Wer neue "Freunde" findet
Wenn einer neue "Freunde" findet ...
Daß es so weit kommen konnte. Was soll gewesen sein? Wie geht die übermittelte Geschichte ungefähr?
Der in Rußland, der mit seinem Präsidial-System. Oder was das ist. Genau benannt wird das nie, obwohl es kein "Kommunismus" ist. Vielleicht ist's ein "Präsidial-System". Jedenfalls, ER, der eine, der heute in der Lage scheint, jedem Steinzeit-Häuptling zur Ehre zu gereichen, führt den Laden-.
Bessere Einfälle, als ordinär plump einfach mal so in ein Nachbargebiet eindringen zu lassen, hätte bestimmt keiner in der Steinzeit haben können. So Landnahme, ganz was Urzeitliches.
Dieser Häuptling also, der hat sich zusammen mit seinem Kreis was überlegt. Die Idee, auf die er gekommen ist: daß er, aller Steinzeit zum Trotz, neue Technik zur Verfügung hat.
Das bringt's gerade groß für den, der mit anderen die Steinzeitwelt in die Gegenwart rüberrettet.
Da war in einem entfernteren Staatsgebiet also so eine bedeutende Wahlveranstaltung. Auf die könnte er Einfluß nehmen, das hat die Gedanken dieses Häuptlings denn bewegt. Angesichts der vielen Sanktionen, unter denen das Staatsgebiet von ihm leidet, wollte er Wahlausgang Einfluß beeinflussen. Auch eingedenk seiner überall dort auf der Welt anwachsenden Bedeutung in Regionen, in denen man das mit seinem gewöhnlichen Steinzeitgeist deutlich überblickt, sieht, daß man sich unter seiner lenkenden Hand wirkich für nichts zu schade ist. Es zählt, was unten drunter ist. Bei solcherlei Überlegung hat er denn nach der Technik-Kammer geguckt. Dort den Herrschaften reden lassen, sie sollen bitte mal elektronische Briefe von der nachsehen, die die Gegen-Kandidatin von dem war, den er lieber am Gestühl der Macht gesehen hätte.
Gesagt, und alles bald getan. Dinge waren kopiert. Dann war die Überlegung, wie weiter zu verfahren wäre. Da hat man denn an jemanden besonders gedacht. Einen, der in einer Botschaft rumsitzt. In der Enge, bedroht von fremdländischer Justiz. Gleichzeitig einer, der mit ein paar Leuten weiter eine Enthüllungsplattform betreibt. Abgehungert, die Fläche. Wird weniger angesehen, als schon mal.
Das Enthüllende, die Aufmerksamkeit, die sie mit sich bringt, hat man nun während dieses im Gange befindlichen Wahlkampfs gut gebrauchen können. Weil's plötzlich durchaus nützlich schien, ein Mittel der Wahl.
Scheinbar nicht zweimal hat der Plattformbetreiber sich bitten lassen, ist auf das ihm Zugespielte eingegangen. Hat es für sich benutzt. Als hätte er damit nicht noch ein wenig warten können, seine Neuigkeiten rüberzubringen.
Jetzt ist der EINE, dem der eine mit dem Steinzeitgeist in seiner Ferne den Vorzug gab, tatsächlich gewählt, wird auf den Thronsitz in seinem entfernten Lande klettern. Obwohl eher ein zufällig Gewählter. Der sich trotzdem "großer Sieger" nennt. Dabei schwer zu sagen, wie das mit der Wahl geschehen konnte. Drei Millionen im Minus. Aber in drei "swing states" nahe dran an der Parität - und plötzlich mit ein paar kleinen verhuschten Prozentzahlen weit genug voraus. Daß das Wahlsystem zu Helferlein werden konnte.
So ging das zu, daß dort gewonnen wurde. Mit Minimalvorsprung. Woran sich nie nichts geändert hat, seitdem. Daß es Dauer hat, daß ihm die Wahlmänner jener drei Staaten zufielen. Womit er sich demnächst auf dem Stuhl im "oval office" einfinden darf. Als ein Besonderer. Einer, der sich gut genug selber benannte: "Rechtskonservativer", "Führer einer Bewegung". Mehr bräuchte weltweit niemand zu wissen.
Echt wahr!
Beste Beziehungen sind bereits angekündigt, zu dem einen, der als Häuptling steinzeitlich befiehlt, niemanden außen vor läßt, der eine Übelmentalität besitzt. Sei es das gräßlichste, fürchterlichste Volk religiös Besessener, er nimmt es mit. Denen, daß er nun auch noch aushilft, weiter blutig metzeln zu können. Wie er andere Metzler befördert, ihnen die Hand reicht.
Zu denen in ihrer Besessenheit unterhält er gegenwärtig immer bessere Beziehungen, als hätte nicht auch ER den falschen Glauben. Könnte ihn keiner von ihnen, auf der Stelle, so als "Ungläubigen" ... Als wüßte er nicht, was "Ungläubige" für sie sind.
Und der eine in seinem Botschaftsgefängnis, der hat gegenwärtig neue Freunde gefunden, als Veröffentlicher unangenehmer Dokumente für eine Präsidentenkandidatin. Weil er zur Wahl mitverholfen hat, wie sie reden, ihn als solchen feiern. Deswegen kommen ihn scharenweise an seinem Zufluchtsort, wünschen einen Besuchstermin..
Ehedem haßten sie ihn wie die Pest. Jetzt ist er ihr geradezu ein von ihnen gefeiertes Idol.
Könnte ihm jetzt etwa geholfen werden? Schon beengt, sein Asyl ...
Zum Gerichtsort könnte er wohl nichtsdestotrotz noch müssen. Oder nicht?
Ob's da nicht weiter die Möglichkeit jahrelangen Gefängnisses für ihn gibt, schon die Frage. Auch wenn er nicht woanders hinfährt danach, wovor er sich immer am meisten gefürchtet hat.
Auch dort kann man jedoch nett eingesperrt sein. Jahrelang. Läuft's einem blöd.
Obwohl - vielleicht passiert auch in dieser Hinsicht irgendwie was. Wer weiß, was dahingehend möglich ist? Mit der Zeit, wenn die neue Herrschaft begonnen hat.
Vielleicht darf er ja auch in das Reich des einen Steinzeithäuptlings ausreisen, beizeiten demnächst. Daß der aufnimmt.
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