte eines Krieges, der keine Gewinner kennt. Sondern nur Verlierer hervorbringt.
Da wird keine noch so hohe Grenzmauer helfen. Entweder geht das Zeug über die Mauer oder eben unten drunter durch. Umwege können genommen werden, bei der Gewinnspanne kann man sich Ausgaben leisten. Wie die Problematik bei den Leuten ähnlich zu sehen ist.
Betrachtet man sich noch dazu die schöne chinesische Mauer und ihre Vergangenheit: in dem Wall wurde ein Tor geöffnet. Weit aufgemacht. Durch das von den außerhalb Wartenden hereingeritten werden konnte.
Die Verräter fanden sich unter den Chinesen.
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