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Blog von TeddeMehr

Sixpacks (Bierflaschen mit Bildchen-Etiketten)

16. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

He, so "Sixpacks".

Sechserpackungen Plastikflaschen Bier mit seinem Konterfei. Dem des zukünftigen US-Präsidenten. Bier, mit dem man auf seine Inthronisierung anstoßen soll. Die von ihm, dem Wahlsystem-Gewinnler. Eher zufällig an der Macht.

Bei einem knappen Wahlergebnis in drei "swing states".

Wobei ziemlich unübersichtlich bleibt, wie ganau die Ergebnisse dort zustandekamen. Bei der Fehlfunktion mancher Wahlautomaten. Außerdem: Aufgestellt hat man dazu noch jene Dinger, die ihre Aussetzer bereits bei der Wahl zuvor bewiesen hatten. Trotzdem kamen sie für ein weiteresmal in Wahlräumen an, war zu erfahren. Durfte dort an diesen Gerätschaften ahnungslos gewählt werden, nachdem man sich als nordamerikanischer Staatsbürger mit Ausweis gezeigt hatte. Um im Anschluß daran als "nicht gezählt", "Leerstelle" zu enden. Oder: Was passierte mit der Stimme, die man abgab?

Alles sehr komisch in den USA.

Vor allem: Diese Wahl ging durch. Nicht der Hauch von Stimmennachzählen oder der Rede davon, man könnte die US-Wahl doch wiederholen.

Im Grunde müßte nichts irgendwen stören. Hat eben ein Republikaner, ein Konservativer, gewonnen.

Demokraten, Republikaner, die Hauptparteien in den US-Staaten, die meistens den Präsidenten stellen. Zuletzt waren die Demokraten acht Jahre an der Reihe. Jetzt abermals ein Republikaner. Wieder ein Republikaner.

Wenn der Gewähllte, der am zwanzigsten Januar des Jahres siebzehn nach dem Millenium dann vereidigt wird, nicht eine dermaßen unübersichtliche Type wäre. Daß man sich, nach allem, was man von dem erfährt, fragen kann: Meinten die Nordamerikaner das im Ernst, das mit dem? Ein "Rechtskonservativer", ein "Führer einer Bewegung". Der selber das Wort "Nazi-Deutschland" schon in den Mund nahm, in Bezug auf ihm unliebsame Journalisten. Obwohl das Gesicht durchaus paßt: Solchen Personen mißfällt zumeist die mediale Berichtserstattung, verfassen sie und ihr Kreis die nicht gleichgeschaltet selber. Daß weniger Kritisches zu lesen, vernehmen ist. vielmehr Lobhudelei, Klischee ohne all zu viele Hintergründe, Erhellendes..

Einen "großen Sieg" nennt er seinen Wahlerfolg. Weil er eigentlich einfach anders rechnet. Der demokratischen Gegenkandidatin, daß er mehrere Millionen Stimmen abzieht, die er nicht für recht gültig hält. Und des weiteren rechnet er noch mal die eine oder andere Million an Wahlstimmen bei ihrem Gesamtergebnis weg, je nach der Laune, die er hat. Obwohl sicher niemand für das Wählen in die Wahlkabine reinkam, der sich nicht als Nordamerikaner ausweisen konnte.

Na schön, demnächst ein Mauerbau. Das große Des-Landes-Verweisen unliebsamer Volksgruppen in den USA, das bevorsteht.. Bestimmte, die sich was zuschulden kommen haben lassen, daß sie staatsauffällig wurden, mit denen möchte man beginnen. Der Blick in die Richtung vor allem der Mexikostämmigen. Die sind die ersten in der Reihe. Nur, die Fragestellung: Hört es damit auf? Wer ist dann nach denen allerdings als nächstes dran? Will man die Dunkelhäutigen zurück nach Afrika verschiffen? Müssen die Indianer ihre Reservate verlassen, nach Alaska umziehen?

Sollen sich die Nordamerikaner das mit SEINER Amtseinführug nun schönsaufen? Jedenfalls, Bier saufen und gleichzeitig IHN sich am Bieretikett droben betrachten.

Sechserpackungen Bier, jede Flasche mit SEINER Gesichtabbildung vorne drauf. Was sollte einem das erzählen?

"Gib dir die Mauer! Prost!"

Oder was soll einem beim Bildchenbegucken noch einfallen, sobald der Dampf aufzusteigen anfängt?

 

 

 

 

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