Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Geldanlage bei "Pfund"-Leuten

6. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Währungen kommen und gehen auch. Stimmt schon. Manchmal werden ihnen sogar vom selben Staat andere Namen gegeben.

Zum Beispiel, wenn es wieder mal eine Währungsreform gegeben hat.

Jetzt kriegt man dauernd die Werbebanner von so obskuren Anlagefirmen zu sehen, mit der Aussage, der "Euro" würde zerbrechen.

Nur, Jahre sieht man solche Werbung eigentlich jetzt auch schon wieder. Jahre.

Jahre sind ins Land gezogen, ohne daß sich an dem Text deswegen viel geändert hätte. Die Vermutung, der Euro könnte als Währung zerbrechen.

Dann stellt man bei näherer Nachforschung fest, daß die eine oder andere der betreffende Firmen, die sich angesichts des Euros Sorgen um dein Geld macht, ihren Sitz in Großbritannien hat. Daß das Briten sind, eigentlich, die, die dir davon was erzählen, daß die europäische Einzelwährung in die Binsen gehen könnte.

Die Engländer.

Ausgerechnet die "Brexit"-Leute, die sich um die Sicherheit deiner Geldanlage sorgen möchten.

He, die "Brexit"-Leute.

Wenn man mal nur kurz nachdenkt, wenn sie davon sprechen: "harter" Brexit.

Könnten die in Großbritannien Regierenden sich für einen harten Brexit entscheiden, da könnte doch gut auch noch ganz was anderes passieren, als daß sich der "Euro" zerlegt.

Vielleicht zerfetzt es ja das englische Pfund eine Zeitlang in seine verschiedenen Bestandteile. Bis es beim "Briten-Pfund" eine Runde Währungsreform gibt. Daß die Währung "Neu-Pfund" eingeführt wird.

Das unausgesprochene Geheimnis des "Brexit" ist ja, daß die Briten an sich nur Schlechtes davon haben. Geradezu: die Nachteile überwiegen die Vorteile.

Das dauert lange für den kleinen Mann in England, bis er sich von diesem National-Späßchen erholt haben könnte, das eigentlich hinter dem "Brexit" steckt, nichts weiter. Ein Schildbürgerstreich.

Der "Brexit" ist ein ungeheures Glücksspiel. Der nicht nur Vorteilhaftes hervorbringen mag.

Deshalb spielt er sich ja auch momentan so in Zeitlupe ab, der "Brexit".

Da könnte mit dem "Brexit" zwischendurch schon einiges mit dem englischen Pfund passieren, bei dem es ein geraumes Weilchen dauert, bis sich alles wieder normal eingependelt hat.

Eigentlich ist Großbritannien ja eine Insel. Als solche auf gute Handelsbeziehungen und freiere Märkte angewiesen. Wenn sich das mit den freien Zugängen jedoch erschwert, unnötigerweise, nur um eine Handvoll reicher Nationalisten glücklich zu machen, ist das schon ein ziemliches Problem. Sogar absehbar könnt da was sein.

Wer könnte nun was Besonderes vom "Brexit" haben? Der Euro? Oder doch auch am Ende das "englische Pfund"?

Und das Volk, das mit der Zeit infolge des "Brexits" immer ärmer wird. Dafür exklusiv und altnational auf seiner Insel sitzt. Zusammen mit all den bespaßten "Brexit"-Leuten, die ihre Geldgeschäfte sicherlich weiter anders abzuwickeln wissen - so, daß es mit "National-Britischem" sicher weniger zu tun hat.

"National-Briten", so gehaben sie sich.

Bloß, mit den Geldströmen haben nationale Grenzen, die die "Brexit"-Geister in ihrem Sinne gerne wiedererrichtet sehen, wenig zu tun. Beim Geld soll es enge nationale Grenzen gewiß nicht geben. Da soll bei ihnen alles weitergehen wie gehabt: ganz international.

"Zerbricht der Euro?" - die Fragestellung der Überschrift. Sollte man nicht besser, statt dauernd da davon zu reden, daß mit dem "Euro" was sein könnte, nicht gut die Frage stellen: Zerbricht das englische Pfund?

Dann bist du am Schluß mit deiner bescheidenen Geldanlage vertrauensvoll in London - und weißt nicht weiter. Unter Umständen hattest du mal eine größere Summe. Bis ...

 

 

 

-------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post